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Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?
Eulenspiegel:
--- Zitat von: 1of3 am 29.10.2008 | 17:12 ---Das der Rat abgestimmt hat, ist bestimmt richtig. Wie sich der zusammensetzt wissen wir allerdings nicht, also ob etwa bevölkerungsreiche Planeten mehr Stimmen bekommen.
--- Ende Zitat ---
Ja, möglich.
Als ich "eine Stimme" schrieb, meinte ich allerdings nicht das Zahlwort Eins, sondern den unbestimmten Artikel "ein".
--- Zitat ---Quelle für die Totenzahl?
--- Ende Zitat ---
GMV?
Soweit ich weiß, kämpft keine raumfahrende Rasse mit Robotern. Die Schiffe sind alle mit organischer Besatzung gefüllt.
Außerdem werden die Cardassianer in vielen Folgen als skrupellos dargestellt.
Wenn du jetzt 1+1 zusammenrechnest, solltest du dir die Antwort selber geben können.
--- Zitat ---Quelle?
--- Ende Zitat ---
Wer gibt bei einem Friedensschluss Land ab: Die Gewinner oder die Verliererpartei?
Schau dir mal die irdische Historie an: Kannst du mir nur einen Kriegsfall nennen, wo die militärisch überlegene Seite bereit war, der militärisch unterlegenen Seite im Gegenzug für einen Frieden Land zu geben? (Wenn Land abgegeben wurde, dann immer in Richtung Verlierer --> Gewinner. Es wurde nie Land vom Gewinner in Richtung Verlierer gegeben.)
--- Zitat ---Quelle?
--- Ende Zitat ---
OK, vielleicht hatten die Cardassianer der Förderation mehrere Optionen überlassen, unter denen es Frieden geben könnte.
Aber die Option "wir geben einen Planeten ab" war noch die harmloseste. (Oder wieso sollten sie einen Planeten abgeben, wenn sie auf anderen Wege auch billiger an Frieden kämen?)
--- Zitat ---Tatsächlich ist es so, dass der besagte Vertrag aus den 2370ern stammt, der Krieg aber schon zehn Jahre zuvor vorbei war. (Man beachte, dass O'Brien an der Front war, der Krieg aber bei Beginn von TNG schon vorbei.)
--- Ende Zitat ---
Ich habe nie eine Folge gesehen, in der der Vertrag unterzeichnet wurde. Aber wenn ich darüber gelesen habe, stand dort immer, dass die Planetenübergabe eione Folge des Friedensvertrags war. Vielleicht so eine Art Saarland: Wir verpflichten uns, das Gebiet 10 Jahre nach Friedensschluss zu übergeben. (Evtl. damit diejenigen, die wollen, noch in Ruhe evakuiert werden können.) Aber auf alle Fälle eine Folge des Friedenvertrages.
--- Zitat ---Es ist auch nicht so, dass die Föderation einseitig Planeten aufgegeben hat, sondern sie hat im Gegenzug Planeten von den Cardassianern erhalten. Wir können wohl annehmen, dass die Föderation weniger bekommen als gegeben hat. (z.B.: Journey's End)
--- Ende Zitat ---
Quelle?
Das klingt für mich ziemlich blödsinnig und mich würde vor allem die ingame Begründung dafür interessieren: Wieso sollten die beiden Gruppierungen Planeten austauschen wtf?
(Einen outtime Autorengrund kann ich mir schon vorstellen. Und ich habe den leisen Verdacht, hier haben sie dann das gemacht, was mir auch in Aventurien immer negativ auffällt: Wir wollen eine bestimmte Situation, also führen wir sie herbei, egal wie unlogisch das ingame auch ist.)
Holothuroid:
--- Zitat ---GMV?
Soweit ich weiß, kämpft keine raumfahrende Rasse mit Robotern. Die Schiffe sind alle mit organischer Besatzung gefüllt.
Außerdem werden die Cardassianer in vielen Folgen als skrupellos dargestellt.
--- Ende Zitat ---
Also: Keine.
Nach allem, was wir wissen, könnten das auch kleinere Grenzscharmützel gewesen sein. Dafür spricht vor allem, dass die Aktion keine bleibenden Eindrücke in der Föd hinterlassen hat. Ähnlich wie der Tzenkethi-Krieg.
--- Zitat ---(Oder wieso sollten sie einen Planeten abgeben, wenn sie auf anderen Wege auch billiger an Frieden kämen?)
