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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund
Chaos:
--- Zitat von: Feuersänger am 24.07.2008 | 20:57 ---Letzteres.
Kleine FTL-Lehre (teilweise hab ich es schonmal geschrieben, aber eine Zusammenfassung kann nicht schaden) - nicht im Tech-Thread, weil es eh reinstes Handwavium ist:
Initialisierung
Ein mit FTL-Antrieb ausgestattetes Schiff kann diesen an jedem beliebigen Lagrange-Punkt intiieren, außerdem auch im "Deep Space", d.h. wo ein genügend großer Abstand zur nächsten Schwerkraftquelle gegeben ist. Der Bordcomputer misst selbsttätig die Schwerkrafteinflüsse auf das Schiff und gibt je nachdem den Antrieb frei oder nicht. Würde man den Computer übersteuern und die Aktivierung unter Schwerkrafteinfluss erzwingen, würde es das Schiff schlicht verdampfen. Manche Planeten erlauben außerdem keine Sprünge an ihren L1 und L2 Punkten.
--- Ende Zitat ---
Kann man von jedem legitimen Startpunkt an jedes Ziel springen? Oder nur an jedes Ziel in einer bestimmten Reichweite? Oder nur jeweils an bestimmte Ziele?
--- Zitat ---Zunächst muss der Sprung zum Zielort berechnet werden. Das erledigt im Regelfall der Astrogationscomputer.
Dann muss ein Sprungtor geöffnet werden. Dazu wird eine Menge Energie benötigt, je nach Schiffsmasse und Sprungweite. Diese muss sehr kurzfristig bereitgestellt werden - dazu wird vereinfacht gesagt eine Bombe gezündet, die sich zum normalen Torchreaktor verhält wie eine Wasserstoffbombe zu einem Atomreaktor. Dafür werden mehrere Tonnen Brennstoff gleichzeitig "gezündet" bzw zerstrahlt. Mittels dieser Energie erzeugt der FTL-Antrieb einen kurzzeitigen Riss im Raum-Zeit-Gefüge, durch den das Schiff dann hindurchfliegt.
Nachdifferenzieren: damit nicht jeder FTL-Antrieb eine bequeme wiederverwendbare Weltvernichtungsmaschine mit eingebautem Fluchtwagen ist, lege ich als Klausel fest, dass der Großteil der Energie auch vom Hyperraum absorbiert wird. Man könnte zwar auf dieser Basis eine Bombe oder Lenkwaffe bauen, das wäre aber im Prinzip auch nichts anderes als ein Schwung übergroßer Zar-Bomben, von daher wurscht.
--- Ende Zitat ---
Moment... du sagtest, dass der Computer außer an einem legitimen Startpunkt keinen Sprung zulässt, bzw dass es das Schiff verdampft, wenn man den Computer übersteuert. Da ein Planet innerhalb des Wirkungsbereichs einer "Sprungexplosion" beim Sprung diesen unmöglich macht, hat sich das mit der Wiederverwertbarkeit von vorneherein erledigt. Die Sache wäre allenfalls für Selbstmord-Attentäter interessant.
--- Zitat ---Sprung
Der Sprung selbst dauert nur wenige Augenblicke bis Minuten, kann sich aber subjektiv stark längen und ist in jedem Fall ein Höllenritt, etwa wie eine Korkenzieher-Looping-Achterbahn rückwärts während eines Erdbebens. Nunja, ihr wisst was ich meine.
--- Ende Zitat ---
Sicherheitsgurte anlegen und Spucktüten bereithalten. Und vielen Dank, dass sie mit Höllenritt Spacelines geflogen sind.
--- Zitat ---Austritt
Die Sprungpunkte sind ein natürliches Phänomen. Wo im System sie genau liegen, ist furchtbar kompliziert und hat unter anderem mit Lagrange-Punkten und Bahnresonanzen zu tun. *handwedel*
In der Praxis bedeutet das, dass man in ein unerforschtes System relativ einfach reinspringen kann, und im Normalfall ca. 10 AU von der Sonne entfernt ankommt.
Anders sieht das bei Mehrfachsystemen aus, wenn also mehrere Sterne einander umkreisen wie z.B. die Centauris. Da ist der Sprungpunkt dann wesentlich weiter draußen zu suchen; einige Dutzend bis über 100 AU.
