Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Der Fighter - eine vollwertige Kernklasse?
Celdorad:
Jo, Feuersänger, du hat meinen Post schon erledigt ;) Gut, muss ich weniger schreiben.
Kurz noch zum Konsti-Ding (meine natürlich nicht endgültigen Erfahrungswerte):
Ein Kämpfer und ein Zauberer mit gleichem Konstibonus (z.B +1). Ein Kämpfer hat auf Stufe 1 eine RK zwischen 17-20 + 11 TP, ein Zauberer zwischen 13-16 + 5 TP.
Was will ich damit sagen? Ich meine damit, dass für einen Zauberer KO wichtiger wäre als für den Kämpfer. Grundsätzlich bekommen Kämpfer zwar immer mehr ab, kriegen durch ihre RK aber auch weniger Schaden und haben sowieso mehr.
Bei uns sterben Sprücheklopfer (exkl. Kleriker) auf den ersten drei Stufen wie die Fliegen. Durch die EP-Abzüge sind sie damit immer eine bis zwei Stufen hinter den Kämpfern/Paladinen usw.
--- Zitat ---Meinst du damit die "Natural" Methode, also dass man die Attribute von oben nach unten in der reihenfolge einträgt, wie man sie würfelt? Nä, garantiert nicht, und ich würde jedem SL nen Vogel zeigen, der das von mir verlangen würde; und danach würde der von mir nur noch die Rücklichter sehen. Ich such mir doch ganz gerne selber aus, was für einen Char ich spiele, verbindlichsten Dank.
--- Ende Zitat ---
Ich will dir gar nicht irgendwas aufschwatzen, aber (1) ist die Methode einfach nostalgisch wertvoll und (2) kannst du dir deine Charakterklasse immer noch selber aussuchen. Wie du ja sagst: Es gibt keine Klasenvorraussetzungen in D&D3.
Wir spielen immer so, dass man entweder 6x durchwürfelt und dann zu einem Wert einen neuen Wur machen kann, der, wenn besser, genommen wird ODER man macht die Standardmethode 6x und zuordnen.
--- Zitat ---Ich erinnere ich damals an unsere erste AD&D-Runde (wo die Klassen ja Anforderungen hatten). Ich wollte nen Waldläufer spielen, und durfte/musste also so lange würfeln, bis ich einen zusammenbekommen habe.
--- Ende Zitat ---
Man würfelt nur einmal und wenns dann nicht reicht macht man halt was anderes. Das war das Prinzip von AD&D. Sonst sind Vorraussetzungen ja gleich so Attributsboni...
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Celdorad am 19.05.2008 | 11:51 ---Ein Kämpfer hat auf Stufe 1 eine RK zwischen 17-20 + 11 TP, ein Zauberer zwischen 13-16 + 5 TP.
--- Ende Zitat ---
Dann hab' ich immer was falsch gemacht... ich lag meistens zwischen 10 und 13 AC bei Magiern
--- Zitat ---Bei uns sterben Sprücheklopfer (exkl. Kleriker) auf den ersten drei Stufen wie die Fliegen.
--- Ende Zitat ---
Oder auch nicht... jeder meiner Spruecheklopfer hat mindestens bis Stufe 5 ueberlegt (falls so lange gespielt).
--- Zitat ---Durch die EP-Abzüge sind sie damit immer eine bis zwei Stufen hinter den Kämpfern/Paladinen usw.
--- Ende Zitat ---
In dem Fall empfehle ich die XP fuer jeden Charakter selbst (nach eigenem Level und nicht nach Gruppenschnitt) zu berechnen, damit holen sie innerhalb 1-2 Abenteuern wieder zum Rest der Gruppe auf.
Feuersänger:
--- Zitat von: Celdorad am 19.05.2008 | 11:51 ---Ich will dir gar nicht irgendwas aufschwatzen, aber (1) ist die Methode einfach nostalgisch wertvoll und (2) kannst du dir deine Charakterklasse immer noch selber aussuchen. Wie du ja sagst: Es gibt keine Klasenvorraussetzungen in D&D3.
--- Ende Zitat ---
Bringt doch nichts, wenn man Int 9 würfelt und damit einen Magier spielen will, und so weiter. Und selbst wenn man gewillt ist, seine Klasse nach den Attributen zu wählen, gibt es immer noch genügend mögliche Komplikationen.
Ich hab das _einmal_ versucht, das war bei Midgard, und der SL hatte sich in den Kopf gesetzt, uns diese Methode aufzudrücken. Eigentlich wollte ich einen Kämpfertypen machen. Mit meinen endgültigen Attributen kam das aber nicht in Frage. Der einzige Beruf, den ich damit sinnvoll ergreifen konnte, war Beschwörer. Ich habs dann auch probiert, aber nach ca. 2 Sitzungen hatte ich keine Lust mehr und hab die Runde geschmissen.
--- Zitat ---Man würfelt nur einmal und wenns dann nicht reicht macht man halt was anderes. Das war das Prinzip von AD&D. Sonst sind Vorraussetzungen ja gleich so Attributsboni...
--- Ende Zitat ---
Tja, _dieser_ SL hielt eben nichts von aufgezwungenen Klassen, davon ab war es sein erster SL-Job überhaupt und AD&D hatten wir alle noch nicht gespielt. Somit kam keinem von uns in den Sinn, dass es eine andere Generierungsmethode geben könnte als "Such dir Rasse und Klasse aus". Freilich ist man da wesentlich besser gefahren, wenn man sich eine Klasse mit hohen Anforderungen ausgesucht hat, weil man die ja auf jeden Fall erfüllen würde.
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