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung. Wir wissen es einfach nicht.
--- Zitat ---Quelle?
--- Ende Zitat ---
Steht in Klammern dahinter, du Nase, oder dachtest du ich geb hier Folgentitel zum Vergnügen an? Die haben einfach ihre Grenzen neu zugeschnitten. Die Maquis-Geschichte entstand ursprünglich aus einem lokalen Kleinkrieg zwischen Föderations- und cardassianischen Siedlern.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: 1of3 am 29.10.2008 | 20:15 ---Nach allem, was wir wissen, könnten das auch kleinere Grenzscharmützel gewesen sein. Dafür spricht vor allem, dass die Aktion keine bleibenden Eindrücke in der Föd hinterlassen hat. Ähnlich wie der Tzenkethi-Krieg.
--- Ende Zitat ---
Das muss ein ziemlich heftiges Grenzscharmützel gewesen sein, wenn man danach mal eben so einen Planeten abgibt.
Klar, kann natürlich sein, dass die Cardassianer erfolgreich einen Blitzkrieg geführt haben und die Förderation anschließend so eingeschüchtert war, dass sie nicht mehr kämpfen wollte.
Halte ich zwar für unwahrscheinlich, aber FALLS es tatsächlich so gewesen sein sollte, dann spricht das eher gegen einen totalitären Staat und eher für einen recht pazifistischen Staat. (Appeasementpolitik hoch drei.)
FALLS der Krieg länger angedauert hat und es bereits mehrere Tote gab, dann ist es durchaus verständlich, dass die Verantwortlichen Stellen in der Förderation den Krieg so schnell wie möglich beenden wollten.
So oder so spricht das überlassen eines Planeten nicht unbedingt für einen Militärstaat. Im Gegenteil: Wenn man den Planeten verschenkt, um einen Krieg zu vermeiden oder einen Krieg zu beenden, ist das eine vernünftige Handlung. (Muss nicht jeder diese Ansicht teilen, aber es ist nichts, was ich als Totalitär bezeichnen würde.)
Falls man einen Planeten verschenkt, um ein Grenzscharmützel zu beenden, dann ist das vollkommen überzogene pazifistische Appeasement-Politik. In diesem Fall hätte die Förderation wirklich eine Schraube locker. (Allerdings würde ich ihr auch dann keinen Militarismus, sondern im Gegenteil Pazifismus vorwerfen.)
Aber wie gesagt: Ich halte die Förderation zwar nicht für militaristisch, aber sie ist in meinen Augen auch nicht pazifistisch. Damit fällt diese Option weg.
Und wie heißt es so schön: Wenn man alle Möglichkeiten eliminiert hat, dann ist die Möglichkeit, die übrig bleibt, die einzig wahre.
--- Zitat ---Keine Ahnung. Wir wissen es einfach nicht.
--- Ende Zitat ---
Du sollst mir ja auch nicht den wahren Grund nenne, sondern ein paar mögliche Gründe.
Denn, wenn du keine möglichen Gründe lieferst, dann gilt wieder:
Wenn man alle Möglichkeiten eliminiert hat, dann muss die Möglichkeit, die übrig bleibt, die Wahre sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.
--- Zitat ---Steht in Klammern dahinter, du Nase, oder dachtest du ich geb hier Folgentitel zum Vergnügen an?
--- Ende Zitat ---
Journey's End ist eine Folge?
Klang für mich eher wie ein Planet oder eine Grenzstation.
--- Zitat ---Die haben einfach ihre Grenzen neu zugeschnitten.
--- Ende Zitat ---
Grenzen im Weltall?
Das klingt fast so wie Grenzen im Ozean.
Was natürlich sein könnte wäre, dass die Förderation Siedler aus cardassianischen Gebiet zurückgezogen hat. (So wie die Israelis auch teilweise Siedler aus palästinensischem Gebiet zurückgezogen haben. - Wobei der Vergleich leicht hinkt, da das palästinensische Gebiet ja noch zu Israel gehört.)
Aber das wäre keine Planetenaufgabe, sondern eine Zurücknahme von Gebiet, das einem sowieso nicht gehört. Und auch würde ich so etwas nicht als "Folge eines Friedensvertrags" bezeichnen.
Holothuroid:
--- Zitat ---Grenzen im Weltall?
