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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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Kleiner 4. Mann:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.07.2008 | 12:25 ---Das ist eben das Problem mit reaktionslosen Antrieben. Sie ermöglichen zwingend "dirt cheap planetcrackers".
--- Ende Zitat ---
Nicht notwendigerweise. Man kann mit anderen Fantasietechnologien dagegen vorgehen.


--- Zitat ---Du wirst lachen, aber vieles lässt sich in der Tat relativ leicht berechnen, wenn du den Gegner beobachten kannst. Allein durch Beobachtung (mit Sensoren versteht sich) des Antriebsstrahls weisst du sofort folgendes über das Schiff: Ausströmgeschwindigkeit, Treibstoffdurchsatz, Triebwerksleistung, Schub, Beschleunigung, Schiffsmasse und natürlich den Kurs. Die ersten zwei Daten sagen dir die Sensoren, alles andere lässt sich daraus berechnen.
--- Ende Zitat ---
Das setzt erstens perfekte Sensoren voraus, zweitens, daß Du weißt, wie es im Inneren des gegnerischen Schiffes aussieht, drittens, daß Du es ab Bauwerft ständig beobachtest.
Funktioniert nicht.


--- Zitat ---Und der Knackpunkt: wenn die Schiffe einigermaßen typisiert sind, kennst du auch die Leermasse bzw kannst sie abschätzen. Treibstoffmenge ist also _maximal_ die gemessene Gesamtmasse abzüglich der Leermasse laut Katalog.
--- Ende Zitat ---
Selbst wenn das so einfach wäre, was es wie gesagt nicht ist: Was soll das bringen? Ich kann Dir auch ohne Beobachtungen in etwa sagen, wie viel Treibstoff irgend etwas *maximal* haben kann. Wie bringt uns das weiter?


--- Zitat ---Man schießt drauf, er weicht aus oder wird gegrillt, was gibt's denn da zum sich drauf verlassen? Natürlich versucht man ihn zu treffen. Wenn man das nicht schafft, muss man halt hoffen, dass dem anderen durch das Ausweichen der Sprit ausgeht.
--- Ende Zitat ---
Hoffen ist keine Taktik. Du kannst auch hoffen, daß die gegnerische Crew zu blöd ist, aber das ist keine brauchbare Grundlage für taktisches Verhalten.
Das sind eben so Dinge, die Geeks am Reißbrett für brauchbare Taktik halten, die aber schon bei Übungen regelmäßig mit hoher Geschwindigkeit in die Binsen gehen.
Ein vernünftige Grundlage für Taktik ist es "Mit diesen Waffen ist bei dieser Entfernung die Chance soundsogroß, daß wir den Gegner treffen".

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Kleiner 4. Mann am 30.07.2008 | 15:36 ---Das setzt erstens perfekte Sensoren voraus, zweitens, daß Du weißt, wie es im Inneren des gegnerischen Schiffes aussieht, drittens, daß Du es ab Bauwerft ständig beobachtest.
--- Ende Zitat ---
Nö, du schießt einfach aufs Schiff:
Wenn es ausweicht, hat es noch genügend Treibstoff.
Wenn es nicht ausweicht oder wenn es abbremst und wegfliegt, hat es scheinbar nicht mehr genügend Treibstoff.


--- Zitat ---Selbst wenn das so einfach wäre, was es wie gesagt nicht ist: Was soll das bringen? Ich kann Dir auch ohne Beobachtungen in etwa sagen, wie viel Treibstoff irgend etwas *maximal* haben kann. Wie bringt uns das weiter?
--- Ende Zitat ---
Du weißt, wie lange das Schiff maximal ausweichen kann.
Das heißt, du kannst schon im Vorraus sagen: "So, ich muss das Schiff maximal 320 Sekunden beschäftigen, danach ist der Treibstoff zu Ende." (Oder es wurde bereits vorher zerstört.)


