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SIFRP Das Rollenspielsystem zu Song of Fire and Ice von Green Ronin

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Terrorbeagle:
Na ja, das Regelwerk bietet jetzt nicht gerade Alternativen. Also entweder spiele ich mit dem Regelwerk inklusive der Stützräder, investiere viel Zeit in einen Satz passender Hausregeln oder ich baue mir mein eigenes System (mit Blackjack und Nutten).  Aber die 3. Option habe ich eh immer. Nur: Was soll ich mit einem System, wenn ich am Ende eh wieder selber schrauben darf?

Vash the stampede:
Gut, aber an dieser Stelle versagen doch die meisten Systeme. Alternativlösungen für Regeln kenne ich so aus dem Stehgreif in keinem Grundregelwerk. Jetzt dem Regelsystem eine fehlende Option vorzuwerfen, ließe sich somit auf alle Regelwerke anwenden.

Und gerade bei sozialen Aspekten, verzichten die meisten Runden, die ich kenne, von sich aus auf die Regeln und vermissen es auch nicht.

Ansonsten: Lass Blackjack weg und nimm nur die Nutten. ;D

Joerg.D:

--- Zitat von: The Man Who Laughs am  6.12.2010 | 19:35 ---Klar, wer einen Satz Stützräder braucht,  um Rad zu fahren, soll Stützräder verwenden. Deswegen alle zu zwingen, mit Stützrädern zu fahren damit alle im Gleichtakt dahineiern können, ist nichtsdestotrotz bescheuert.  
Ist das jetzt elitär?
--- Ende Zitat ---

Nein es ist eingebildet, denn du verlangst das alle potentiellen Spieler das Spiel so spielen, wie es dir gefällt und ich sage: Jeder soll das Spiel so spielen wie es ihm Spaß macht.

Das Regelwerk ist das Radfahren, entweder man kann es verwenden und nach seinen Regeln spielen, was heißt, gutes Rollenspiel mit den Würfen auf die Sachen zu verbinden oder man kann es nicht.

Ich sage also: "Wer beim SoIaF RPG auf die sozialen Regeln verzichtet, weil er nicht in der Lage ist mit der Regeln zu spielen, der benutzt Stützräder." Er überdeckt fehlende Kompetenz in Bezug auf die Verbindung von Rolle und Spiel mit dem Argument, dass man soziale Interaktionen auch ohne Regeln prächtig spielen kann. Klar kann man das und solange es der Gruppe Spaß macht ist das auch absolut in Ordnung. Aber solche Leute sollten sich darüber im Klaren sein, dass es verschiedene Geschmäcker gibt und die Entwickler von Rollenspielen den Spielaspekt, also das Würfeln, nicht vernachlässigen sollten. Dafür gibt es zu viele Leute, die eben diesen Spielaspekt wollen und genügend Leute die es auch hin bekommen die Aspekte Rolle und Spiel miteinander zu verbinden.

Zu sagen ein Spiel ist schlecht, weil es Regeln für etwas bietet, dass vielen Spielern wichtig ist, zeigt?
Ich denke, ich bin schon deutlich genug geworden...

Terrorbeagle:
Entschuldigung, aber diese Aussage ist unsinnig. Sie ist schlicht und ergreifend grob falsch.
Es gibt einen relevanten Unterschied zwischen eine Spielweise auf Grund von Inkompenz, Schüchternheit, Faulheit oder anderen internen oder externen Gründen nicht verwenden zu können, und deswegen auf Hilfsmittel angewiesen sind, und Leuten, die aus eigener Entscheidung und freien Stücken eine Option zu verwenden oder nicht zu verwenden. Entgegen der anderslautenden Rhetorik bedarf es zudem keiner besonderen Befähigung, um sich an Anweisungen zu halten. Eher im Gegenteil.

In dem du den freiwilligen Nutzen (oder Verzicht) von Hilfsmitteln mit der erzwungenen Nutzung gleichsetzt, kannst du genausogut bebaupten, dass die Leute, die auf Rollstühle angewiesen sind, diese auch nur aus freien Stücken benutzen.  Das ist, sehr überspitzt, und natürlich polemisiert ausgedrückt, exakt des gleiche Argument, und auch der Grund, warum ich gerade deutich galliger schreibe und reagier, als ich das eigentlich selbst gut heiße.

Mal ganz davon abgesehen dass es sehr unterschiedliche Formen von Regeln für Soziale Interaktionen gibt. Ich habe nie behauptet, dass das per se schlecht sei; nur dass ich die Form von Social Combat Regeln wie sie in SIFRP praktiziert werden für verregelt und unelegant. Ich habe nie behauptet, dass die Regeln per se schlecht sind, nur dass ich sie persönlich enttäuschend finde. Dementsprechend geht das Blafasel über die verschiedenen Geschmäcker auch schlicht an der Diskussion vorbei. Natürlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker. Es gibt auch Gravitation. Beides sind Bereiche, die eigentlich so selbstverständlich sein sollten, dass man sie nicht andauernd wieder erwähnen muß.

Xemides:
Hallo,

sag mal, hast du das Regelsystem überhaupt jemals gespielt ? Ich glaube nicht ! Sonst würdest du nicht behaupten, der Kampf wäre nicht tödlich genug.

Den der Kampf ist schnell und tödlich.

10-15 Trefferpunkte sind nicht viel, wenn der Gegner 3 oder mehr Erfolgsgrade hat. Schon steckt man seine erste Injury oder Wound ein. Und mag ersteres noch harmlos erscheinen, spätestens die fehlenden Würfel bei Wunden machen sich schnell bemerkbar, und schon ist man auf der Todesspirale.

Auch ein paar Destinypunkte verändern das kaum. Es kann nämlich wichtig sein den richtigen Zeitpunkt für den Einsatz eines DP zu finden und auch den richtigen Kniff zu finden, um den Kampf zu entscheiden.

Ganz von den Kampfschulen abgesehen, die wie Jörg ja erwähnt den Kampf nochmal schmutziger machen.

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