--- Ende Zitat ---
Wäre es nicht (handwedelnd oder nicht) logischer, wenn sich die Sprungpunkte bewegen, je nachdem, wo die größeren Körper innerhalb eines Systems gerade sind? Wenn der Sprungpunkt unseres Sonnensystem bei 10 AU von der Sonne ist, kommt Saturn da manchmal ziemlich nah vorbei. (Wenn der Punkt nahe der Ekliptik liegt)
--- Zitat ---Die Sprungpunkte sind quasi Sphären im Raum; einstweilen gehe ich von mehreren tausend km Durchmesser aus, also etwa normale Planetengröße. Schiffe treten irgendwo innerhalb dieser Sphäre in den Normalraum ein und befinden sich unmittelbar nach Abschluss des Sprungs im Stillstand relativ zum Systemschwerpunkt.
Daraus folgt, dass Sicherheitskräfte den Sprungpunkt recht genau im Auge behalten können, aber da eben doch einige tausend km Spielraum vorhanden sind, kann man nicht einen Laser fest installieren und alles wegzappen, was da reinkommt.
Dennoch liegt der Vorteil aus o.g. Gründen eindeutig bei den Verteidigern.
--- Ende Zitat ---
Das gilt vor auch deshalb, weil die Angreifer durch den Sprung noch ziemlich desorientiert sind bzw sich im Extremfall die Seele aus dem Leib reiern.
Andererseits könnte die "Sprungkrankheit" auch manche Leute schlimmer befallen als andere, und die paar wenigen, denen sie fast gar nichts ausmacht, wären dann heiß begehrt bei den verschiedenen Raumflotten...
Feuersänger:
Oj, hier ist ja sogar noch ne ganze Menge zu beantworten. ^^
--- Zitat von: Kleiner 4. Mann am 25.07.2008 | 16:52 --- da gibt es auch reaktionslose Thruster. Das war so tödlich, daß ich mich auf die Suche nach möglichen Einschränkungen machen mußte.)
--- Ende Zitat ---
Das ist eben das Problem mit reaktionslosen Antrieben. Sie ermöglichen zwingend "dirt cheap planetcrackers". Wie heisst es unter anglo-amerikanischen SF-Autoren? "Friends don't let friends use reactionless drives in their universe."
--- Zitat ---Der zweite ist, daß Du nicht weißt, wie viel Treibstoff der Gegner hat, wofür er den sonst noch braucht, und wie viel er schon verbraucht hat. (Allein letzteres macht diese Taktik zur Makulatur.)
--- Ende Zitat ---
Du wirst lachen, aber vieles lässt sich in der Tat relativ leicht berechnen, wenn du den Gegner beobachten kannst. Allein durch Beobachtung (mit Sensoren versteht sich) des Antriebsstrahls weisst du sofort folgendes über das Schiff: Ausströmgeschwindigkeit, Treibstoffdurchsatz, Triebwerksleistung, Schub, Beschleunigung, Schiffsmasse und natürlich den Kurs. Die ersten zwei Daten sagen dir die Sensoren, alles andere lässt sich daraus berechnen.
Und der Knackpunkt: wenn die Schiffe einigermaßen typisiert sind, kennst du auch die Leermasse bzw kannst sie abschätzen. Treibstoffmenge ist also _maximal_ die gemessene Gesamtmasse abzüglich der Leermasse laut Katalog. Oder weniger, wenn das Schiff zusätzliche Systeme, Waffen oder Panzerung mitführt.
--- Zitat ---Glaub's einfach: Es ist nie vernünftig, Pläne auf der Annahme zu machen, daß sich der Gegner garantiert so und so verhält.
--- Ende Zitat ---
Man schießt drauf, er weicht aus oder wird gegrillt, was gibt's denn da zum sich drauf verlassen? Natürlich versucht man ihn zu treffen. Wenn man das nicht schafft, muss man halt hoffen, dass dem anderen durch das Ausweichen der Sprit ausgeht. Eine andere Möglichkeit hat man aber in dem Moment nicht.
