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Erfahrungen mit Dying Earth?

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Archoangel:
Nein, sie kannten die Romane und Kurzgeschichten nicht ... und als ich sie zum Lesen verteilt habe (Kurzgeschichten) fanden sie sie ... weniger gut. Das Einzige womit sie den Namen verbinden konnten, was, dass dieser Mensch irgendwie das D&D Magiesystem verbrochen haben musste ... verbrochen ... das sagt schon alles, wie?

Lord Verminaard:
Ich schätze mal, man sollte jedenfalls irgendwas von Vance gelesen haben, um seinen Stil zu kennen, der ist ja doch recht eigen. Die Magie in den Dying Earth-Romanen ist zwar die Vorlage für D&D, aber hat eigentlich einen ganz anderen Sinn und Zweck, das ist auch Rons Hauptkritikpunkt am System. Weil: In Dying Earth hat der Magier am Ende wundersamer Weise immer den passenden Spruch memorisiert, in der Spielrealität aber immder den falschen! (Daher auch: Leicht zu fixen...)

Hier ist der Spielbericht von Ron. Lang lang ist's her! :o

@ kirilow: Noch hab ich keine speziellen Fragen, die kommen erst beim Lesen, was noch etwas dauern kann...

Lyonesse:
Das in der Literatur auf wundersame Weise immer der passende Spruch da ist, würde ich so nicht unterschreiben. Meistens müssen die Magier sich dann etwas anderes einfallen lassen oder improvisieren. Letzten Endes soll man sich bei Vance eben nicht allein auf das Rumgezaubere verlassen, sondern auf sich selbst - was in gewisser Weise sogar auf Rhialto zutrifft, wenn der Sandestin mal wieder rumzickt. Letzten Endes ist diese künstliche Beschränkung bei Vance jedoch ein Instrument zur Beschränkung der Magie, eine Möglichkeit die verschiedensten Sprüche in der Geschichte einzusetzen, und vor allen Dingen spielen dramatische Gründe die Hauptrolle für dieses einmalige System (das Jack Vance auch nur da benutzt hat).
Ich habe selbstredend alles vom Dying Earth RPG gesammelt, aber mit meinen Spielversuchen bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Es ist halt schwer Vance-Fans zu finden, die auch noch gute Rollenspieler sind. Trotzdem lese ich immer wieder gerne in den Supplements, die einfach hervorragend geschrieben sind, und irgendwann starte ich dann nochmal durch mit der Kampagne - schließlich gibt es mittlerweile ja auch einige spielbare Abenteuer, aber die Sterbende Erde ist und bleibt eben ein Fall für sich.

Grubentroll:
Mal ne Frage. Bin ein großer Fan von Jack Vance, und natürlich auch der "Dying Earth"-Geschichten. Hatte da schon anno 2003 mal die Augen drauf geworfen, es aber dann doch nicht gekauft.

Sprachlich ist das ja relativ anspruchsvoll, wie gut spielt sich das dann mit dem englischen Regelwerk?

Jemand Erfahrungen...?

Danke,
Grubi

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