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SIFRP Das Rollenspielsystem zu Song of Fire and Ice von Green Ronin

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Vash the stampede:

--- Zitat von: Praesi am 12.11.2010 | 10:51 ---Anyway, ein neues Buch wäre mir lieber als ein überarbeitetes altes!
Hat eigentlich irgendjemand Infos zu den Dreharbeiten (sollte ja, glaube ich, ne Serie werden?)? Oder gibt's dafür schon einen eigenen Thread?

--- Ende Zitat ---

Laufen wohl. In Irland wird gedreht, wenn ich mich recht erinnere. 2011 soll die Serie starten.



Sean Bean als Eddard

Und zu den Büchern: Neue Bücher kann ja nur der Herr Martin selbst produzieren. Da kann kein deutscher Verlag daran rütteln.

Foul Ole Ron:

--- Zitat von: Vash the stampede am 12.11.2010 | 10:57 ---Laufen wohl. In Irland wird gedreht, wenn ich mich recht erinnere. 2011 soll die Serie starten.

--- Ende Zitat ---
Cool, das sieht ja mal ganz schick aus!


--- Zitat von: Vash the stampede am 12.11.2010 | 10:57 ---Und zu den Büchern: Neue Bücher kann ja nur der Herr Martin selbst produzieren. Da kann kein deutscher Verlag daran rütteln.

--- Ende Zitat ---
Schon klar. Ich meine nur mal irgendwo gelesen zu haben, das der Herr Martin lieber bei den Dreharbeiten 'rumhängt, als an den Büchern weiterzuschreiben. Sei ihm ja gegönnt (war der nicht auch vor dem Erfolg seiner Bücher TV-Serien-Autor?), aber als Fan möchte ich neues Lesefutter!
Genug gespamt! Ich verkrümel mich für Weiteres in den von Dorin verlinkten (Danke) Thread.

Terrorbeagle:
Bin ich eigentlich der einzige, der von dem System eher enttäuscht ist?
Ich hatte in weiten Tielen den Eindruck, dass das System nicht nur einige Ungenauigkeitn hat, die ich eher unschön finde,  ich persönlich bin kein Freund von Social Combat Systemen. Ist für mich keine nachvollziehbare Form einer Unterhaltung, und nimmt den ganz wesentlichen Teil der Darstellungsform aus dem Spiel. Es ist klar, dass man mit den eigenen Fertigkeiten und Möglichkeiten als Ottonormalrollenspieler selten Kämpfe oder gar magische Rituale direkt umsetzen kann, aber Gespräche und Unterhaltungen sollten bei einem sprachbasierten Medium wie Rollenspiel eigentlich drin sein. Ich finde auch den "Verwaltungs- und Gutshof" Teil eher unglücklich gelöst. Ist mir zu wenig wirtschaftlich und auf sich abgestimmt - Harn Manor ist da beispielsweise weitaus schärfer und pointierter in der Darstellung.
Und, auch aus meiner persönlicher Perspektive: Glücksrettungsgummipunkte haven meines Erachtens in dem Setting absolut nichts verloren. Das paßt einfach nicht zu einer Serie wie dieser. Ich hatte auch etwas den Eindruck, dass es mit den Regeln so wie sie gegeben sind, es eigentlich nicht möglich ist, die Figuren der Bücher als Spielercharaktere nachzubauen, was ich persönlich für ein Rollenspiel, dass auf einer festen Vorlage aufbaut, eher ungünstig ist. Ich würde für eine extrem 'grim'n'gritty' Serie wie ASOIAF auch ein sehr grimmiges und grittiges System heranziehen - und den EIndruck hatte ich von SIFRP einfach nicht. Regeln à la Harnmaster (nur möglicherweise in einem modernerem Gewand und weniger unnötig kompliziert) wäre meines Erachtens näher am Setting.

Roland:
IMO hat das System zwar einige Fehler, aber die generelle Ausrichtung stimmt. Westeros mag zwar für die Nebendarsteller kein schönes Pflaster sein, aber die Hauptcharaktere werden vor allem durch die dramatischen Notwendigkeiten gelenkt, da passt eine "Schicksalwährung" sehr gut.

Yehodan ben Dracon:
Enttäuscht war ich überhaupt nicht, da es m.E. die Brücke schlägt zwischen der Möglichkeit des heldenhaften Spiels und den ernsten Konsequenzen des Scheiterns. Gerade die Intrigeregeln finde ich gut, da sie ausdrücklich als Untermauerung des Dialogs im Spiel gedacht sind. Ich nehme an, dass es Dich in Deiner Immersion stört, wenn Du gezwungen bist, zwischen den "Schlagabtauschen" (oder-täuschen?  :'() "meta" zu denken ("Hm, auf meine Betörungsversuch fiel er nicht rein, vielleicht sollte ich mal mit meinem DOlch ein wenig rumspielen?".

Ich finde, dass es endlich mal eine Unterstützung für denjenigen ist, der sich überlegt, wie er denn überhaupt eine Intrige aufbauen soll.

Ich stimme zu, dass Hârnmaster sehr viel realistischer die Dinge angeht, dabei bleibt aber m.E. der Spielspaß auf der Strecke. Man wagt einfach weniger.

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