--- Zitat von: Chaos am 25.07.2008 | 19:56 ---Kann man von jedem legitimen Startpunkt an jedes Ziel springen? Oder nur an jedes Ziel in einer bestimmten Reichweite? Oder nur jeweils an bestimmte Ziele?
--- Ende Zitat ---
Ich dachte daran, dass man jedes Ziel innerhalb der Reichweite direkt anspringen kann, wobei die maximale Reichweite pro Sprung durch die Leistungsfähigkeit des FTL-Antriebes im Verhältnis zur Schiffsmasse begrenzt ist, und im Mittel bei etwa 12 Lichtjahren liegen wird.
--- Zitat ---Moment... du sagtest, dass der Computer außer an einem legitimen Startpunkt keinen Sprung zulässt, bzw dass es das Schiff verdampft, wenn man den Computer übersteuert. Da ein Planet innerhalb des Wirkungsbereichs einer "Sprungexplosion" beim Sprung diesen unmöglich macht, hat sich das mit der Wiederverwertbarkeit von vorneherein erledigt. Die Sache wäre allenfalls für Selbstmord-Attentäter interessant.
--- Ende Zitat ---
Oder für unbemannte Drohnen.
Als Waffe gedachte Systeme würde man natürlich nicht mit einem Failsafe ausstatten. Die würden einfach zünden und dabei etwa zwanzigmal soviel Energie freisetzen wie eine gleich große Wasserstoffbombe. Die Startreaktion lässt sich auch unabhängig vom FTL auslösen -- doch wenn man das macht, wird die freigesetzte Energie nicht in den Hyperraum abgesogen, zerstört so den hierfür verwendeten magnetischen Monopol, und die Reaktion bricht ab.
So, jetzt hab ich's. Deswegen gibt es keine Konversionsbomben. =)
--- Zitat ---Wäre es nicht (handwedelnd oder nicht) logischer, wenn sich die Sprungpunkte bewegen, je nachdem, wo die größeren Körper innerhalb eines Systems gerade sind?
--- Ende Zitat ---
Ja, doch, ist logisch. Vermutlich werden sie in Resonanz zu den massereichsten Körpern im System stehen, und entsprechend (langsam) durchs System wandern. Selbst ein plötzlicher (aber vorhersehbarer) Sprung auf die gegenüberliegende Seite der Bahn ist nicht ausgeschlossen. Der Sol-Jumppoint könnte z.b. entweder zwischen den Jupiter- und Saturnbahnen liegen, oder noch ein Stück jenseits des Saturn, aber weit vom viel kleineren Uranus entfernt.
--- Zitat ---Andererseits könnte die "Sprungkrankheit" auch manche Leute schlimmer befallen als andere, und die paar wenigen, denen sie fast gar nichts ausmacht, wären dann heiß begehrt bei den verschiedenen Raumflotten...
--- Ende Zitat ---
Sicher. Es könnte auch Cyberware geben, die hierbei hilft.
Chaos:
--- Zitat von: Feuersänger am 28.07.2008 | 12:25 ---*snip*
Du wirst lachen, aber vieles lässt sich in der Tat relativ leicht berechnen, wenn du den Gegner beobachten kannst. Allein durch Beobachtung (mit Sensoren versteht sich) des Antriebsstrahls weisst du sofort folgendes über das Schiff: Ausströmgeschwindigkeit, Treibstoffdurchsatz, Triebwerksleistung, Schub, Beschleunigung, Schiffsmasse und natürlich den Kurs. Die ersten zwei Daten sagen dir die Sensoren, alles andere lässt sich daraus berechnen.
Und der Knackpunkt: wenn die Schiffe einigermaßen typisiert sind, kennst du auch die Leermasse bzw kannst sie abschätzen. Treibstoffmenge ist also _maximal_ die gemessene Gesamtmasse abzüglich der Leermasse laut Katalog. Oder weniger, wenn das Schiff zusätzliche Systeme, Waffen oder Panzerung mitführt.
--- Ende Zitat ---
Vermutlich werden die einzelnen Machtblöcke einander auch einigermaßen mit Spionen unterwandert haben, so dass eine ganze Menge Daten über die verschiedenen Kriegsschiffe den jeweiligen Gegnern von vorneherein bekannt ist. Und selbst wenn nicht, hat man sicher Informationen darüber, wo ein bestimmtes Schiff bisher war, und kann daraus ableiten, wieviel Treibstoff es mindestens mitführen muss, um die Strecken, auf denen es beobachtet wurde, auch fliegen zu können.
