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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie

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Feuersänger:

--- Zitat von: Destruktive_Kritik am 16.06.2010 | 21:10 ---@sich ändernde Wellenlänge bei FELs
OK, dann taugen die Linsen nichts, wenn sie nicht ebenfalls so veränderbar sind.
--- Ende Zitat ---

Denke nicht, dass sich das realisieren lässt. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob sich ein FEL _on the fly_ variieren lässt -- ich weiß nur, dass FEL prinzipiell jede Wellenlänge von Infrarot bis Extrem-UV generieren können.


--- Zitat ---@Containergänge
Naja, die Gänge können ja weich sein und außen entlanglaufen.
--- Ende Zitat ---

Eventuell, ja. Muss man halt aufpassen, dass diese Schläuche dann nicht so weit rausragen, dass sie von den eigenen Radiatoren angestrahlt werden. Aber es wirft sowieso interessante Fragen zum Thema Strahlenschutz auf: ein flexibler Tunnel bietet sicher keinen Schutz vor kosmischer Strahlung. Andererseits würden geladene Partikel keine Bremsstrahlung erzeugen.
Nichtsdestotrotz, der Strahlenschutz spricht m.E. dafür, den Verbindungstunnel in die Mitte zu legen, mit den ganzen Containern außen dran. So fungieren die Container selber als Strahlungsschilde.

Nebenbei: die Treibstofftanks habe ich den Schemata nicht von ungefähr als "o" gezeichnet: Flüssigkeiten kann man am besten in sphärischen Tanks lagern, weil da die Oberfläche und somit die Trockenmasse die niedrigstmögliche ist, aber man (im Gegensatz zu Feststoffen) kein Problem mit der Raumausnutzung bekommt. Und sie liegen direkt vor dem Triebweg, um etwaige Neutronenstrahlung einzufangen, ehe sie der Crew gefährlich werden kann.


--- Zitat ---@Umstecken Manövrierdüsen
Das ist ein sehr wichtiger Gegengrund.
--- Ende Zitat ---

Vielleicht kann man das auch einfach kombinieren -- also dem Hauptschiff noch ein paar Manövrierdüsen extra geben. Das "Interface Vehicle" bekommt im Bedarfsfall die Hälfte davon, aber das Hauptschiff (blödes Wort, klingt so nach Kirche) bleibt manövrierfähig.


--- Zitat ---@Segelradiatoren
Ich mag die Idee. EIne Reperatur per Katheter stelle ich mir auch lustig vor. ;) Wahrscheinlich wäre es einfacher einen Flicken drauf zu setzen, aber die andere Variante braucht weniger Material und ist von Innen durchführbar...
--- Ende Zitat ---

"Flicken drauf" oder Äquivalent dazu wäre in der Tat einfacher. Bevor man da mit nem Katheter arbeiten könnte, müsste man erstmal das ganze flüssige Lithium aus dem System rausspülen. Überhaupt hat Lithium als Kühlmittel den Nachteil, dass das System _immer_ auf Temperatur gehaten werden muss (mindestens 455K ~ 181°C am kältesten Punkt). Will man das System kaltstellen, muss man zuerst das Lithium durch z.B. Öl ersetzen, dann kann man weitersehen.

Funktionalist:
Meimei, Strahlung...da war ja was.
Ich mag die Durchdringungstiefe deiner Vorschläge!

Die Container müssen ja auch nicht rechteckig sein. So könnte man mit Sechseckigen Säulen eine noch höhere Steifigkeit erreichen oder mit achteckigen auch Gänge im Inneren des Konstruktes. Trennscheiben, können diese Gänge dann verbinden und Sektionen trennen. Es wären auch andere skurrilere Raumfüller möglich. Aber da werden die Verbindungen dann komplizierter. Ein einfaches Tetraeder-Oktaedergitter oder ein Oktaederstumpfdesign für die Tanks wären auch möglich. Letzteres hat den VOrteil ein sehr einfacher, relativ kugelähnlicher Raumföller zu sein und somit ein besseres Oberfläche Volumenverhältnis zu haben als ein Quader. Nur laufen die Kräfte nicht mehr so schön.

Wie wäre es denn das Prinzip der TEnsegrity in Raumschiffen zu verwenden?
http://www.spektrum.de/artikel/999825
http://www.youtube.com/watch?v=hOoCHQIyF0s&NR=1
Hier werden die Kräfte perfekt auf die stüzenden und zughaltenden Parts verteilt. es gibt keine Biegemomente oder Scherungen. Das ermöglicht eine extrem leichte Volumenumspannung, die sogar immer stabiler wird, je flacher die Winkel werden. Schiffe, die wechselnden großen Kräften standhalten müssten, wie Torchships könnten durch solche Konstruktionen Gewicht sparen. Vielleicht ist es auch möglich die große Zelle so sekundär zu verspannen, dass sie trotz defekt stabil bleibt.

Auch können durch richtige Faltung sehr interessante Effekte erzielt werden:
http://www.youtube.com/watch?v=Ua47OHFLJV4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=PQ8sr_9NyHY&NR=1
http://www.youtube.com/watch?v=4FLJiFYUWlg&feature=related


Feuersänger:
Sechseckig ist gut. Ich bild mir ein, das hätte ich schonmal auf dem Plan stehen gehabt. Mir schwebt da nämlich ein Querschnitt im Doppel-Dreiecksformat vor. Also stell dir ein Hexagon vor, das ist die zentrale Säule. Lotrecht zu drei der Seiten (Mercedessternmäßig) stehen die Radiatorensegel; an den anderen drei Seiten sind die Tanks / Container angedockt. Nur die Frontsektion mit den Auslegern für die Manövriertriebwerke, Kommandozentrale etc. ist "flach". Der "Jeep" (also das Shuttle) ist ebenfalls dort untergebracht.

Ich hab das tatsächlich gerade mal so ungefähr aufgezeichnet, und bin zum ersten Mal einigermaßen zufrieden mit der Optik. Allerdings hab ich keinen Dunst, wo die Kabel für meinen Scanner abgeblieben sind... Naja, die Maßstäbe stimmen bestimmt sowieso noch nicht, hab das nur so freihand hingekrakelt. Dennoch, ich klopf mir grad selbst auf die Schulter.  ;D

Funktionalist:
Warum die Radiatoren nicht im Rechten Winkel zueinander oder so, dass es möglich ist, etwaigen Sonnenwindausbrüchen auch die kalte Schullter zeigen zu können, anstatt des roten Gesichtes, auf dass man keinen Sonnenbrand abbekommt?

Feuersänger:
Könnte man prinzipiell auch machen, ja. Ehrlich gesagt finde ich einfach, dass eine dreier-Anordnung cooler aussieht. ;)
Außerdem: erstens passt das besser zur hexagonalen Rumpfstruktur. Zweitens kommen die Radiatoren so nicht mit den Containern ins Gehege - das könnt sonst etwas eng werden (da bräucht man quasi eine achteckige Rumpstruktur). Und schließlich bieten bei den von mir verwendeten Zahlen bereits drei Segel mehr als genug Kapazität für alle denkbaren Anwendungen. Man hat also sogar noch einen Sicherheitsfaktor.

Thema Sonnenwind oder meinetwegen auch andere kosmischen Strahlungsstürme: da müsste man auch von vier Radiatoren mindestens zwei einfahren.

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