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Savage Worlds - Small Talk
Yehodan ben Dracon:
Je nachdem...die Skie-Rassen sind ja schon sehr speziell. Ich würde erst mal mit den vorgefertigten Chars arbeiten. Die reichen aus, damit jeder sieht, wies funktioniert und was jedem Spaß machen könnte und dann erst erstellt man Chars für die Skies.
Kardohan:
--- Zitat von: Neuromancer am 12.01.2011 | 14:35 ---Noch ne Frage (wenn ich zuviel frage einfach sagen) Ist es klug eine Gruppe die noch nie was von SW gehört hat gleich in das Setting von zB Sundered Skies zu pfeffern oder sollte man mit ihn en zuerst ein bis zwei normale Fantasy-Abenteuer spielen zum Eingewöhnen?
--- Ende Zitat ---
Bloss nicht, denn die Skies gehören zu den härteren Settings. Wie PM ja schon vorgeschlagen hat, würde ich zum Eingewöhnen wenigstens 1-2 kürzere Abenteuer nehmen, in denen sie dann Tricks, Tests of Will, das Kämpfen und Zaubern, vielleicht noch Fahrzeugregeln, Verfolgungsjagden usw einüben können. Gerade für Rollenspieler aus anderen Systemen ist die Denke von SW ersteinmal schwerer verständlich.
PMs Vorschläge waren OK, gerade wenn es um Fantasy geht, aber zum "Einlernen" sind sie imA ein wenig kurz. Da du ja wohl die SWEX als Regelbasis nutzt, würde ich dir empfehlen Wizards & Warriors und evtl. einige One-Sheets bei Pinnacle runterzuladen. Diese sind aber zumeist settinggebunden und nicht alle Fantasy.
Zum Reinschnuppern finde ich die Savage Tales-Reihe gut. Damit haben wir vor 8 Jahren auch angefangen und sie sind erst vor kurzem auf SWEX umgestellt worden. Auch wenn wir primär mit SW Fantasy im weiteren Sinne spielen, half uns der Blick über den Genrerand auch selten genutzte Regeln zu erlernen und zu vertiefen. Insbesondere Through the Cathode Ray Tube kann ich empfehlen, weil es nicht nur lustig ist, sondern wirklich vieles abdeckt... und es zeigt auch gut den verschrobenen Humor von typischen Savage Settings.
Freierfall:
Ähm. Diese Empfehlung verstehe ich nicht. Wenn ich ein neues Regelsystem einführe, spiele ich es doch am anfang sowieso nicht so hart und mit der ganzen möglichen "Schwere", die es zu bieten hat. Da kann man dann auch erst mit einführen, und erst nach 2-3 Abenden auf die normale Härte wechseln bzw. sollte es ein fließender Übergang sein.
Da muss man die Spieler doch nicht erst mit anderen Rassen, Fähigkeiten, Waffenlisten usw. verwirren / nerven. Meine Meinung.
CaerSidis:
Sehe es wie Freierfall.
Man kann genausogut 1-2 ABs selber oder per Karten zusammen zimmern in den Skies, und die Spieler daran gewöhnen. Wenn sie merken das die Chars so nicht passen (Attribute zu niedrig weil für unwichtig erachtet usw.), dann läßt man sie das überarbeiten und zieht dann eben an und startet SavageTales und PPK.
Kardohan:
Es geht ja primär um die Regeln von Tests of Will, Tricks, Kämpfen und Zaubern. Hat doch ersteinmal nix mit den Skies selbst zu tun. Hier geht es um Grundlagen und die sind in jedem Setting die gleichen. Aber durch Genrehopping, wie etwa durch die Serie der Savage Tales möglich, hat man auch einen Überblick, WAS alles mit dem Regelsystem möglich ist.
Ich habe dem OP entnommen, das es sich um Savage Worlds Rookies handelt, nicht um generelle Anfänger im Rollenspiel. Und denen kann man recht schnell "portionsweise" die Regeln erklären.
Unsere Gruppe ist mit diesem Lernprinzip recht gut gefahren, was aber auch dadurch geschuldet war, das einige schon Deadlands Classic kannten bzw. wir eh schon einen savage Spielstil pflegten.
Insgesamt den Härtegrad nach und nach zu steigern finde ich blöd, denn SW zeichnet sich ja eben dadurch aus, das Begegnungen eben nicht auf die prinzipielle Schaffbarkeit ausgelegt sind. Besser finde ich es eher die genutzen Regelbausteine nach und nach einzuführen. Also ersteinmal ein simpler Kampf, dann nutzt man Tricks und schließlich Tests of Will. Zaubern kommt so auch einfach ins Spiel, da sie ja von der Mechanik her nicht unähnlich zum Kämpfen ist...
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