Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3.x ohne Miniaturen
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: J:Jack am 18.05.2008 | 18:48 ---Und ist absolute Spielleiter-Diktatur. Sprich Willkür.
--- Ende Zitat ---
Wenn man es so nennen will.
Es ist auch SL-Willkür, das der Drache jetzt auftaucht, aber es gibt halt Menschen die wollen gerne Rollenspiele spielen, statt sich Gedanken um die Staatsform ihrer zusammenkunft zu machen, und es gibt halt Leute die haben scheinbar den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als zu beobachten ob grad irgendjemad die Herrschaft an sich reissen will. Zum Glück scheint es genug Spieler der ersten Sorte zu geben, und solange werd ich auch auf diese Art weiter spielen. Und ich bin zuversichtlich, das dieser Teil der Spieler immer noch den weit größeren Anteil an Rollenspielern bildet.
Selganor [n/a]:
Zu AD&D-Zeiten war Taktik auch ziemlich egal. Ran an den Gegner und dann draufpruegeln. (Gut, beim Fighter ist das heute auch noch der Fall) Aber durch Flanking, Reach, Charge, Skirmish und andere Faktoren ist die genaue Position der Kaempfenden schon interessant, da diese konkrete Auswirkungen auf den Kampf haben.
Wir hatten es zu (O/A)D&D Zeiten oefters mal, dass kurz eine Skizze gemacht wurde wo die einzelnen Kaempfenden standen, dann aber wohl oft genug nur um selbst ein besseres Bild von der Szene zu haben...
Klar kann man als SL diese Auswirkungen auch ignorieren oder "abschaetzen", aber sobald beide Seiten taktisch arbeiten (wollen) wird es problematisch.
Wobei: Ein SL dem die genaue Positionierung der Gegner egal ist (bzw. der die Positionen "im Kopf" hat) wird sowieso keine Taktik beim Gegner anwenden wollen weil das den Kampf ja verkomplizieren koennte.
Falcon:
--- Zitat ---@Falcon
Benutzt ihr eine Battlemap, wenn der SL sagt "Hinter dem nächsten Hügel, der ist ca 350m Entfernt hört ihr ein lauter werdendes auf- und abschwellendes Rauschen, euer Blick folgt dem Geräusch als ihr plötzlich den Roten Kopf eines Drachen über dem Gipfel erscheinen seht." Denn schon hier gibt es ja eine Reichweite zu berücksichtigen, und eine Bewegungsweite des Drachen usw. usf.
Wenn Ja, dann wäre das kein Spiel für mich.
--- Ende Zitat ---
Nein, tun wir leider nicht. Lässt sich anders aber auch nicht bewerkstelligen.
Wenn es wirklich um große Areale geht KANN man aber auch mal den Maßstab ändern. Wie sonst sollte man z.b. Weltraumkämpfe auf Battlemats spielen?
Natürlich geht dabei auch was verloren, nämlich das Chaos und die Fehlende Übersicht im Kämpfen und das ist schade, den dieses Spielgefühl ist mir viel lieber, aber andererseits sind die D&D Regeln und Konsorten auch nicht dazu gedacht dieses Chaos darstellen zu können.
Wenn du jetzt sagst "bei uns geht das aber" liegt das an euch und nicht an den Regeln.
Aber spätestens wenn man auch Verbündete (mit all ihren Würfen) steuern darf gehts einfach nicht mehr ohne Karte.Jedenfalls nicht wenn man Figurenregeln benutzt.
Wir haben früher nie mit Figuren gespielt aber selbst da kam früher oder später eine kleine Skizze weil es immer zu Kommunikationsschwierigkeiten kommt. Jedenfalls dann, wenn man Figurenregeln ohne Figuren benutzt. Man ist also gezwungen Regeln wegzulassen/zu vereinfachen. Auf diese Weise habe ich noch keinen einzigen spannenden Kampf gespielt.
Mir gehts auch gar nicht mal so um die Taktik sondern um die Verhinderung von Kommunkationsschwierigkeiten. Im Endeffekt wurden unsere Kämpfe mit Figuren dann ironischerweise viel atmosphärischer.
Ob ich mir jetzt die Chipstüte oder den Figurenplan wegdenken muss, ist mir eigentlich gleich und macht mir keine Probleme.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Selganor am 18.05.2008 | 18:56 ---Klar kann man als SL diese Auswirkungen auch ignorieren oder "abschaetzen", aber sobald beide Seiten taktisch arbeiten (wollen) wird es problematisch.
Wobei: Ein SL dem die genaue Positionierung der Gegner egal ist (bzw. der die Positionen "im Kopf" hat) wird sowieso keine Taktik beim Gegner anwenden wollen weil das den Kampf ja verkomplizieren koennte.
--- Ende Zitat ---
du darfst nicht vergessen, das es einen unterschied zwischen Regeltaktik und InTimetaktik gibt. Regeltaktik, also das nutzen von taktischen Elementen die nur die Regeln bieten, wenden wir eigentlich nie an, InTimetaktik, also Taktik die man ganz ohne Regelkenntnis einfach su Logik anwendet schon.
Mit Verbündeten die über einen Vertrauten oder ein paar Beschworene Monster hinausgehen spielen wir eigentlich auch nicht. Da würde ich eventuell auch Figuren einsetzen, aber ich würde keine Kästchen benutzen, sondern einfach nur den Standort der übersicht halbbar festhalten, irgendwo hat meine Vorstellungskraft auch Grenzen.
Lyris:
Figuren ja oder nein?
Kommt eindeutig auf die Situation und die Spieler (und manchmal auf die Uhrzeit) an.
Erstmal ohne und sobald sich die Nachfragen oder hilflosen Blicke häufen kommen die Figuren auf den Tisch. Je komplexer die Situation desto schneller, klar. Den meisten Spielern ist es mit Figuren sowieso lieber, ich komm länger ohne aus, egal sollen sie sie haben.
Die Battelmap liegt eh immer auf dem Tisch. Die hält verschüttete Getränke -weil abwaschbar- besser als der Holztisch. :D
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