Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Sinn von Abilityscores
Heinzelgaenger:
hüstl...das kannst du nicht ernst meinen.
Tantalos:
Joa, man kann drüber streiten ob man Scores braucht oder Modifikatoren alleine reichen. ich finde sie gehören zu DnD und sie stören mich auch nicht im besonderen.
--- Zitat ---hüstl...das kannst du nicht ernst meinen.
--- Ende Zitat ---
Wer ist den Du? 8t88? Selganor? oliof? Oder ein generelles Du für alle die sich angesprüchen fühlen?
Holothuroid:
--- Zitat von: 8t88 am 29.01.2008 | 22:27 ---Doch, die siind wichtig zur genaueren unterscheidung/Skalierung, vergleichen von Ties, und zum Beispiel auch wann man bei einem Effekt genau umgeht, der den Ability Score senkt.
--- Ende Zitat ---
Du verwechselst hier Ei und Huhn. Grundlegende Design-Prämisse hat zu sein, nur aussagekräftige Werte zu benutzen. Das wird hier verletzt, denn Wert und Modifikator stellen nichts unterschiedliches dar, beide zeigen, wie stark/schlau/... der Charakter ist.
Die Idee Ability Scores zu senken, kam den Leuten daher erst, nachdem sie sie hatten, den Fehler also schon gemacht hatten. Andere Regeln wie die Voraussetzung zum Zaubern erscheinen dann schon fast als Entschuldigung, wo dann tatsächlich mal der Wert eingeht.
oliof:
Die Variante, bei der die Ability Scores wegfallen, existiert ja. Sie heißt True 20 – ein d20-Derivat, verwandt mit Mutants&Masterminds, das aber nach meinem Dafürhalten wieder einen Schritt in Richtung D&D macht, und sich nicht über M&M hinaus wegentwickelt hat.
Da diese Fassung auch keine quantifizierbaren Hit Points hat, sind die klassischen Mechanismen zur feinschrittigen Reduktion von bestimmten Ressourcen oder Werten nicht gegeben. Trotzdem gibt es dort auch Regeln, wie zum Beispiel Vampire funktionieren. Da ich derzeit ca. vier Zugstunden von meinem Regelwerk weg bin, kann ich die genauen Regeln nicht wiedergeben, aber bei unserem Versuch mit Blue Rosé (direkter Vorgänger von True20, nur einige Regeldetails überarbeitet) waren die CON senkenden Stirges ziemlich fies – aber nicht total aus der Linie geschossen.
Mit andere Stellschraube finden meinte ich übrigens nicht, dass man sich was dazu ausdenken sollte, sondern die bestehenden Mechanismen ausschöpfen. Was nicht heißt, daß ich eine Lösung parat hätte, die hier perfekt paßt – mittlerweile stellt sich bei D&D der Sinn von Ability Scores nicht mehr, weil man das System ziemlich aufräumen müßte, um sie streichen zu können. Doch bevor ich True20 wiedererfinde, nehme ich gleich das.
Meisterdieb:
--- Zitat von: 1of3 am 30.01.2008 | 07:56 ---Grundlegende Design-Prämisse hat zu sein, nur aussagekräftige Werte zu benutzen. Das wird hier verletzt, denn Wert und Modifikator stellen nichts unterschiedliches dar, beide zeigen, wie stark/schlau/... der Charakter ist.
--- Ende Zitat ---
Nein.
"Nur aussagekräftige Werte zu benutzen" kann eine Designprämisse sein, muss aber nicht.
Ich stimm mit dir zwar grob überein, dass es redundante oder nichtssagende Elemete gibt, aber das ist wohl eher Geschmackssache.
Abgesehen davon, sind sehr wohl beide Werte - Abilities und Mod- aussagekräftig. Beide sagen ja das gleiche aus.
Es mag doppelt gemoppelt sein, aber ob das gut oder notwendig ist, ist eine andere Frage.
Ich frag mich eher, warum es die Abilitymodifikatoren gibt. Ich hab ja schon die Abilities, warum werden die nicht einfach benutzt, sondern es werden Werte daraus abgeleitet, die dann verwendet werden.
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