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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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Feuersänger:
Ja, die Nordische Union - von Grönland bis Finnland - ist bevölkerungsmäßig der kleinste Rang-1 Block. High-Tech und Sozialdemokratie. Die Union ist relativ offen gegenüber Einwanderern aus anderen Blöcken; verlangt wird halt eine entsprechende Qualifikation (an der Bedarf besteht) sowie Sprachkenntnisse in Neuskandinavisch und Finnisch.

Das Gesellschaftsmodell ist eine Fortführung der dort seit langer Zeit etablierten Sozialdemokratie und des Wohlfahrtsstaates. Das allgemeine Ausbildungsniveau ist gut, die Wochenarbeitszeit niedrig. Verschiedene Schlüsselindustrien sind in staatlicher Hand, die Gewinne werden auf die Allgemeinheit verteilt.

Was die Kooperation mit der 3. Welt angeht, so ist man in erster Linie an einem Raumhafen in Äquatornähe interessiert. An billigen Arbeitsnegern besteht kein Bedarf, da man durch Automatisierung die Drecksarbeiten von Robotern erledigen lassen kann.

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am 10.08.2011 | 22:43 ---Ja, die Nordische Union - von Grönland bis Finnland - ist bevölkerungsmäßig der kleinste Rang-1 Block. High-Tech und Sozialdemokratie. Die Union ist relativ offen gegenüber Einwanderern aus anderen Blöcken; verlangt wird halt eine entsprechende Qualifikation (an der Bedarf besteht) sowie Sprachkenntnisse in Neuskandinavisch und Finnisch.

Das Gesellschaftsmodell ist eine Fortführung der dort seit langer Zeit etablierten Sozialdemokratie und des Wohlfahrtsstaates. Das allgemeine Ausbildungsniveau ist gut, die Wochenarbeitszeit niedrig. Verschiedene Schlüsselindustrien sind in staatlicher Hand, die Gewinne werden auf die Allgemeinheit verteilt.

Was die Kooperation mit der 3. Welt angeht, so ist man in erster Linie an einem Raumhafen in Äquatornähe interessiert. An billigen Arbeitsnegern besteht kein Bedarf, da man durch Automatisierung die Drecksarbeiten von Robotern erledigen lassen kann.

--- Ende Zitat ---

Dann eben ein Raumhafen in Äquatornähe im Tausch gegen einen extrasolaren Platz an der Sonne.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Feuersänger am 10.08.2011 | 21:38 ---Soweit so gut, nur ist es für eine realistische Chance, den Planeten wieder gemütlich zu machen, von absoluter Notwendigkeit, dass alle Big Player an einem Strang ziehen. Wie auch heutzutage schon: es bringt nichts, wenn in Deutschland 80 Millionen Menschen 5% weniger Energie verbrauchen, wenn dafür 1,3 Milliarden Chinesen 20% mehr verbrauchen.
--- Ende Zitat ---
Gerade zu Carolingia würde aber auch passen: Was kümmert mich der Rest der Welt? Uns geht es gut.

Sprich, Carolingia hat eine Überschussproduktion an Nahrungsmitteln, die aber lieber weggeworfen werden, anstatt sie zu exportieren.
Sie haben einen Teil ihres Gebietes in einen riesiges Naturschutzgebiet umgewandelt, um sauerstofftechnisch nicht auf die anderen Nationen angewiesen zu sein.

Und die Klimaerwärmung hat man in der Zukunft halbwegs in den Griff bekommen.

Sprich, wenn die USA jetzt planen, ihre Eliten von der Erde zu evakuieren und einen neuen Planeten als Hauptsitz auszuwählen, dann kann es Carolingia egal sein. (Vor allem könnten die Amis nach dem Umzug dann wirklich sagen: "Was kümmert mich die Welt, ich lebe in den USA.")

Feuersänger:
Nochmal eben zum Thema Geld, zu dem Thema hat auch Heinlein im Rahmen einer FTL-Geschichte geschrieben:

You can't make money by making money because money isn't money other than on its planet of issue. Most money is fiat; a ship's cargo of the stuff is wastepaper elsewhere. Bank credit is worth even less; Galactic distances are too great. Even money that jingles must be thought of as trade goods - not money - or you'll kid yourself into starvation.

In diesem Setting gibt es also keine gemeinsame Space-Währung; lokale Währungen sind nicht konvertierbar. Das Problem mit elektronischer Währung haben wir ja auch schon festgestellt. Mit "Money that jingles" meint er wohl Edelmetalle; interessant (weil nicht auf Anhieb durchschaubar) finde ich hier den Hinweis, dass man diese auch nur als Handelsgut wie jedes andere betrachten muss. Zu deutsch, man darf nicht erwarten, dass man für Gold überall den gleichen Kurs bekommt oder dass es eine kluge Idee wäre, es zu horten.

Und dann noch folgenden Pro-Tip:

...The trade routes for a two-way swap show minimum profit; they fill up too quickly. But a triangular trade - or higher numbers - can show high profits. ...

Ferner wird noch auf die Problematik hingewiesen, dass man kein Geld sparen kann:

I got such a nice price that I temporarily had too much money.
How much is "too much"? Whatever you can't spend before you leave a place you are not coming back to. If you hang onto that excess and come back later, you will usually find - invariably, so far as I recall - that inflation or war or taxes or changes in government or something has wiped out the alleged value of fiat money you may have kept.

Selbst wenn man das etwas verdünnt, kommt es doch auf dasselbe Ergebnis raus: Geld, also Fiatgeld übrig zu behalten ist ein Verlustgeschäft. Man kann nichts damit anfangen, bis mal wieder ins selbe System kommt. Derweil verliert es an Wert, weil es immer eine Teuerung geben wird. Und dann gibt es immer noch ein Risiko, dass bei der Rückkehr aus irgendeinem Grund das Geld gar nichts mehr wert ist. Also möglichst immer alles wieder investieren.

MisterX:
Wurde das Setting weiterentwickelt? Ist das in den versch. Threads hier im Weltenbau-Forum geschaffene Material vll. sogar irgendwo kompiliert worden? Und könnt Ihr ein System empfehlen, das dazu passt?

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