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[KEAS] KEAS - Das Fantasy-Rollenspiel

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Falcon:
das Magiesystem und diese detaillierte Charaktererstellung gucke ich mir auf jeden Fall mal an.
Das scheinen so zwei Schlagworte zu sein, die als Zugpferd dienen könnten. Wer weiss, vielleicht ists ja doch kein Sim-Spiel ohne das es jemand weiss ;D

@Essen: mmh, also ich finde schon, daß du es gesagt hast. Vielleicht nicht wörtlich (bin auch zu faul zum Suchen) aber im übertragenen Sinne wenn man so alles zusammen zählt.
Aber dann steh' doch auch dazu.
Oder besser gesagt: du kannst nicht die Autorenfragen offen lassen und gleichzeitig sagen es hätte nichts mit Geschmack zu tun. In denen gehts ja um Konzepte. ;)

aber ich habe auch nichts gegen RPGs, die nur Geschmack als Auswahlkriterium haben.
Mache ich auch selber. Ein RPG, das alle Würfelsorten benutzt spiele ich z.b. eher, egal ob die irgendeinen Zweck erfüllen.




BoltWing:

--- Zitat von: Sharrow am 17.04.2008 | 17:21 ---Jan: Das ist kein Grund, unfreundlich zu werden.

--- Ende Zitat ---
Unfreundlich wäre gewesen: Halt die Klappe, du Trollposter. Dich habe ich nicht gefragt!
Das habe ich aber nicht... und ich fand mich keineswegs unhöflich.


--- Zitat von: Sharrow am 17.04.2008 | 17:21 ---Aber genau so ist es. Deine Präferenzen gehen ganz klar in eine andere Richtung als das hier diskutierte Spiel. Wäre ich der Autor, würde ich dir das selbe sagen. Wie der Autor auch gerade getan hat.
--- Ende Zitat ---
Es gibt einen Unterschied zwischen einer Antwort mit Begründung von demjenigen den es betrifft (DU bist nicht der Autor!) und einem "Dazwischenplappern".

Zudem... falls du es gelesen hast... hat er mir auch Gründe genannt die für mich dafür sprechen sollten es auszuprobieren.

@TT
Das Magiesystem werde ich mir evtl. auch einmal genauer anschauen.

Bad Horse:
@TT: Erstmal ein großes Kompliment an dein Verhalten in diesem Thread.  :d Trotz Provokation und grundsätzlicher Missverständnisse versuchst du, die anderen zu überzeugen, und das ohne die übliche "du-doof"-Keule.

Leider ist KEAS nach allen Beschreibungen genau das, was ich nicht will: Komplex (da spiel ich Ars Magica), mit umständlichen Würfelmechanismen und Anspruch auf "Realismus" (das artet - wie ich das kenne - meistens in Hartgewurste und stundenlangen Tabellen aus).
Und den Tiefgang der Chars erspiel ich mir lieber, als ihn schon von vorneherein festzulegen. Ich kannte mal einen Spieler, der hatte sagenhafte Hintergrundgeschichten, aber seinem Char war eigentlich schon alles passiert - er war quasi "fertig". Ich will, dass die wirklich interessanten Sachen meinem Char im Spiel passieren...

Traumtaenzer:
Die "fehlenden" Antworten (soweit wie möglich ohne Witz):

3.) What do the players (including the GM if there is one) do?
(Was tun die Spieler (und ein eventueller Spielleiter)?)

Die Spieler entwickeln (u.U. in Abstimmung mit dem SL) ihre Charaktere - möglichst nach ihren eigenen Vorstellungen. Das System ist derart ausgelegt, dass auch bei außergewöhnlichen Vorstellungen eine Spielbalance gewährleistet bleibt bzw. es unterbindet allzu extreme Charaktere. Weiterhin spielen sie ihre Figur (auf ihre ureigenste Weise) in einem vom SL und den Spielern entworfenen Universum. Die Spieler gestalten die Welt insofern mit, da sie sie durch ihre Taten prägen.


9.) What does your game do to command the players' attention, engagement, and participation? (i.e. What does the game do to make them care?)
(Wie bekommt es dein Spiel hin, dass alle Spieler aufmerksam und engagiert am Spiel teilnehmen?)

KEAS unterstützt die Aufmerksamkeit insofern, dass es in normalen Situationen eine äußerst schnelle und flexible Abfertigung von Regelfragen erlaubt. (Fertigkeiten etc.) Weiterhin unterstützt es die Aufmerksamkeit, da die Spieler - sollten ihre Charaktere im Moment nicht aktiv teilnehmen können (Kampfsituationen, Magie, etc.) - verantwortungsvolle Aufgaben an die Spieler abgibt (Schadensverteilung, Zaubererstellung), so dass sie in diesen Phasen ebenfalls mit Spielelementen beschäftigt sind.