--- Zitat ---Hoffen ist keine Taktik.
--- Ende Zitat ---
Was heißt hier "Hoffen"?
Ich schieße auf das Schiff: Entweder es weicht aus, dann hat es nach einer Weile keinen Treibstoff mehr. - Oder es weicht nicht aus, dann hat es nach einer Weile überhaupt nichts mehr.

So oder so gewinne ich.


--- Zitat ---Ein vernünftige Grundlage für Taktik ist es "Mit diesen Waffen ist bei dieser Entfernung die Chance soundsogroß, daß wir den Gegner treffen".
--- Ende Zitat ---
Und eine andere vernünftige Taktik ist:
"So, wenn wir mit diesem Laser schießen hat der Gegner zwei Möglichkeiten: Entweder er lässt sich treffen und ist tot, oder er weicht aus und hat nach einigen Minuten keinen Treibstoff mehr."

Das ist eine vollkommen vernünftige Taktik: Egal, wie sich der Gegner entscheidet (Ausweichen oder getroffen werden), ich gewinne letztendlich immer.

Feuersänger:

--- Zitat von: Kleiner 4. Mann am 30.07.2008 | 15:36 ---Nicht notwendigerweise. Man kann mit anderen Fantasietechnologien dagegen vorgehen.
--- Ende Zitat ---

Aaaaahja. Klasse. Wir vergewaltigen ein fundamentales Naturgesetz (Kraft=Gegenkraft), und um die weltzerstörerischen Implikationen zu umgehen, schmeißen wir gleich noch ein paar weitere Naturgesetze über Bord. Nee, die Sorte Space Fantasy überlasse ich lieber Star Trek und Konsorten.

Zum Rest hat zwar Eulenspiegel schon einiges gesagt, aber ich kann's mir nicht verkneifen:


--- Zitat ---Das setzt erstens perfekte Sensoren voraus, zweitens, daß Du weißt, wie es im Inneren des gegnerischen Schiffes aussieht, drittens, daß Du es ab Bauwerft ständig beobachtest.
--- Ende Zitat ---

Dreimal Bullshit. Erstens sind Sensoren das Einfachste an der ganzen SF-Technologie; im Prinzip sind wir schon heute zu all dem in der Lage und müssen gar nichts mehr dazuerfinden. Zweitens weiß man, wieviel Laderaum in einem Schiff zur Verfügung steht; da sind zwar durchaus gewisse Toleranzen gegeben, aber ein 1000m³-Schiff kann keine 1500m³ Sprit mitschleppen, mal ganz grob ausgedrückt.


--- Zitat ---Hoffen ist keine Taktik. Du kannst auch hoffen, daß die gegnerische Crew zu blöd ist, aber das ist keine brauchbare Grundlage für taktisches Verhalten.
--- Ende Zitat ---

Was Eulenspiegel gesagt hat. Außerdem: was bringt es dir, wenn du siehst, dass deine Trefferchance 1% ist? Sagst du dann "Da brauch ich nicht schießen, ich treff ja eh nicht, hat die Heimatwelt halt Pech gehabt"? DAS ist keine brauchbare Grundlage. Wenn dein Gegner in einer besseren Position ist, kannst du trotzdem nicht einfach heimgehen.

Thot:

--- Zitat von: Feuersänger am 31.07.2008 | 00:06 ---[...] Erstens sind Sensoren das Einfachste an der ganzen SF-Technologie; im Prinzip sind wir schon heute zu all dem in der Lage und müssen gar nichts mehr dazuerfinden.

--- Ende Zitat ---

Huch? "Scannen Sie nach Lebensformen"? ;)

Feuersänger:
Wen jucken Lebensformen? ^^
Es ging um die relevanten Flugdaten des Schiffes: Ausströmgeschwindigkeit, Massefluss, Triebwerksleistung, Beschleunigung, Schiffsmasse, Kurs und was sich sonst noch so ableiten lässt.

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