Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Bardenmusik - musizieren am Spieltisch
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: JS am 13.03.2008 | 14:59 ---also, wenn er/sie
SOWAS
kann, darf er/sie gern den ganzen abend trällern. ansonsten bitte ruhe am spielertisch.
--- Ende Zitat ---
Echt? Auch waehrend Szenen bei denen man gerne hoeren wuerde was z.B. der SL oder die anderen Spieler sagen?
Musik am Spieltisch (egal ob "life" oder aus Konserve) ist echte Geschmackssache.
Solange sie leise genug ist, dass man sie zwar nicht mehr richtig hoert, aber dennoch noch wahrnimmt kann sie schon bestimmte Stimmungen beeinflussen, aber wenn man die Stimme erheben muss, um gegen die Hintergrundmusik ueberhaupt noch verstaendlich zu sein oder wenn jemand (ob jetzt Musiker oder "DJ") sich mehr auf die Musik denn auf das Spiel konzentriert, dann frage ich mich ob man da ist um Musik zu hoeren oder um zu spielen.
Noble Idee, wenn man den Barden musikalisch "aufbohren" will, aber wenn es eher nervt als zu helfen (z.B. der "Inspire Confidence" wird erstmal eine Minute lang an die Situation angepasst gesungen waehrend der Rest eigendlich nur weiterspielen will), dann sollte man das lieber lassen.
JS:
--- Zitat von: Brevlik am 13.03.2008 | 14:56 ---Hm. Die meisten Rollenspieler, die ich kenne halte ich für mündige Bürger. Solange man also sachlich darauf hinweist, das eine einmalige Einlage das höchste der Gefühle ist, sollte das Ganze auch für alle vertretbar sein.
--- Ende Zitat ---
mündig? wenn du meinst. vielleicht. aber kritikfähig bei etwas so persönlichem wie kunstdarbietung? never ever. ich habe lange genug mit kunstschaffenden und musikern zu tun gehabt, um das leider nicht bestätigen zu können. und meine nüchternen kommentare zu möchtegern-monets in der spielerszene wurde nicht gerade entspannt hingenommen. man denke nur an die vielen, vielen grausamen charakterzeichnungen allüberall.
:)
selganor: klar, wenn die spielerin dann auch noch so aussieht wie besagte sängering, dann ist mir der sl mal sowas von egal.
:D
Gaukelmeister:
Kurzer Einwurf, weil Elgor bestimmt zu bescheiden ist, den selbst einzubringen: der junge Mann musiziert seit Jahrzehnten, studiert seit Jahren Musik und verdient sich als Musiklehrer ein bescheidenes Zubrot - er würde also nicht gegen die Genfer Konventionen verstoßen, wenn er am Spieltisch musiziert ;)
Den Hinweis auf die Kämpfer raffe ich nicht. Es geht hier doch eher darum, wie weit man die Performance des Charakters darstellen oder bloß beschreiben will. Für den Handlungserfolg ändert das nichts. Wer es grundsätzlich Quatsch findet, IC-Dialoge zu führen, die Stimmlage zu verändern etc., der wird sicherlich nicht auf eine Gesangseinlage stehen. Aber wer Darstellung mag, für den ist es natürlich interessant abzuwägen, in welchem Maß das verträglich ist.
Funktionalist:
Niemand will mich singen hören...ehrlich!
Da süppt sofort Blut aus den Ohren und die Zuhörer haben nen süßlichen Geschmack im Mund kurz bevor sich ihre Augen ins Weiße verdrehen. nene, hat mir schonmal ne gruppe gekostet, muss nicht sein.
Ersnthaft:
zweizeiler, oder ein Refrain ist ja ganz gut, solange es wirklich nur einmal am Abend vorkommt.
(Verweis auf Order of the stick: "Eat, Eat, Eat that sandwhich tralalalala")
sers,
Alex,
dem der Barde eh viel zu sehr als Cheerleader vorkommt.:cheer: :cheer: "Los, Truppe. Bei alle guten Mächten, lasst uns die Hunde schächten! EIJiiieeeehhhh!" :cheer: :cheer:
JS:
hm, gleiches kann ich aus meinen 20 aktiven gamerjahren von wahnwitzigen theorien und peinlichen künstlerischen darbietungen und grottenarmer schauspielkunst und rhetorischen totalabstürzen berichten.
da bin ich froh, wenn alle nur noch gemütlich herumsitzen und ordentlich das abenteuer rocken. auch ohne handouts, hintergrundgeplärre und konsorten. würfel, sc-blätter, plotnotizen, fertig.
:)
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