--- Zitat ---*snip*Ich dachte daran, dass man jedes Ziel innerhalb der Reichweite direkt anspringen kann, wobei die maximale Reichweite pro Sprung durch die Leistungsfähigkeit des FTL-Antriebes im Verhältnis zur Schiffsmasse begrenzt ist, und im Mittel bei etwa 12 Lichtjahren liegen wird.
--- Ende Zitat ---
Ah, okay. Und wie weit sind Kolonien im Allgemeinen so voneinander entfernt?
--- Zitat ---Oder für unbemannte Drohnen.
Als Waffe gedachte Systeme würde man natürlich nicht mit einem Failsafe ausstatten. Die würden einfach zünden und dabei etwa zwanzigmal soviel Energie freisetzen wie eine gleich große Wasserstoffbombe. Die Startreaktion lässt sich auch unabhängig vom FTL auslösen -- doch wenn man das macht, wird die freigesetzte Energie nicht in den Hyperraum abgesogen, zerstört so den hierfür verwendeten magnetischen Monopol, und die Reaktion bricht ab.
So, jetzt hab ich's. Deswegen gibt es keine Konversionsbomben. =)
--- Ende Zitat ---
Okay, gutes Argument.
--- Zitat ---Ja, doch, ist logisch. Vermutlich werden sie in Resonanz zu den massereichsten Körpern im System stehen, und entsprechend (langsam) durchs System wandern. Selbst ein plötzlicher (aber vorhersehbarer) Sprung auf die gegenüberliegende Seite der Bahn ist nicht ausgeschlossen. Der Sol-Jumppoint könnte z.b. entweder zwischen den Jupiter- und Saturnbahnen liegen, oder noch ein Stück jenseits des Saturn, aber weit vom viel kleineren Uranus entfernt.
--- Ende Zitat ---
Wenn man die ganze Sache noch ein bißchen komplexer gestalten (und die interstellare Raumfahrt ein wenig erschweren) möchte, könnte man auch sagen, dass, damit ein Sprung funktioniert, der direkte Weg vom Start- zum Zielpunkt nicht zu nahe an eine nennenswerte Schwerkraftquelle führen darf (z.B. 100 Durchmesser, wie bei Traveller). Das würde dazu führen, dass man z.B. wenn die Erde sich auf der randwärtigen Seite der Sonne befindet (d.h. zum galaktischen Rand hin), vom L1- oder L2- Punkt des Erde-Sonne-Systems nicht zu einem Ziel springen kann, das sich kernwärts unseres Sonnensystems befindet. Und solange sich der Sprungpunkt des Zielsystems auf der kernwärtigen Seite von dessen Stern befindet, kann man von unserem Sonnensystem aus überhaupt nicht direkt dorthin springen, sondern muss einen Umweg über ein anderes System machen.
Dadurch wären Systeme von bestimmten anderen Systemen aus je nach "Jahreszeit" leichter oder schwerer zu erreichen. Es könnte auch bestimmte Konstellationen geben, während deren ein bestimmtes System von anderen bewohnten Systemen aus nur so umständilich zu erreichen ist, dass es für eine Weile quasi vom Rest der Menschheit abgeschnitten ist.
Was ganz anderes: sind eigentlich Sprung-Ankunftspunkte auch gleichzeitig legitime Startpunkte für einen Sprung?
Und, könnte ein System, je nachdem wie die Orbitalmechanik gerade steht, auch zwei oder mehr Sprungpunkte haben?
Feuersänger:
--- Zitat von: Chaos am 28.07.2008 | 15:40 ---Ah, okay. Und wie weit sind Kolonien im Allgemeinen so voneinander entfernt?
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung, hab ich noch nicht endgültig festgelegt -- die schönen Freiluftwelten könnten vielleicht im Mittel so 30LJ voneinander entfernt liegen, also etwa drei Sprünge. Nur so als grober Anhaltspunkt. Es werden jedenfalls eher drei Sprünge als dreißig sein.
