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Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?
pharyon:
@ Feuersänger:
Ich geb dir (fast) vollkommen recht. Dynamik ist bei Star Trek eher Mangelware. Bei DS9 gabs schon größere Arcs und eine nachvollziehbare Entwicklung einiger Charaktere. Zudem waren das auch nicht gerade Überhelden. Gerade O'Brien fiel da positiv auf. Bei B5 gabs mehr coole Charaktere und die Serie war von Anfang an dynamisch (wobei ich da auch bei einigen Folgen durchaus beinahe eingeschlafen wäre) und charakterorientiert.
Diese Punkte gehören meiner Meinung nach aber nicht unbedingt zu einem Star Trek-Feeling, sondern sind leider häufige Begleiter.
Gruß, p^^
Feuersänger:
Was ich z.B. mal cool fände bei ST: wenn die Föderation mal nicht nur als utopischer Idealstaat dargestellt würde, sondern mal als das totalitäre, imperialistische Unterdrückungsregime entlarvt würde, das es ist. Darauf habe ich seinerzeit immer vergebens gewartet, speziell in den Bereichen, in denen der Maquis eine Rolle spielt.
Im Status Quo muten die Sendungen wie Propagandavideos des Miniwahr an, und man fühlt sich als Zuschauer teilweise etwas verarscht: erwarten die Autoren jetzt _wirklich_, dass man in der Situation XY mit der Föderation hält? Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, dass da irgendwie subtil auf kritische Untertöne hingewiesen werden soll.
Ein:
--- Zitat ---dass da irgendwie subtil auf kritische Untertöne hingewiesen werden soll.
--- Ende Zitat ---
Was daran liegt, dass es eine Utopie ist.
Selbiges gilt wohl auch für die Quartiere. Vielleicht ist es aber auch einfach Teil der disziplinären Ausbildung der Sternenflotte, dass die Leute ihr Quartier ordentlich halten.
Taysal:
--- Zitat von: Ein am 27.10.2008 | 09:11 ---Was daran liegt, dass es eine Utopie ist.
Selbiges gilt wohl auch für die Quartiere. Vielleicht ist es aber auch einfach Teil der disziplinären Ausbildung der Sternenflotte, dass die Leute ihr Quartier ordentlich halten.
--- Ende Zitat ---
Ausbildung und der Einsatz von Strahlentechnik. Es gibt durchaus Quartiere die unordentlich sind, kommt aber selten vor.
pharyon:
Ich glaube, die Föderation hat in Star Trek meist das gleiche Problem wie die Protagonisten: Zu sauber. Flecken werden weggebeamt.
Bei einer Utopie kann man das als nebensächlich werten. Wenn man aber Zuschauer ziehen will, braucht es eher Konflikte als FFE. Und davon wurde die Föderation Stück für Stück freigescriptet: Klingonen? (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Verbündete. Dominion? (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Vertriebene. Borg? (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Vernichtete. Romulaner? (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Verharmloste.Die Föderation hat ja alle Konkurrenten unter größtmöglichem Beibehalt des Saubermann-Images unschädlich gemacht (hmmm...klingt für mich jetzt so ein wenig nach einer real existierenden Föderation des nordamerikanischen Kontinents). Bliebe nur noch ein Gegner - sie selbst.
Die Föderation angreifen und erschüttern sollte kein Problem sein. Nur das Grundideal sollte mMn erhalten bleiben. (ich würde es als "Frieden und freie Selbstentfaltung sind jedem Menschen möglich." zusammenfassen).
Was meint ihr?
p^^
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