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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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Funktionalist:
Im Endeffekt kommt es bei Monatelangen Reisen eh nur auf die endgültige dV an und nicht auf dV/s. Ich weiß.  :P

EWS= electronic warfare suites/systems =|= ECM = Electronic counter measures
Jammer, elektronisches Infiltrationsbesteck, Viren und die entsprechende Verabreichungssoftware/Sonden...
Da die das in SBA verwenden hatte ich einen Standardbegriff vermutet.

Feuersänger:
Achso. Ja. Ich weiß jetzt zwar nicht, wie das mit dem Jamming funktioniert. Aber es wäre schon nötig, wenn man damit rechnen muss, dass sich Aufständische der Abwehrwaffen bemächtigt haben.

@Eulenspiegel:
du kannst doch Mathe. Magst du dir mal dieses Problem anschauen?
http://tanelorn.net/index.php/topic,64800.0.html

Funktionalist:
Ich weiß es nicht, aber die Zielerfassung kann heute schon gestört werden.
Störsender des Tornado .

Eine Möglichkeit ist es, das Zielsystem mit einer unmenge an falscher Information zu fluten oder gar zu blenden. Solche Systeme müssten dann schon groß sein...

Feuersänger:
Ich lese übrigens gerade "Between Planets" von Robert Heinlein. Ist genau so eine Unabhängigkeitsgeschichte. Da ist es allerdings die venerische Kolonie, die sich zur Freien Republik Venus erklärt. Als erste Kriegshandlung haben die Venerianer die orbitale Verkehrs-, Kommunikations- und Atomraketenstation Circum-Terra besetzt, geräumt und gesprengt.
(Und in dem ganzen Kuddelmuddel geht es eigentlich um einen Jungen, der genau da auf dem Weg zu seinen Eltern auf dem Mars war, und dessen Liner von den Venerianern requiriert und zur Venus umgeleitet wurde, mal vereinfacht ausgedrückt.)

Yerho:
Was allerdings zu bedenken ist: Störanlagen wie die des Tornado erschweren (!) eben nur die Zielerfassung eines vergleichsweise kleinen, schnellen und wendigen Flugobjekts, bei dem für den Gegner ohnehin nur ein kleines Zeitfenster für die Zielerfassung vorhanden ist. Das Erzeugen und "Durchbrennen" elektronischer Störmaßnahmen im großen Maßstab ist unter irdischen Verhältnissen (Luft- und Seekriegsführung) allerdings die Aufgabe von Spezialschiffen bzw. -flugzeugen, die für die notwendigen Anlagen jedes Quentchen an Platz opfern. Da passen dann beispielsweise in ein Flugzeug von der Größe einer Verkehrsmaschine gerade noch der Pilot und der Kopilot sowie zwei bis drei Leute, welche die Anlagen bedienen; zudem müssen diese Maschinen i.d.R. jegliche Bewaffnung einsparen.

Für ein Szenario, indem es eigentlich nur zivile Frachter und aufgerüstete zivile Frachter geben soll, könnte es schwierig werden, den Kram zusätzlich unterzubringen, wenn das Schiff nebenbei noch ein Frachter und wehrhaft bleiben soll. Sicher hat man an Bord eines Raumschiffs prinzipiell erst einmal mehr Platz, aber man muss auch auf sehr viel größere Entfernungen bzw. für sehr viel größere Räume und für längere Zeiträume wirksamen Signalmüll entsprechender Intensität produzieren. Mehr als riesige, gestaffelte Sendeanlagen mit Triebwerken und Reaktor(en) dürften solche EloKa-Schiffe also kaum sein.

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