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[KEAS] KEAS - Das Fantasy-Rollenspiel
Sharrow:
--- Zitat von: Traumtaenzer am 15.04.2008 | 19:09 ---Hm, interessante Fragen, die Du aufwirfst... hast Du tatsächlich ekine Vorstellung davon, was eine "wirkliche Figur" sein könnte? So bezeichnen sie wohl Charaktere, die sehr viel Tiefgang haben - die nicht eben mal in 10 Minuten erstellt werden, um in einer der darauf folgenden Schlachten gekillt zu werden, woraufhin man sich lieblos einen neuen zusammenbastelt. Vielmehr sind die Charaktere sehr vielschichtig...
--- Ende Zitat ---
Wenn Charaktere beim ersten Kampf sterben und man ständig neue machen muss, leigt das weder am System noch groß am Spieler, sondern am Spielstil den Spieler und Spielleiter für sich gewählt haben.
Ein kompliziertes Erschaffungssystem, das Stunden braucht bis man endlich los spielen kann, verhindert diesen Stil zwar recht effektiv, aber zu welchem Preis?
--- Zitat von: Traumtaenzer am 15.04.2008 | 19:09 ---Nun, was spielt man bei KEAS also... lebensnahe Figuren - Charaktere mit Tiefgang - Langzeitcharaktere... prinzpiell kannst du in KEAS beinahe alles spielen, denn das System ist relativ flexibel (und mir scheint, die nicht so klare Linie verwirrt dich ein wenig? Auch die Frage nach einem Abenteuer erscheint mir ein wenig als - ich nenns mal böse - Hilflosigkeit in Anbetracht der breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten).
--- Ende Zitat ---
Lebensnahe Figuren, Charaktere mit Tiefgang und Langzeitcharaktere kann ich in JEDEM System spielen, denn das hat alles nichts mit dem Regelsystem zu tun. Selbst Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Figuren können eine Story haben.
Du hast eine seltsame Art, an diese Sache dran zu gehen. Einerseits zwingst du die Spieler durch die komplexen Erschaffungsregeln zu einem detaillierten Charakter. Du zielst also auf die Sorte Spieler ab, die selbstständig nicht in der Lage ist, Charaktere mit Tiefgang zu erdenken und Hilfe vom Spielsystem benötigen. Andererseits bietest du keinerlei Halt, Richtung oder Stütze bei wichtigen Fragen wie "Was/Wo/Wie spielt man eigentlich?" und verlangst von den selben Spielern plötzlich ein Maß an Kreativität und Eigenbestimmung, die ich deiner Zielgruppe ehrlich gesagt nicht zutraue.
Man kann niemanden zu gutem Spielstil zwingen. Man kann niemanden zwingen, Spaß zu haben. Aber genau das versuchst du hier.
--- Zitat von: Traumtaenzer am 15.04.2008 | 19:09 ---Freiheit ist also das Zauberwort - weswegen es sich auch nur für erfahrene Rollenspieler eignet. (Damit will ich dir übrigens nix unterstellen oder so... mit den wenigen Infos, die man in ein Forum stellen kann, ist es ganz klar, dass haufenweise Fragen offen bleiben...)
--- Ende Zitat ---
Erfahrene Rollenspieler, die Freiheit im Spiel haben wollen, brauchen keine 500 Seiten Regelwerk.
Wenn ich dich so lese, habe ich das Gefühl, als ob du von deine(r/n) alten Spielgruppe(n) gefrustet warst und "Alles besser" machen wolltest. Du erwänst ständig, welchen Spielstil du mit deinem Regelwerk verhindern willst aber lässt kaum durchblicken, was du stattdessen von einem Spiel erwartest. Das finde ich gefährlich. Besonders, wenn man lange Zeit alleine oder in einem geschlossenen Kreis an einem solchen Monster von Regelwerk (500+ Seiten) gearbeitet hat.
