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D&D 3.x ohne Miniaturen

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Robert:
Das mit den Würfeln klappt eigentlich sehr gut, bei uns:

- Als SL immer eigene Würfel verwenden(die 36W6 Boxen haben sich bewährt, ich besitze 3 verschiedene und mehr als 18 Mooks waren noch nie gleichzeitig im Kampf mit den SC)
- Gleiche Monster in Gruppen von max. 6 Stück aufteilen, zwecks Nummerierung(Hitpoints notieren bringt nichts, wenn keiner weiss, zu welchem Würfel sie gehören^^)
- Größere Monster -> Größere Würfel(Der W20 Drache unterscheidet sich leicht vom W10 Oger)

- Die SC stellen sich selbst durch W6 dar, die auf der 1 oder 6 ein Symbol zeigen(bei mir z.B.: Paladin = Sonnenschwert von Haus Davion; Battletechwürfel bzw. Barde = Fuchssymbol von Phex; DSA-Würfel)

Trotzdem würd ich mir manchmal Figuren wünschen, allerdings passende(sonst kann ich gleich bei den Würfeln bleiben).
Passend bedeutet: Einigermaßen ähnlich(mir egal, ob es Ork, Goblin, oder Hobgoblin-Miniaturen sind. "Goblinartige" reicht mir persönlich)

Zornhau:
Schon seit AD&D- und Traveller-Zeiten verwende ich Faltfiguren. 2D-Figuren brauchen eine Basis, während 3D-Figuren von selbst stehen und man über Fragen der Ausrichtung ("facing") nicht streiten muß, da das immer sofort klar ist.

Über Deadlands mit den Cardstock-Cowboys hin zu den Savage Worlds Figureflats verwende ich - längst nicht nur im Fantasy-Bereich - diese billigst ausdruckbaren, leicht zu transportierenden und schön anzusehenden Faltfiguren sehr gerne.

Empfehlen kann ich besonders die vielfältigen Sets von Arion-Games (darunter auch viele historische Sets). Ein Beispiel (hier größer als im eigentlichen Ausdruck):


Für mehr Einblicke in Faltfiguren siehe hier in der Savagepedia (herunterscrollen bis "Free Figureflats"). Da sind eine ganze Menge kostenloser Faltfiguren unterschiedlicher Machart verlinkt.

Faltfiguren kann man auch in größeren Mengen einsetzen. Einfach noch eine Seite ausdrucken und ausschneiden, kleben, fertig. So kann man leicht Kämpfe mit ein paar Hundert Figuren für wirklich wenig Geld bestücken.

Und was das "Passendmachen" von Figuren anbetrifft: Manche Sonderfiguren bzw. manche Charaktere oder Monster findet man NIRGENDWO als Miniatur.

Was macht man also? Man nimmt eine andere Figur her und stellt sich eben vor, das wäre diese besondere, einzigartige Figur.

Oder man macht seine MASSGESCHNEIDERTE Faltfigur.

Ein Beispiel aus dem kostenlosen WotC-Szenario "The Crumbling Hall of the Frost Giant Jarl" habe ich hier angehängt. Es handelt sich um eine "Mischung" aus Frostriese und weißem Drachen. Solche Figuren findet man als Miniatur bestimmt nicht leicht, als Faltfigur ging das recht schnell von der (Maus-)Hand. (Die Größe ist auf A4 ausgedruckt passend für Figuren im 28mm-Maßstab. Diese Figur SOLL so groß sein.)

Also in meinen Runden möchte ich nicht mehr auf die (kostengünstige) Vielfalt an Faltfiguren verzichten.

[gelöscht durch Administrator]

Hr. Rabe:
Homosexuell ausgerichtete, Minirock-tragende Römer mit rassiertem Beinhaar? :o :o
*scnr* ;D

Zornhau:

--- Zitat von: Herr Rabe am 21.05.2008 | 14:55 ---Homosexuell ausgerichtete, Minirock-tragende Römer mit rassiertem Beinhaar? :o :o
*scnr* ;D

--- Ende Zitat ---
Ja. Das ist doch der "Standarten"-Träger. Der ist für die Kampfmoral der harten Jungs verantwortlich. Daher den klassischen "Skirtus Shortus" als Bekleidungsstück (siehe auch Blackadder).

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