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Savage Worlds - Small Talk

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Naldantis:

--- Zitat von: Hertha am 10.10.2011 | 07:11 ---@Naldantis:
[Sarkasmus] Joah, wenn der eSeL natürlich keine Ahnung von seinem eigenen Charakter (dem NSC) hat und daher überfordert ist eine solche Entscheidung zu treffen, dann mag ein Würfelwurf helfen. [/Sarkasmus]  ;D
Ich für meinen Teil hätte es lieber, dass mein Charakter stirbt weil es dafür einen Grund gibt, den meine Kameraden aufdecken können (Rache oder was auch immer), als dass ich einer Laune eines Würfels das Ableben verdanke.

Ein Problem gibt es i.Ü. gar nicht. Wir sind nur irgendwie von einer konkreten unglücklichen Spielsituation zu einer fast philosophischen Frage gekommen:
"Darf ein eSeL einen SC töten?"

Und dazu gibt es bestimmt diverse Ansichten... :)

--- Ende Zitat ---

Nur als Amerkung: in der besagten Situation wüßte ich bei 99% meiner NPcs nicht, wie sie sich verhalten würden - schlicht weil diese Szenarien mangels Relevanz nie durchdacht wurde und zuwenig Randbedingungen / Charakterdetails dazu festgelegt wurde.
Sprich: es spielt für den NPC - soweit ich als SL ihn kenne - einfach keine Rolle, ob der vermutlich eh sterbende Gegner nun sicher tot ist oder vielleicht doch irgendwie überlebt oder ob er elendig verreckt oder einen schnellen Tod gewährt bekommt - den Ausschlag würde im Zweifels eh geben, mit welchem Fuß der NPC heute morgen ausgestanden ist.
Manchmal gibt es Gründe für eine solche Entschiedung - Blutrache-Hintergrund oder im Kampf vorher verhöhnt und beleidigt worden, aber meiner Erfahrung nach sind das eher Sonderfälle, meist ist es für beide Seiten eher eine 'Job to do'-Sache und wenn es keinen aktuen taktischen Grund für eine Entscheidung (hat heute schon mal einer mit Totstellen versucht, es brennt an einem anderen Schauplatz, etc.) gibt, gibt es gar keinen.

Edit: Ach so, jetzt habe ich Dich verstanden, Du verzichtest ganz aus 'todesstoß'-Aktionen, wenn Du nicht zwingende Gründe dafür hast.
Ja, das ist sinnvoll, wobei ich eigentlich sonst eine so niedrige Sterblichkeit bei den PCs habe, daß ich in diesem Punkt manchmal gerne ein wenige taktisches Denken einfordere, d.h. RECHTZEITIGES Zurückziehen und geschlossene Formationen mit erhöhter Überlebenswahrscheinlichkeit belohnen möchte.


--- Zitat von: Hertha am 10.10.2011 | 13:10 ---Mein Reden! Es kommt sowieso so gut wie nie vor, dass ein NSC den Todesstoß ansetzt, aber wenn doch, dann sollte das einen wichtigen Grund haben und hoffentlich wussten die SPieler vorher, auf wen sie sich da eingelassen haben!

--- Ende Zitat ---

Mit einem x-beliebigen Söldner, der keinen Wert darauf legt, daß sich jemand tot stellt um ihm dann in den Rücken zu fallen?


--- Zitat ---Mit dem Zufall bildet man m.E. gar nichts (verlässlich) ab, deswegen sollte der Spielleiter sich nicht scheuen, sich vorher zu überlegen, wie weit die Schergen gehen werden.

--- Ende Zitat ---

Naja, eventuell die Quote an blutrünstigen Kombatanten?

'Strahlkraft' verbinde ich mit My Little Pony oder Glücksbärchis, evtl. noch mit Exhalted, ...normalerweise sterben Figuren an Unfällen, Krankheiten, Alter oder Pech im Kampf.
 

Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: Naldantis am 10.10.2011 | 13:00 ---Manchmal gibt es Gründe für eine solche Entschiedung - Blutrache-Hintergrund oder im Kampf vorher verhöhnt und beleidigt worden, aber meiner Erfahrung nach sind das eher Sonderfälle, meist ist es für beide Seiten eher eine 'Job to do'-Sache und wenn es keinen aktuen taktischen Grund für eine Entscheidung (hat heute schon mal einer mit Totstellen versucht, es brennt an einem anderen Schauplatz, etc.) gibt, gibt es gar keinen.
--- Ende Zitat ---

Mein Reden! Es kommt sowieso so gut wie nie vor, dass ein NSC den Todesstoß ansetzt, aber wenn doch, dann sollte das einen wichtigen Grund haben und hoffentlich wussten die SPieler vorher, auf wen sie sich da eingelassen haben!

Es wäre an dieser Stelle wahrscheinlich sogar am frustrierendsten und unnötigsten, die Reaktion auszuwürfeln. Denn mit dem Auswürfeln kann ich irgendwie so gar keine Strahlkraft verbinden: Soll das Setting näher abgebildet werden (z.B. eine Stadt in der jeder Dieb bereit ist, Leute zu töten, um ihre Identität zu wahren) oder soll etwas simuliert werden (die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser eigentlich nette Rausschmeißer nun plötzlich zum Mörder entwickelt)?

Mit dem Zufall bildet man m.E. gar nichts (verlässlich) ab, deswegen sollte der Spielleiter sich nicht scheuen, sich vorher zu überlegen, wie weit die Schergen gehen werden.

ChaosAmSpieltisch:
so, gestern ist meine DnD-Runde zu Savage gewechselt. Setting bleibt ähnlich, aber weniger Magie, weniger Gegnertypen (nicht weniger Gegner)

Runde sehr zufrieden, Charaktere sind ihnen wesentlich lieber, da durch die Handicaps echter in dem, was man wollte. Runde lief sehr mechanisch, aber die Leute waren zufrieden. Wechsel tat gut.

Master Li:
Wenn Ihr so spielt wie Du schreibst, kann ich das mechanisch nachvollziehen >;D

Kardohan:
 :Ironie:

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