Traumtaenzer:
@Vale waan Takis: Vielen Dank! :) Und natürlich habe ich es nicht geschrieben, damit ich Millionär werde *lol* das wäre wirklich naiv. ;) Wenn Du das Magiesystem verwerten willst, kann ich dir ja gerne helfen, falls es anfängliche Verständnisschwierigkeiten geben sollte. :)
LG, TT
Traumtaenzer:
@Sharrow: gefrustet? Never... vielmehr haben mich ja meine Freunde erst mal dazu gebracht, dass ich überhaupt darüber nachgedacht habe es zu publizieren. :) Lag an ihrer Begeisterung für das Spiel und so... Wie kommst du darauf, dass ich gefrustet wäre?!?
Hm, also zum Tod in Rollenspielen kann ich nur sagen, dass ich beispielsweise SR3.x für völlig daneben halte. Man möge mir das verzeihen... aber egal in welchen Rollenspielkreisen - immer gab es die Charaktere, welche im Zentrum einer Explosion standen und (nachdem sie sich evt. den Rauch aus den Augen gewischt haben) den Gegner platt gemacht hatten. Maybe mit -3 auf alle Würfe - wen kümmerts bei nem Pool von 6W? ;)
Das nenne ich unrealistisch! Schön, dass man nicht stirbt - hey, klar, jeder mag überleben - aber so???
Insofern hat das System wohl schon einen Einfluss darauf, wie realitätsnah Kämpfe sind... logisch - immer abhängig vom Spielleiter! ;)
Was spricht eigentlich gegen ein Charakter-Erschaffungssystem, das mehrere Stunden Zeit in Anspruch nimmt? (Von kompliziert kann hier übrigens keine Rede sein...)
Vielleicht - und das ist ohne Hintergedanken einer Bereicherung meinerseits an eurem Geldbeutel - solltet ihr aber nicht nur die HP und eventuell die ein oder andere Leseprobe lesen, sondern das Buch anlesen. Dann wird vielleicht vieles klarer - auch die ewige Frage nach dem "waswowiewer"? Undvielleicht sollte ich (wie einige Freunde mir raten) tatsächlich endlich Romane zu meinem "KEASoversum" schreiben... dann hätte jeder seine Aufhänger. :) Aber das traue ich mir tatsächlich noch weniger zu, als die Texte für eine HP und ein Buch zu formulieren... *lach*
LG, TT
PS: Herrlich - Mensch-ärgere-Dich-nicht-Pöppel mit Geschichte und Hintergrund?! Eine geile Idee - warum eigentlich kein Spiel daraus basteln? ;) Wobei ich mit "lebendigen Charakteren" und Hintergrundstory einen deutlichen Unterschied sehe. Eine Hintergrundstory verleiht einem C vielleicht mehr Lebendigkeit... eine lebendige Figur lädt dazu ein, sie sein zu wollen. (PPS: der Begriff "lebendige Figur" stammt nicht von mir, sondern aus der Rezi - es war also der Eindruck des Verfassers der Rezi und nicht meiner; ich nenne den Charakter im Allgemeinen eine imaginäre Figur.)
Traumtaenzer:
An alle Design-Kritiker hier:
Vielleicht könntet ihr nicht nur die Beispiele für (angeblich) schlechte HP's anführen, sondern mal die Links zu euren eigenen Werken oder HP's hier posten, dass man mal einen Eindruck davon bekommt, was gut ist.
Das könnte mir eventuell helfen... :)
LG, TT
reinecke:
Werf doch mal einen Blick in die GroFaFo-Labs, zB "Rollenspiel- und Weltenbau" da sind viele gute Beispiele für Webseiten.
Falls dir deine Zeit für die Präsentation deines Projekts zu knapp ist, dann nimm doch eines von 10 kostenfreien Gerüsten für Blogs und Webseiten. Alles wirkt niveauvoller, um den Begriff mal zu benutzen.
Und sonst: Es gibt viele Leute, denen das gleiche passiert wie dir Traumtänzer. Meistens Tanelorn-Neulinge, die sich noch nie wirklich mit anderen Rollenspielautoren unterhalten haben.
Und eine konkrete Frage: Du sprichst von Testspielern: So pi mal Daumen, wie viele sind das?
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