Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Book of Experimental Might
Selganor [n/a]:
Im Book of Experimental Might wurde die Zusatzregel aufgebracht dass jeder Charakter jede Stufe ein Feat kriegt (und nicht alle 3 Stufen), damit braucht ein Fighter fuer 8 Feats gerade mal 5 Stufen (als Mensch hat er auf Stufe 5 sogar noch ein freies Feat).
Ja, anderen Klassen bleiben die Double Feats verschlossen (ausser sie kriegen auch Fighter-Bonusfeats wie z.B. die eine Rogue Variante die Sneak Attack Dice in Fighter Bonus Feats umwandelt)
Kostenlose Freebies gibt's afaik nicht, und die Domains sind auch kein Open Content, daher kann ich die nicht einfach so im Volltext zitieren.
--- Zitat von: Feuersänger am 5.05.2008 | 15:20 ---Was der Fighter wirklich bräuchte, wären eher mehr und bessere Skills.
--- Ende Zitat ---
Und was genau bringt ihm das?
Nur sehr wenige Skills in D&D haben einen ernsthaften Einfluss auf den Kampf (und das ist ja wohl das Hauptziel eines Kaempfers, oder?)
Iron Heroes hat mit den Skillgroups und weiteren Skilleinsaetzen im Kampf da weit mehr zur "Weiterbildung" der Klassen getan, aber in IH sind ALLE Charakterklassen Kaempfer (ok, der Arcanist vielleicht nicht, aber wer spielt schon mit dem ;D )
Feuersänger:
Jedes Level ein Feat? Achja ich hätt fast vergessen, dass wir hier von Monte "More Power" Cook reden.
--- Zitat ---Nur sehr wenige Skills in D&D haben einen ernsthaften Einfluss auf den Kampf (und das ist ja wohl das Hauptziel eines Kaempfers, oder?)
--- Ende Zitat ---
Das Hauptziel, ja. Aber der Fighter ist ein dermaßen überspezialisierter Fachidiot, dass er außer Kämpfen einfach gar nichts mehr kann. So wie es sich mir darstellt, ist die Unfähigkeit, abseits des Kampfes irgendeinen sinnvollen (mechanischen) Beitrag zum Gruppenspiel zu machen, eher der Hauptgrund, warum die Klasse bei den meisten Spielern unbeliebt ist, und nicht weil er im Kampf zu schwach wäre.
Ein kampfrelevantes Beispiel: kein Hide/Move Silently, dazu hohe ACP --> streiche Überraschungsangriffe oder glattes Umgehen des Gegners. Da haben schon so manche Barbaren, Waldläufer und Schurken akute Mordgelüste an ihrem Fighterkameraden verspürt.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Feuersänger am 5.05.2008 | 17:36 ---Aber der Fighter ist ein dermaßen überspezialisierter Fachidiot, dass er außer Kämpfen einfach gar nichts mehr kann.
--- Ende Zitat ---
Wieso nicht mehr?
Er konnte noch nie irgendwas anderes. (In keiner mir bekannten (A)D&D Edition)
--- Zitat ---Ein kampfrelevantes Beispiel: kein Hide/Move Silently, dazu hohe ACP --> streiche Überraschungsangriffe oder glattes Umgehen des Gegners. Da haben schon so manche Barbaren, Waldläufer und Schurken akute Mordgelüste an ihrem Fighterkameraden verspürt.
--- Ende Zitat ---
Wieso?
Die koennen doch damit arbeiten... Fighter macht Krach und lenkt die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich, die "Unauffaelligen" bringen sich vorher in Position und kommen dann unbemerkt an den Gegner ran...
Feuersänger:
"nichts mehr" im Sinne von "nichts weiter" oder "nichts darüber hinaus".
Das Ablenkungs-Beispiel funzt halt eben auch nur, wenn man es sich leisten kann, überhaupt entdeckt zu werden. Weglaufen kann der Fighter in seiner schweren Rüstung ja dann auch nicht mehr. ;) Aber naja, das sind so taktische Einzelfälle.
Wie gesagt: dass der Fighter aufgrund dieser extremen Spezialisierung als Einzelklasse insgesamt unbeliebt ist, ist meine Einschätzung der Dinge. Vielleicht sollten wir einfach mal rumfragen, wer hier entweder selber einen reinrassigen Fighter bis in hohe Level gespielt hat, oder jemanden kennt auf den das zutrifft.
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