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Musik: Warum soll man sich anhören, was man nicht mag?

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D. M_Athair:

--- Zitat von: Boba Fett am 21.10.2008 | 13:32 ---[...] der sich intensiv mit einem Musikbereich beschäftigt und diesen auch schätzt, schnell dazu kommt höhere Anforderungen an die Kompetenz anderer zu stellen.

--- Ende Zitat ---
Die Anforderungen stelle ich an mich auch! Bei RAP, Funk oder Disco sage ich dann auch: Kenn ich mich nicht mit aus und ínteressiert mich auch nicht sonderlich.

Das einzige, was ich nicht abhaben kann ist der sogenannte "Dudelfunk".
Um es mit der Zeit zu sagen: Rettet das Radio!



DOOM on!

Feuersänger:
Es gibt da einen sehr hübschen Nemi-Strip, den ich leider ad hoc nicht online finde, aber der sehr schön auch mein Empfinden wiederspiegelt:

Sie denkt: Au, wieso hab ich auf einmal so Kopfweh? Das ist ja Migräne -- Und Magenkrämpfe, jetzt auch noch Magenkrämpfe... ich bin todkrank. Bestimmt habe ich Krebs. Argh diese Schmerzen.

Da kommt ein anderer hinzu: "He Nemi, seit wann hörst du Radio?"
Sie: "Das war nur Radio? Gott sei Dank!"

Boba Fett:

--- Zitat von: Great Dahlia am 21.10.2008 | 14:14 ---Bei .. sage ich dann auch: Kenn ich mich nicht mit aus und ínteressiert mich auch nicht sonderlich.

--- Ende Zitat ---
Ich glaube das war der Passus den Hendrik gemeint hat, dass eben zu viele eben das nicht zugeben wollen.
Musik scheisse finden ist ja legitim. Denn ich denke es gibt für jeden mindestens eine Musikrichtung, die er gar nicht kann.
(bei mir: deutsche volksmusik, disco, rap und funk)
Das Problem ist nicht, das zuzugeben, sondern eben es schlecht zu reden, bzw. unterschwellig den anderen zu diskreditieren, der sowas gern hört. Bzw. Diskredition zu empfinden, wenn jemand sagt, dass er es scheisse findet oder den Spieß umzudrehen.

Soll nicht heissen, dass das hier jemand macht. Aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass das eben schnell empfunden werden kann.

Hawk Inc.:

--- Zitat von: Boba Fett am 21.10.2008 | 14:50 ---Das Problem ist nicht, das zuzugeben, sondern eben es schlecht zu reden, bzw. unterschwellig den anderen zu diskreditieren, der sowas gern hört. Bzw. Diskredition zu empfinden, wenn jemand sagt, dass er es scheisse findet oder den Spieß umzudrehen.

--- Ende Zitat ---

bei mir ist es eher umgekehrt - es gibt Hörer die einen Musikstil diskreditieren. Und viele Menschen hören nicht nur Musik, weil sie ihnen gefällt, sondern weil sie das jeweils enthaltene, implizierte oder unterschwellig vorhandene Lebensgefühl mit übernehmen. Musik ist oft auch akustisches Signal einer Gruppen- oder Gesinnungs- oder Lebensstilzugehörigkeit.

Und da sind einfach Hörer, die den eigenen Vorstellungen quer kommen einfach kein Anreiz, sich intensiv mit der Musik auseinanderzusetzen, bzw. führen bei Auseinandersetzung zu negativ Urteilen - und ich finde das noch nicht einmal schlimm. Natürlich wird der jeweilige Missionar jetzt rufen, die Musik als eigentändig zu betrachte  aber das ist sie in aller Regel nicht. Sie transportiert immer auch Lebensgefühl u.ä. mit.

Seinen Gefühlen musikalisch Ausdruck gebend

Hawk

Wolf Sturmklinge:

--- Zitat von: Great Dahlia am 21.10.2008 | 14:14 --- Die Anforderungen stelle ich an mich auch! Bei RAP, Funk oder Disco sage ich dann auch: Kenn ich mich nicht mit aus und ínteressiert mich auch nicht sonderlich.

Das einzige, was ich nicht abhaben kann ist der sogenannte "Dudelfunk".
Um es mit der Zeit zu sagen: Rettet das Radio!



DOOM on!

--- Ende Zitat ---
Danke für den Link!

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