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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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Eulenspiegel:
mögliche Idee:
Die Erdstaaten haben Kolonien im Weltraum errichtet. Allerdings ist die Erdbevölkerung selber eher konservativ und lehnt Weltraumreisen ab. (Oder anders ausgedrückt: Diejenigen Erdbewohner, die Weltraumreisen cool finden, sind aufgebrochen, neue Planeten zu erkunden. - Und diejenigen, die Weltraumreisen blöd finden, sind auf der Erde zurückgeblieben.)

Die Erde ist immer noch der technologisch und industriell hochentwickelste Planet. Aber er besitzt kaum eine Weltraumflotte und ist mit seinen eigenen Problemen beschäftigt.

Die Kolonien haben sich für unabhängig erklärt. Das ging überraschend friedlich vonstatten. Viele Kolonien haben sich zu Wirtschaftsbünden und/oder Verteidgungsbünden zusammengeschlossen. (Sozusagen Prä-Staaten.)
Die Kolonien sind dabei, langsam ihre eigene Wirtschaft hochzuziehen und es gab auch schon die ersten militärischen Konflikte zwischen einzelnen Kolonien. Die Kolonien bekommen eine Art Nationalbewusstsein und Grenzen sich immer mehr von der Erde ab.

Aber nichtsdestotrotz ist die Erde der Planet mit der höchsten Technologiestufe. - Das heißt, wenn du High Tech haben willst, musst du wohl oder übel mit der Erde handeln.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Hightech-Lieferungen der Erde sehr begehrt sind. Aber die Erde andererseits hat nur mittelmäßiges Interesse an den außerirdischen Produkten, die ihnen im Gegenzug angeboten werden. (Rohstoffe kann die Erde selber produzieren. - Die Erde kauft hauptsächlich irgendwelchen exotischen Sammlerstücke, die sich reiche Erdenbewohner dann in die Wohnung stellen, um damit anzugeben.)

Der einzige Planet, der ein vergleichbares Technologieniveau hat wie die Erde, ist der Mars. Wenn wir das 25. Jahrhunderts schreiben und Erde/Mars also die Technologie des 25. Jahrhunderts herstellen können, dann sind die anderen Kolonien auf den technischen Stand des 21./22. Jahrhunderts. (Für einen Spieler aus dem Jahre 2009 sind die Kolonien also extrem fortschrittlich. - Für einen SC von der Erde, sind die Kolonien aber extrem rückständig.)

Funktionalist:
Exportgüter ferner Kolonien:
- High-techschäume/Werkstoffe, für deren Herstellung Schwerelosigkeit erforderlich ist.
- Raumschiffe
- Wasserstoff (Jupiter)
- Koloniemodule (abwerfen-wohnen-fertig)
- Asteroidenfrühwarnung und Zerstörung
- Tieftemperaturrechner(auf IO)/ zu SUperrechnern umgebaute Monde *abdrift*

ChristophDolge:

--- Zitat ---Was wäre etwa wenn es eine Art "Hyperraumsturm" oder dergleichen gegeben hätte der die menschliche Zivilisation für ein-zwei Jahrhunderte wieder auf Einzelwelten und primitive Technologie zurückgeworfen hätte wovon sie sich jetzt erst wieder erholt.
--- Ende Zitat ---

Finde ich sehr interessant.

Auch interessant sind natürlich die moralischen Fragestellungen, die man in SciFi-Settings aufwerfen kann: Vermischung der Menschheit mit Alienrassen, Transhumanismus, Eingriffe in fremde Ökosysteme (vom Betreten dieser Welten bis hin zu Terraforming), das spontane Auftreten neuer Entwicklungsschritte beim Menschen (geistige Kollektive, PSI-Fähigkeiten, Überleben im Weltraum ohne Technik etc.).

Ich würde empfehlen, zu überlegen, was zentrale Konflikte sein sollen: Intererstellare Konzernkriege, Interspezies-Konflikte, Konflikte mit der Technik, ethische Konflikte - und dann zu entscheiden, wie es zu diesen Konflikten kommen könnte und wie man das entsprechende Setting interessant und "neu" gestalten könnte.

Waldviech:

--- Zitat ---Die Kolonien haben sich für unabhängig erklärt. Das ging überraschend friedlich vonstatten.
--- Ende Zitat ---
Oder wie wäre es mit: Die Kolonien waren schon von Anfang an weitgehend autonom - so nach dem Muster altgriechischer Koloniegründungen, die auch per se schon unabhängig waren. Bei weit entfernten Planeten, bei denen Reisezeiten außerordentlich lang dauern, wäre das sogar ziemlich praktikabel. Vor allem die ältesten Kolonien, die gegründet wurden, als FTL-Reisen noch reichlich lahmarschig waren, könnten nach diesem Muster funktionieren.


--- Zitat ---Interspezies-Konflikte,
--- Ende Zitat ---
Wenn es keine intelligenten Aliens geben soll, wird es damit wohl schwierig. Oder soll es nur keine raumfahrenden Aliens geben ? (Alienindianer wären für zünftigen Spacewestern schon gut brauchbar ;) )
Aber wie wäre es, wenn die heutige Menschheit in der Form garnicht mehr existiert, und statt dessen verschiedene Nachfolgerassen existieren (genetisch manipulierte Uplift-Tiere, Cyborgs, künstlich angepasste "Nachmenschen") ?

Imago:
Bzgl der "ehemaliges Grossreich"-Sache ist mir jetzt doch ein Setting eingefallen das sowas macht: Battletech.
Allerdings mit einem komplett anderen Fokus (Riesenroboter rumballern lassen) und ohne allzu krassen Technologieverlust ... eher nicht ganz so glaubwürdiges, gegenseitiges runterkämpfen.
Vielleicht auch Star Wars obwohl das noch weniger ins Muster passt.
Ist halt schon irgendwo ein übertragener Fantasy- Standardhintergrund ... aber das muss ja nicht schlecht sein, im Gegenteil.

Ansonsten Pro:
(niedliche bis gefrässige)
--- Zitat ---Alienindianer
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---genetisch manipulierte Uplift-Tiere, Cyborgs, künstlich angepasste "Nachmenschen"
--- Ende Zitat ---
+ AIs, Androiden, Bioroiden usw.

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