13.) How does the character advancement (or lack thereof) reinforce what your game is about?
(Wie unterstützt die Charakterentwicklung (oder ihr Fehlen), das Konzept des Spiels?)

Alle Werte des Spiels greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig (wie im realen Leben). Der Spielfluss wird durch diese Komplexität nicht in Mitleidenschaft gezogen, da diese ineinandergreifenden Prozesse auf dem Charakterbogen einfach nachzuvollziehen sind.


16.) Which part of your game are you most excited about or interested in? Why?
(Welcher Teil deines Spiels fasziniert dich am meisten? Warum?)

Das Magiesystem (= Psionik), weil es sehr wohl komplex aber auch unglaublich flexibel ist und weil es sich an metaphysischen und quantenphysikalischen Theorien des 20. und 21. Jahrhunderts orientiert. (Nur wer den Blick hinter den Spiegel wagt, wird es vollends verstehen können...)


17.) Where does your game take the players that other games can't, don't, or won't?
(Was kann dein Spiel Spielern bieten, dass kein anderes Spiel bieten kann?)

K.A.


19.) Who is your target audience?
(Wie sieht deine Zielgruppe aus?)

Das Spiel richtet sich an erfahrene Rollenspieler mit einem hoch ausgeprägten kreativen Geist und der Fähigkeit zum vernetzten Denken. (<-- das immer wieder angeführte Spielniveau von KEAS, das man zugegebenermaßen vergeblich in bunten Bildern, dem Einband oder dem Papier suchen wird aber - ganz im Sinne von Aristoteles "das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" - erkennen wird, wenn man nur will!)


Besser jetzt? LG, TT

Traumtaenzer:

--- Zitat von: Leonie am 17.04.2008 | 17:29 ---@TT: Erstmal ein großes Kompliment an dein Verhalten in diesem Thread.  :d Trotz Provokation und grundsätzlicher Missverständnisse versuchst du, die anderen zu überzeugen, und das ohne die übliche "du-doof"-Keule.

Leider ist KEAS nach allen Beschreibungen genau das, was ich nicht will: Komplex (da spiel ich Ars Magica), mit umständlichen Würfelmechanismen und Anspruch auf "Realismus" (das artet - wie ich das kenne - meistens in Hartgewurste und stundenlangen Tabellen aus).
Und den Tiefgang der Chars erspiel ich mir lieber, als ihn schon von vorneherein festzulegen. Ich kannte mal einen Spieler, der hatte sagenhafte Hintergrundgeschichten, aber seinem Char war eigentlich schon alles passiert - er war quasi "fertig". Ich will, dass die wirklich interessanten Sachen meinem Char im Spiel passieren...

--- Ende Zitat ---

Danke. :) Muss daran liegen, dass ich harmoniesüchtig bin! ;)

Tabellen gibts gar ned soo viele. Zugegeben - es sind einige drin (ein Punkt, der mich selbst auch noch sehr stört - ich würde auf Tabellen nämlich gerne verzichten...) - aber es hält sich in Grenzen.

Eine Figur mit schöner Geschichte muss nicht unbedingt "fertig" sein. Klar - wenn das so ist, dass der Char schon unglaublich viel erlebt hat, dann fragt man sich erstens, wo da noch Entwicklungspotenzial sein soll und zweitens warum dieser Charakter eigentlich noch auf Abenteuersuche sein sollte...

Wobei es auch sehr viel Spaß machen kann, diese "vollends entwickelten" Charaktere zu spielen... was nützen einem zum Beispiel all jene Erfahrungen, wenn man unvohergesehen in eine brenzlige oder unerwartete Situation geworfen wird... beispielsweise durch den plötzlichen Tod der Lebensgefährtin, die doch immer bester Gesundheit schien. Wirft das nicht eventuell Fragen nach einem Mord auf? Oder einer Verschwörung, wenn man selbst - da man ja eine erfahrene Person wäre - eine Person der Öffentlichkeit darstellt? Oder kann diese schreiende Ungerechtigkeit nicht selbst den standhaftesten Charakter eventuell dazu bewegen, dass er ungerecht zu sich und anderen wird und eine völlig neue Entwicklung einschlägt... im trivialsten Fall, dass er beginnt, die Welt zu hassen und sich und seine Fähigkeiten in den Dienst desdunklen Herrschers stellt? ;)

Hui, was für ein "Geschwurbel". *g* (Übrigens: danke an alle hier im Forum für dieses herrliche Wort!!! Das kannte ich noch gar nicht... *g*)

LG, TT

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