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Savage Worlds - Small Talk

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Eulenspiegel:
@ Master Bam
Das ist aber unfair den Leuten gegenüber, deren Nachteil einen Malus auf etwas gibt: Diese Leute dürfen sich ja auch nicht entscheiden, ob sie in einer Situation den Malus in Kauf nehmen und dafür den Bennie kassieren oder ob sie auf den Malus verzichten.
Diese Leute müssen immer den Malus nehmen.

Ich bleibe dabei: Ein Nachteil ist ein Nachteil, wenn er für Nachteile sorgt. Wenn ein Nachteil aber Vorteile bringt bzw. sich einfach ignorieren lässt, dann ist es kein echter Nachteil.
Mit der Einstellung von Shane hätte man auch einfach auf die Nachteile verzichten können und den Spieler kostenlos zwei Bonuspunkte geben können. - Das wäre ehrlicher.
Und ja: Mir ist bewusst, dass Shane der Designer von SW ist. Deswegen bin ich noch lange nicht in allen Punkten seiner Meinung.

ChaosAmSpieltisch:
Ich finde, dass man als Spieler und SL Nachteile einfach ignorieren kann nach Bedarf, und nur wenn diese gewünscht sind ausgespielt werde sehr genial.

Führt bei uns dazu, kaum einer nimmt harte Nachteile, sondern spielt passend aus. Rollenspielfaktor steigt, Spaß steigt, alles gut.
Und wer harte Nachteile nimmt, weiß dass, und ja, auch er bekommt Bennies dafür.

Gaming Cat:
Wie gesagt, denkbare Spielweisen gibt es da viele - und nur weil es die Meinung des Designers ist MUSS es nicht die absolute Wahrheittm sein - ich persönlich finde seine Ansicht akzeptabel und fahre gut damit...außerdem muss ja niemand sich "harte" Nachteile wie "one-eyed" oder überhaupt Nachteile nehmen bzw. sich für eine Rasse entscheiden, die er unausstehlich findet (wegen der Nachteile)...alles kann, nix muss...absolutes Balancing war aber offensichtlich bei den Hindrances nie ein Designziel.

Harlan:
An der Design-Note stört mich etwas anderes, nämlich dass propagiert wird, dass der Spielleiter entscheidet, was der SC tut:

--- Zitat von: SWD 28 ---It’s  certainly  true  that  a  Hindrance  like  Big  Mouth won’t be worth much if the player doesn’t occasionally roleplay it by blurting things out at inappropriate times. But the Game Master can pay a little attention here, too. For example, in a fantasy campaign, players don’t roleplay every minute their characters are in a tavern. But  it’s  easy  to  assume  that  while  they’re  there—whether it was acted out or not—the Big Mouthed hero let spill their plans to raid the ancient tomb on the hill. Maybe the group will find another team of adventurers are there before them—or worse, waiting to see what they found when they come out.
--- Ende Zitat ---

Solche "feindlichen" Übernahmen des Spielercharakters sind eine sensible Sache. Ich möchte nämlich nicht, dass der Spielleiter die SCs an ihren Nachteilen über die Bühne schubst, sondern dass ich mich als Spieler dazu entscheiden kann, den "weicheren" Nachteilen mehr oder weniger Farbe im Spiel zu verleihen (und wenn mir das tatsächlich zur Erheiterung meiner Mitspieler oder zum Nachteil meines SCs gelingt, halte ich die Bennie-Hand auf).

Oberkampf:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 11.10.2011 | 12:47 ---
Ich bleibe dabei: Ein Nachteil ist ein Nachteil, wenn er für Nachteile sorgt. Wenn ein Nachteil aber Vorteile bringt bzw. sich einfach ignorieren lässt, dann ist es kein echter Nachteil.


--- Ende Zitat ---

RAW bringt der Nachteil "Fett" + 1 auf Robustheit. Ist das dann kein Nachteil mehr?

Ansonsten zum Orc: Er hat den Nachteil korrekt ausgespielt - als Außenseiter muss er sich eben über dem Normallevel gut benehmen, um anerkannt zu werden. Das hat er getan.

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