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[PtA] Eure Erfahrungen mit Primetime Adventures

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Harry:
Achtung hier: Was Jasper beschreibt, ist alles wahr - ich habe es als Gasthörer im Teamspeak mitbekommen. Aber es beschreibt die Art und Weise, wie er und seine Gruppe PTA spielen. Und das ist nicht die Art und Weise, wie es im Buch steht!.

Jasper, ihr befolgt die formalen Regeln tatsächlich haarklein, aber das im Buch beschriebene PTA ist schon mit dem Producer als "Roter-Faden-Leger" in der Rolle als Spielleiter. Nicht so hart wie bei klassischem Rollenspiel, aber auch absolut nicht so wie ihr es macht. Ihr braucht eigentlich gar keinen Producer, und ihr wechselt diese Position auch im Turnus, wenn ich das richtig mitbekommen habe.

Ich habe halt neulich das "Quiestschen und Haken" hautnah miterlebt. Wir starten demnächst noch mal einen Versuch, PTA mit Vorbereitung von mir als Producer zu spielen, und mit aktivem Szene-Framing meinerseits. Sinngemäß wie im Buch: "Die Rolle des Producers ist es, die Charaktere in schwierige und interessante Situationen zu versetzen, in denen sie reagieren müssen".

Bei Euch übernehmen alle Mitspieler/innen diese Aufgabe, und es kommen super Geschichten dabei raus. Bei uns kamen Verunsicherung, Streit zwischen Spielern und eine todlangweilige Geschichte dabei raus.

Wohlgemerkt, ich hätte mir gewünscht so spielen zu können wie ihr es tut. Aber das klappt offenbar wirklich nur mit den richtigen Spieler/innen. Mich würde interessieren, ob "geframteres" PTA den gleichen Spaßfaktor haben kann wie Euer PTA. Deswegen wollen wir nach der Riesenenttäuschung neulich noch einen Versuch starten.

Ich kann übrigens nicht verstehen, warum der Autor in der 2. Edition auf KArten umgestiegen ist. Die Sache mit den Würfeln erscheint mir wesentlich einfacher und keine Nachteile zu haben.

Liebe Grüße,
H.

wjassula:

--- Zitat ---aber das im Buch beschriebene PTA ist schon mit dem Producer als "Roter-Faden-Leger" in der Rolle als Spielleiter. Nicht so hart wie bei klassischem Rollenspiel, aber auch absolut nicht so wie ihr es macht. Ihr braucht eigentlich gar keinen Producer
--- Ende Zitat ---

Auch im Buch ist nicht vorgesehen, dass der Producer im Sinne einer Kampagnenplanung vorausplant. Wie sollte er denn? Schließlich kommt das Framing ja von den Mitspielern. Sicherlich kann der Producer stärker als wir es im TS tun in die Szene eingreifen - NSC auftreten lassen, Bedohungen schaffen, 16-Tonnen-Gewichte fallen lassen ;). Das kommt bei uns in letzter Zeit aber auch verstärkt vor. Am grundsätzlichen Spielablauf ändert das aber nicht viel - oder? Wir brauchen übrigens sehr wohl einen Producer also Opposition und als Moderator. PtA ohne Producer hätte für mich weniger Reiz. Sicherlich spielen wir PtA mit eigenem Stil, wir machen´s ja auch schon lang zusammen. Dass es aber etwas ganz anderes als im Buch beschrieben ist, finde ich nicht.

Harry:

--- Zitat von: Jasper am  3.03.2008 | 13:25 ---Dass es aber etwas ganz anderes als im Buch beschrieben ist, finde ich nicht.

--- Ende Zitat ---

Hm. Vielleicht auch nicht. Auf mich wirkte es so - ich habe ja im Spielbericht schon geschrieben, dass ein wenig von der Verunsicherung in meiner Gruppe mMn daher kam, dass ich eine Mischung aus "By the Book" und "Erbgut-Mitschnitt-Inspiriertem" PTA fabriziert habe. Vielleicht lag es aber auch wirklich vorrangig an was Anderem. Ich bin auf den nächsten Versuch gespannt.

Und: 16-Tonnen-Gewichte! Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin  ;D  :headbang:  !

Lieben Gruß,
H.

jonim:

--- Zitat von: Harry am  3.03.2008 | 13:14 ---Ich kann übrigens nicht verstehen, warum der Autor in der 2. Edition auf KArten umgestiegen ist. Die Sache mit den Würfeln erscheint mir wesentlich einfacher und keine Nachteile zu haben.

--- Ende Zitat ---

Nach meiner Erfahrung sind Karten besser geeignet: Ich finde es übersichtlicher rote Karten zu zählen als gerade Zahlen. Ausserdem sind die Kartenfarben für alle Spieler besser sichtbar, sodass jeder am Tisch sofort weiss welchen Ausgang der Konflikt hat. Würfel sind meisstens zu klein um sie von jeder Position des Tisches sehen zu können. Bei Karten hingegen geht das sehr gut, da es nur auf die Farbe ankommt.
Aber der Hauptvorteil der Karten ist für mich die bessere Übersicht ob eine Karte(ein Würfel) nun für einen Fanmailpunkt gekauft wurde oder nicht. (Macht einen Unterschied da der Producer ja die Erfolge zurückbekommt) Ich lege immer die Chips die investiert wurden zu den einzelnen Karten. So verlier ich nie den Überblick.

Gruß,
Jonathan

Harry:
Ah! Das macht in der Tat Sinn. So weit waren wir noch nicht in die Mechanik eingestiegen. Bei den paar Konflikte die wir hatten war es eh zu unübersichtlich, als das das aufgefallen wäre. Und Fanmail wurde weder verteilt noch verwendet :-( .

Wir üben noch.

Dank und Gruß,
H.

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