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Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?

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bolverk:

--- Zitat von: Turning Wheel am 26.02.2008 | 19:09 ---[...] und an den Aliens, die auch heute noch aussehen wie Menschen, denen Gummiteile ins Gesicht geklebt wurden.

--- Ende Zitat ---

Das fand ich immer das beste an Star Trek.

Mr Grudenko:

--- Zitat von: WitzeClown am 26.02.2008 | 18:18 ---Vielleicht sollten die Macher mal bei den BSG Leuten in die Lehre gehn?

--- Ende Zitat ---

*schnauf, schnauf* "Früher war ich der Schüler, jetzt bin ich der Meister" *schnauf, schnauf*

 ;D  ;)

Ich weiß nicht mehr wer, aber irgendjemand sagte mal zum Unterschied zwischen Star Trek und Star Wars, daß halt bei Lucas Individuen durch den Vordergrund springen würden, während es bei Roddenberry und Konsorten vor allem Stereotypen (Menschen = Hau-Ruck-Humanisten  ;D, Vulkanier = logische Mystiker, Klingonen = strohdoofe ehrenhafte Krieger etc.) wären.

IMHO machte gerade die sehr persönlichen Geschichten DS9 zur besten ST Serie (obwohl die trotz allem bloß im Kielwasser von B5 dümpelt).

Allerdings denke ich, daß eine "Neu-Erfindung" von Star Trek, im Gegensatz zu BSG (da war 1980 klar, daß sie tot und begraben war), angesichts des "Balast" aus 42 Jahren Seriengeschichte und einer verschworenen Gemeinschaft von Erbsenzählern treuen Fans irgendwo in der Nähe von Unmöglich ist. "Enterprise" war ja so ein Versuch, hat sich aber nach 3,75 Folgen aber vollkommen in der eigenen Beliebigkeit verheddert.

Die einzige Möglichkeit wäre IMHO die originale Zeitlinie (der "Sozialismus" kommt erst mit TNG) aus einer anderen Perspektive (wie schon gesagt, z.B. freie Händler etc.) auszuleuchten. Gerade die ursprüngliche Serie (+ die ersten 5 Filme) war ein großes Lagerhaus aller (un)möglichen SF Ideen (Weltraumpiraten, Föderationsgeheimdienst -eigentlich alles aus der ersten halben Stunde des 3. Teils- etc.).

Außerdem, was brauchen wir Serien-Nekromantie? Wir brauchen jede Menge neuer Stoffe und neuer Ideen! Bei entsprechend hinreichenden Honorarangeboten (aber nur, wenn auch Vorschuß gezahlt wird), kann ich sofort loslegen  ~;D

killedcat:
Was müsste aus Star Trek raus?
- Wesley Crusher
- Holo Decks (uäärcks, so konstruiert und doch so dämliches Deus-Ex-Machina-Device wenn einem grad nix einfällt)
- Immer wird das Schiff übernommen, in dem der allmächtige Computer kontrolliert wird. Das ist OUT.
- immer funktioniert das Beamen nicht, weil gerade ein [setze doofe Begründung hier ein] da ist. OUT.
- Techno-Gebabbel. Ich hasse, ich HASSE dieses Technogebabbel!!! Es ist schlimm, wenn sie sagen "Sir, ich werde die Tachyonen-Emitter-Matrix konfigurieren um in der seitlichen Sensorenphalanx Warp-Blasen zu vermeiden" wenn sie nur auf die Toilettenspülung drücken.
- Schlafanzug-Uniformen

Was müsste Star Trek mehr haben?
+ glaubwürdige, nicht so eindimensionale Charaktere
+ Aliens, die sich nicht nur durch andere Hautfarbe und / oder Stirnlappen unterscheiden
+ Problemlösungen, die nicht aus Technobrabbel kommen. "Verdammt wir kommen nicht durch die Schilde" Drei Minuten vor Schluss dann: "ich habe die Toilettenspülung mit der Sensorenphalanx geblitzdingst. Jetzt müsste es gehen. Boooom. Hurray!"
+ Ein Budget. Instrumente ohne Anzeigen sind out. Ich stelle mir mehr sowas wie beim Minority-Report vor.
+ Mal ein richtig cooler Gegenspieler. Q ist schon ein guter Ansatz, aber kein echter Antagonist. Mal so ein fieser Verräter bei der Föderation, ein Rebellenführer, der auch mal längere Zeit Gegenspieler bleibt. Einer mit Eiern (nicht wörtlich gemeint, darf auch eine Gegenspielerin sein).
+ Eine Handlung mit Schluss. Nix gegen Endlos-Serien, aber die langweilen irgendwann. Eine spannende Handlung mit Nebenkriegsschauplätzen und "menschlichen" Schicksalen, die interessieren. DAS wäre mal cool, und das Star Trek Universum bietet hier so viele Möglichkeiten. B5 hat's vorgemacht: sowas geht.

Was sollte man unbedingt lassen?
~ saubere Schiffe. Das gehört irgendwie zum Flair.
~ der vollständige Verzicht auf computergenerierte Charaktere tut gut. Star Wars (Epsioden 1 bis 3) zeigt, wie sowas in die Hose gehen kann.
~ Fremde Welten erforschen und neue Zivilisationen entdecken. Das Explorer-Feeling finde ich schön.
~ den hohen Technologie-Standard. Hey, was wäre Star Trek ohne Beam-Warpblasen-Dingsbums. Ich will's blos nicht immer hören.

Tequila:
Ich würde eine Serie lieben, die sich auf die Klingonen konzentriert, zur Zeit von TNG.

Die Klingonenfolgen waren meine persönlichen Highlights, all Hail @Klingonenschwestern


Außerdem mehr Schlachten, nicht so statisches aufeinander feuern.

Aber, solang ich B5 und BSG habe, bin ich auch schon glücklich....

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Lebemann am 26.02.2008 | 18:31 ---Ich bin jetzt kein großer Startreckfan, aber von dem gelegentlichen sehen habe ich den Eindruck, dass die Sternenflotte sich vor allem um die Aussenpolitik kümmert, über die Innenpolitik wird ja wenig bis gar nichts Berichtet.
--- Ende Zitat ---
Das ist do normal so:
Die Bundeswehr kümmert sich auch eher um die "Außenpolitik" (äußeren Feinde) und weniger um die Innenpolitik.
Das CIA oder die US-Army kümmern sich auch mehr um die äußeren Angelegenheiten und nicht um die inneren Angelegenheiten.

Ich bin jetzt auch nicht so der Star Trek Experte und weiß nicht, ob es bei der Förderation eine Trennung von Militär und Polizei gibt, oder ob die Sternenflotte beide Aufgaben wahrnimmt. (Aber  selbst, wenn die Sternenflotte beides wahrnimmt, gibt es sicherlich Schiffe, die für den militärischen Einsatz spezialisiert sind und andere Schiffe, die auf den polizeilichen Einsatz spezialisiert sind.)


--- Zitat ---Aber wenn man schon eine Militärdiktatur hat, dann könnt man sie auch ein weniger besser rüber bringen.
--- Ende Zitat ---
Wie kommst du darauf, dass es eine Militärdikatur ist? - Imho ist es eine Förderation, bei der jeder Planet Abgeordnete zur Erde schickt, die dort die Legislative bilden.

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