Das klingt fast so wie Grenzen im Ozean.
--- Ende Zitat ---
Ist bei Star Trek aber regelmäßiges Element. Die zeigen ja sogar politische Karten im Weltraum (ganz prominent: Year of Hell [<- auch das ist ein Folgentitel]), Schlachtlinien im Weltraum u.ä.
Und die Föderation ist ganz groß in Appeasement-Politik. Warum verzichtet sie sonst im Algeron-Vertrag einseitig auf Tarnvorrichtungen? (Das können wir zwar auch nicht wissen; es entspricht aber von der Fundiertheit her ganz ganz deinen Ergüssen.)
Eulenspiegel:
--- Zitat von: 1of3 am 29.10.2008 | 21:59 ---Ist bei Star Trek aber regelmäßiges Element. Die zeigen ja sogar politische Karten im Weltraum (ganz prominent: Year of Hell [<- auch das ist ein Folgentitel]), Schlachtlinien im Weltraum u.ä.
--- Ende Zitat ---
Nein. Die Sonnensysteme, die man selber besiedelt hat, sind in einer Farbe eingezeichnet. Die Sonnensysteme die von jemand anderen besiedelt sind in einer anderen Farbe.
Und jetzt ist es wie mit Pixeln auf dem Bildschirm: Wenn man weiter weggeht, dann sieht man keine einzelnen Punkt mehr, sondern nur noch eine Fläche.
--- Zitat ---Und die Föderation ist ganz groß in Appeasement-Politik. Warum verzichtet sie sonst im Algeron-Vertrag einseitig auf Tarnvorrichtungen? (Das können wir zwar auch nicht wissen; es entspricht aber von der Fundiertheit her ganz ganz deinen Ergüssen.)
--- Ende Zitat ---
Der Algeron-Vertrag resultiert aus dem Tormed Zwischenfall. Und zumindest dieser hat Tausende von Leben gefordert. (Quelle)
Ob es sich bei dem Tormed Zwischenfall um einen Krieg, ein Missverständnis oder einen Unfall gehandelt hat, kann man nicht sagen.
Allerdings wird der Algeron-Vertrag meines Erachtens nie als "Friedensvertrag" bezeichnet. Das ist imho ein Hinweis darauf, dass es sich beim Tomed-Zwischenfall um keinen Krieg handelte.
Bleiben als Ursachen noch Missverständnis und Unfall.
Kommen wir nun zur Frage, wieso die Förderation den Algeron-Vertrag unterzeichnet hat. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:
1) Sie fühlen sich schuldig am Tomed-Zwischenfall und hoffen, durch die Unterzeichnung ihr schlechtes Gewissen loszuwerden. (Evtl. hatte der Tomed Zwischenfall ja etwas mit Nutzung von Tarnvorrichtung zu tun.)
2) Die Förderation bekommt im Gegenzug etwas anderes Tolles von den Romulanern.
3) Die Förderation hat bei der Erforschung der Tarnkappentechnologie sowieso keine Fortschritte gemacht und will ihre Forschungen sowieso in andere Bahnen lenken.
4) Die Romulaner haben den Förderierten mit Krieg gedroht, wenn sie weiterhin Richtung Tarntechnolgie forschen. Die Förderierten haben kalte Füße bekommen und zumindest offiziell von der weiteren Forschung abgesehen.
Theoretisch sind alle 4 Fälle möglich. Man kann keinen dieser Fälle ausschließen. Damit ist unklar, was jetzt die genauen Ursachen für die Unterzeichnung sind.
Aber falls es dir gelingt, durch Deduktion drei der vier Fälle auszuschließen, dann folgt daraus, dass der vierte Fall der wirkliche Grund für die Unterzeichnung war. (Man müsste noch zeigen, dass diese 4 Fälle alle Möglichkeiten abdecken. - Aber es geht ja nicht um den Tomed Zwischenfall, sondern um den Maquis.)
Du siehst den Unterschied:
- Beim Algeron-Vertrag gibt es vier mögliche Ursachen. Man kann daher nicht klar sagen, welche dieser Ursachen jetzt die wahre Ursachen wahr.
- Bei der Abgabe der Planeten an die Cardassianer kann man aber alle Ursachen bis auf eine ausschließen. (Wieso, habe ich weiter oben erläutert.)
Damit kann man eine klare Aussage über die wahre Ursache machen.
Du siehst den Unterschied?
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