--- Zitat ---Wenn man die ganze Sache noch ein bißchen komplexer gestalten (und die interstellare Raumfahrt ein wenig erschweren) möchte, könnte man auch sagen, dass, damit ein Sprung funktioniert, der direkte Weg vom Start- zum Zielpunkt nicht zu nahe an eine nennenswerte Schwerkraftquelle führen darf (z.B. 100 Durchmesser, wie bei Traveller).
--- Ende Zitat ---
Die Idee ist grundsätzlich interessant, aber wenn man alle Register zieht, wird das viel zu komplex in der Buchhaltung. Logisch/plausibel ist auf jeden Fall, dass man nicht durch ein Gravitationsfeld durchspringen kann. Aber die meisten Sprünge werden eh zwischen Nachbarsternen stattfinden. Und wie da nun die Bahnen und Ekliptiken zueinander liegen, das wäre zumindest als SL zu blöd zum simulieren.
--- Zitat ---während deren ein bestimmtes System von anderen bewohnten Systemen aus nur so umständilich zu erreichen ist, dass es für eine Weile quasi vom Rest der Menschheit abgeschnitten ist.
--- Ende Zitat ---
Sowas kann es auch so geben. Ein Stern, der ein Stück außerhalb der Ekliptik der Milchstraße liegt, und deshalb mit den momentan existierenden Sprungantrieben nur von einem System aus angeflogen werden kann. Lass in diesem System irgendwas passieren -- ein lokaler Diktator errichtet eine Blockade oder so -- und das System ist erstmal abgeschnitten.
--- Zitat ---Was ganz anderes: sind eigentlich Sprung-Ankunftspunkte auch gleichzeitig legitime Startpunkte für einen Sprung?
--- Ende Zitat ---
Ja. Man kann, was die Technik angeht, ohne weiteres quasi sofort nach Ankunft wieder springen. Auch wenn es der Besatzung den Magen umdreht. Könnte tatsächlich ein körperliches Risiko darstellen, aber das liegt nur an der Schwachheit des Fleisches. ;)
Man muss aber, wie gesagt, nicht erst zum nächsten Ankunftspunkt fliegen um loszuspringen; der Start ist mit o.g. Einschränkungen fast überall möglich.
--- Zitat ---Und, könnte ein System, je nachdem wie die Orbitalmechanik gerade steht, auch zwei oder mehr Sprungpunkte haben?
--- Ende Zitat ---
Hab ich mir auch schon überlegt, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen. Evtl. könnte es sein, dass die Sprungpunkte nach Herkunftssystem sortiert sind. Also etwa: Schiffe aus Barnard's Star kommen an Jumpsphere Alpha an, solche aus Espilon Indi an JS Bravo und Ankömmlinge aus Arcturus an JS Charlie, und so weiter.
Wenn man bedenkt, wieviele Systeme im Umkreis von 10 LJ liegen können, wird es schwierig bis unmöglich, alle JS zu sichern. Das eröffnet z.B. einem bekannten Piraten die Möglichkeit, sich auf Umwegen über wenig benutzte JS in ein System zu schleichen. (Damit gäbe vielleicht auch Turning Wheel mal Ruhe ;) ).
Aus militärischen Gesichtspunkten wird es freilich dann haarig, aber könnte noch im Rahmen des Machbaren sein.
Was meint ihr?
Eulenspiegel:
--- Zitat ---Was meint ihr?
--- Ende Zitat ---
1) Wenn man sofort nach der Ankunft wieder weiterspringen kann, bringt die Blokade eines Systems wenig. Ich würde daher empfehlen, dass der Sprung die FTL Triebwerke schwer belastet und man einige Stunden braucht, um sie wieder zu reparieren.
2) Ich würde zwei Sprungpunkte an entgegengesetzten Punkten des Systems empfehlen: Dadurch gibt es für die Angreifer und Verteidiger noch ein zusätzliches taktisches Manöver. (Schicke ich meine ganze Armee den Feind entgegen oder behalte ich ein paar Schiffe zurück, falls der Gegner über den anderen Sprungpunkt kommt.)
Andererseits sind zwei Sprungpunkte nicht wirklich übermächtig.
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