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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund
Funktionalist:
ich fand bei Mutantchronicles gerade die "Lost eden"-Welt am geilsten.
das ist die unwirtliche alte Erde, auf der sich neue Kulturen Barabrenreiche errichtet haben und dort ohne technische Hilfsmittel, nur mit 20. Jhd TEch überleben können.
DIe Konzerne etnwickeln so langsam wieder interesse an der Erde, da sie die neuen Stämme als mögliche REssourcen entdeckten....
mag die Idee!
Banks-Orbitale oben, Hölle unten!
ChristophDolge:
--- Zitat von: Feuersänger am 6.08.2008 | 22:04 ---Mögliche Konflikte:
zunächst mal fallen bei diesem Setup die "Kolonie erhebt sich gegen Mutterland" Szenarien weg, weil es keine Mutterländer mehr gibt.
--- Ende Zitat ---
Warum? Wenn man gesehen hat, dass die Kolonialisierung einmal funktioniert hat, warum das ganze nicht nochmal wiederholen? Gerade eine erfolgreiche Kolonialisierung und eine Vielzahl kolonialisierbarer Planeten wird doch dazu führen, dass von der neuen Basis aus weitere Welten urbar gemacht werden. Als erstes werden sich die großen Machtblöcke sicherlich potente Knotenpunkte sichern und dort eine mächtige Kolonie ausbauen, die wirtschaftlich stabil ist. Das klingt in meinen Ohren zumindest wahrscheinlicher als das Entstehen einer Vielzahl von Kolonien mit geringer Einwohnerzahl, die wenig Puffer gegen Probleme hat. Von diesen "etablierten" Kolonien könnten dann Kolonien der zweiten Generation gegründet werden, die wieder Konflikte mit der ersten Generation haben. Das könnte sogar auch dazu führen, dass du mit der Zerstörung (sofern das als Möglichkeit noch vorgesehen ist, so genau habe ich den Thread bisher nicht verfolgt, habe quergelesen und nur dort intensiv geschaut, wo ich mich halt festgelesen habe) einer Kolonie eben nicht auf einen Schlag alle Mutterzivilisationen auslöschst, sondern nur eine einzige - ein Schicksal, dass du zumindest historisch, nicht unbedingt für ein laufendes Rollenspiel - durchaus in Betracht ziehen könntest.
Ansonsten drück ich dir die Daumen - ich finde, dein Setting hat viel Potential und scheinbar auch bereits viele Interessenten angelockt.
Feuersänger:
Arrrgh ich krieg das Kotzen, grad ne Antwort fast fertiggehabt, da kackt der #*%$!GRRR Browser ab. *Hasskappe*
Daher bitte ich mir nachzusehen, dass ich mich jetzt kurzfassen werde:
--- Zitat von: ChristophDolge am 14.08.2008 | 01:17 ---Warum? Wenn man gesehen hat, dass die Kolonialisierung einmal funktioniert hat, warum das ganze nicht nochmal wiederholen? Gerade eine erfolgreiche Kolonialisierung und eine Vielzahl kolonialisierbarer Planeten wird doch dazu führen, dass von der neuen Basis aus weitere Welten urbar gemacht werden.
--- Ende Zitat ---
Deine Argumentation hat was für sich, allerdings bedingt das eine entsprechend lange Geschichte der FTL-Kolonisation. Ich denke mal, die erste Kolonie ist die schwierigste, weil da die ganze Infrastruktur erst noch aufgebaut werden muss (also Orbital- und Raumtransporte etc). Wenn die Schiffe erstmal vorhanden sind, können sie freilich wiederverwendet werden.
Nichtsdestrotrotz glaube ich, dass man schon deutlich über 100 Jahre braucht, bist die erste Kolonie alleine lebensfähig bzw autark ist, und man in den ersten 200 Jahren nicht groß an die Errichtung weiterer Kolonien denken braucht. Also deshalb, weil man vollkommen mit der ersten Kolonie beschäftigt ist.
Und jetzt der Knackpunkt: ich will die Zeitlinie möglichst überschaubar halten. Also ca. 200 Jahre in eigenen Sonnensystem (gerechnet etwa ab der ersten bemannten Marsmission), dann Entdeckung von FTL, Exploration, und ca. 200 Jahre interstellare Kolonisation. Dabei werden die entscheidenden Technologien in dem Maße verbessert, dass man etwa alle 50 Jahre von einem Generationswechsel sprechen kann. (Ein ähnlicher Ansatz wäre die bereits zuvor in diesem Thread angeführte Zinseszinsrechnung).
Wenn man nun sagt, es gibt bereits Tochter- oder Enkelkolonien, impliziert das eine entsprechend längere Kolonisationszeit. Wir rutschen also immer weiter in die Zukunft. Und je weiter man in die Zukunft geht, desto schwerer wird sie vorstellbar. (Man denke da mal an die Space Fantasy namens Star Trek, wo der anerkannte Indikator für "in/aus der Zukunft" (also relativ zur jeweiligen Generation) de- und rematerialisierende Türen sind. Für was der Schwachsinn gut sein soll, wird an keiner Stelle erklärt.)
--- Zitat ---Ansonsten drück ich dir die Daumen - ich finde, dein Setting hat viel Potential und scheinbar auch bereits viele Interessenten angelockt.
--- Ende Zitat ---
Danke, das hört man gern. ^__^
matt:
Eine kleine Idee zu deinem Kreditproblem:
Banken geben Kredite für private Raumfahrzeuge unter folgenden Bedingungen:
* Ein Agent der Bank ist aus Überwachungszwecken immer an Board (ein Permanenter NSC also - könnte auch eine Art Drohne oder Roboter sein, was die notwendige Interaktion reduzieren würde)
* Der Kreditnehmende schluckt eine Todeskapsel. Sollte er nicht einmal pro Jahr (oder öfter) bei der Bank zu besuch kommen und die Kapsel "aktualisieren" lassen, entlässt diese ein tödliches (zufälliges, von Kapsel zu kapsel unterschiedliches) Gift in den Körper.
Vielleicht wäre es auch weniger ein Kredit, als eine Beteiligung: 50% von allem, was mit dem Raumschiff erwirtschaftet wird, erhält die Bank. Ein gewisser Mindestverdienst muss garantiert werden.
ChristophDolge:
Ist hier eigentlich noch irgendwas am Laufen? Würde mich freuen, mal eine zusammengeschriebene Fassung zu lesen!
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