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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)
Selganor [n/a]:
Naja, da wir ja schon in Staffel 1 gesehen haben, dass von der 10k-Dothraki-Horde gerade mal hoechstens 20-30 Leute gleichzeitig zu sehen sind dann hat man doch schon eine entsprechende Menge an Leichen gesehen ;D
Ist halt die uebliche "In Film/Fernsehen ist immer weniger zu sehen als in der Realitaet"-Effekt...
Oder vergleich doch mal die Menge der Leute in Filmen/Serien in GROSSstaedten (mit Millionen von Einwohnern) auf den Strassen mit der typischen Fussgaengerzone/Einkaufsmeile einer weit kleineren Stadt (im mehrere 100k Einwohner-Bereich) ein einem Samstag. Die unterscheiden sich auch nicht so sonderlich. ;)
Hotzenplot:
--- Zitat von: Tegres am 30.04.2019 | 09:22 ---Ich wiederhole mich jetzt zum dritten Mal: Das Problem war für uns nicht, dass es zu dunkel war. Die schlechten Konstraste, Verpixelungen und Frameüberlagerungen traten auch in den helleren Szenen auf.
--- Ende Zitat ---
Ja, diese Probleme hatten mehrere. Ich auch, aber nur ganz leicht. Es gab mal hier und da für 1-2 Sekunden Verpixelungen. Und ja, ich lasse mir das auch nicht einreden, dass es nur an der Dunkelheit gelegen hat. :verschwoer: ;)
Xemides:
Gerade gefunden, unterstützt JollyOrc:
https://www.wired.com/story/game-of-thrones-winterfell-battle-tactical-analysis/
Teylen:
Ich hatte es tatsächlich missverstanden und etwaige Pixel wie Artefaktausrutscher darauf geschoben das die Folge vermutlich nicht mit 5 bis 10cm Nasenabstand zum Display geschaut werden soll XD respektive das ich eine zugeringe Grundqualität wählre ^^;
--- Zitat von: Xemides am 30.04.2019 | 10:54 ---Gerade gefunden, unterstützt JollyOrc:
https://www.wired.com/story/game-of-thrones-winterfell-battle-tactical-analysis/
--- Ende Zitat ---
Hm, die lässt einige Aspekte aus?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Man hat durchaus den Gegner auf ein kontrollierbares Gebiet, lies den Weirdwood-Baum-Platz gefunnelt, recht erfolgreich sogar. Wobei die Herausforderung war, das der Gegner eine schiere Masse bietet.
Hinsichtlich der Kavallerie sollte Berücksichtigt werden, dass die Dothraki Armee mehr eine Horde ist als ein vollends kontrollierte militärische Einheit. Ebenso wie man die grobe Aufstellung des Gegners schon wusste.
Es ist korrekt, dass man die Trebuchets und Katapulte vor dem Dothraki Angriff hätte ab feuern sollen. Näher an Winterfell heran konnte man sie jedoch nicht stellen, da gerade die Trebuchets bereits an Winterfells Mauern beladen wurden. Es kann durchaus auch schlicht zu viel Zeit brauchen so eine Trebuchet neu zu beladen. Immerhin muss man den SteinfeuerSack finden und zurück ziehen. Heißt, sobald die Gegner bei den Unsullied waren, war da nicht viel drin.
Der Angriff der Dothraki diente, nach meinem Verständnis, hauptsächlich dazu den Ansturm der Gegner kontrolliert zu provozieren.
Der Umstand das man vor die Schwerer und Leichte Infanterie Anführer stellte, war dem Sachverhalt geschuldet das man wusste das man die Armee nicht besiegen kann, sondern nur etwas aufhalten.
Heißt, alles was vor Winterfell stand war im Grunde ein Fleischwolf um die Attacke solange zu verzögern bis hoffentlich der Night King auftaucht und erledigt werden kann. Weshalb auf der Rückzug keine riesige Priorität war. (Und ich überrascht das alle Front-Charaktere bis auf Jorah und Edd überlebten)
Man hätte dabei die Feuergräben weiter buddeln können und vielleicht ein bis zwei mehr, hatte jedoch nicht mehr alle Zeit der 7 Königreiche.
Die Krypta war bis zur Aktion des Night King der sicherste Ort und die paar Wights darin scheinen keine große Chancen gegen Sansa und Tyrion mit einem Messer gehabt zu haben.
Hinsichtlich der Luft-Unterstützung.
Dany panickt nachdem sie ihre Leute sterben sieht und fängt zu früh mit der Unterstützung der Bodentruppen an. Was weniger eine schlechte Planung ist und mehr ein schlechter Zug auf dem Schlachtfeld.
Danach gab es die Herausforderung das die Lufteinheiten aufgrund eines massiven (übernatürlichen?) Schneesturm den Boden nicht mehr sahen und auch nicht Dinge wie die Signalfeuer zum anzünden des Grabens. Was dann von Melissandre übernommen werden konnte.
Ansonsten hätten sie den Graben angezündet und dann ein paar mal hin und her Wights brennen.
Der erste Angriff der beiden Drachen war zu dem nicht "rumlungern" sondern sie wollten die White Walker Generäle frittieren gehen, wurden aber vom Sturm erwischt.
Bei den Sichtverhältnissen hätten auch Markierungen wenig bis nichts geholfen. Zumal "schaut nicht aus wie ein Zombie" ein gutes Unterscheidungsmerkmal ist ^^;
Das die Drachen die wartenden Zombies nicht niedermachen, liegt an der Konzentration auf den Night King. Heißt, es bringt nichts an einer Armee rumzumachen die genügend Mann hat um eine Festung World War Z Style zu stürmen und man vergrault damit ggf. das Hauptziel (iirc bewegt sich die Armee als der Night King runter fällt)
Nun, und Dany geht auch weniger freiwillig in den Nahkampf, als das es der kurzzeitige ShellSchock ist, der sie zu zu langen ausharren nach der Rettung ihrer Liebe ^^;
Insofern sehe ich da keine wirklich guten Alternativ-Kampf-Strategie?
First Orko:
Also erstmal bin ich auch schwer enttäuscht! Von einem Historiendrama wie Game of Thrones hätte ich schon erwartet, dass man vorher mal ein paar ausgewiesene Online-Experten in Sachen "Kriegsführung mit Drachen" konsultiert, bevor man sich traut, so einen Schwachsinn abzuliefern - Dann wäre es sicher auch nicht so unglaublich langweilig geworden!
(scnr ~;D)
Und dann @Dreamdealer:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
--- Zitat von: Dreamdealer am 30.04.2019 | 08:54 ---Die Red Woman reitet locker nach Winterfell (durch die Armeen)? Was zum Henker hat Bran gemacht? Außer Köder zu sein. Ich hätte mir gewünscht, wenn am Ende der Night King vor Bran in die Knie gegangen wäre und gefragt hätte, was er nun befiehlt. Aktion von Arya war cool, bin aber auch im Team Arya. Feuerfester Night King war auch schön. Optisch sehr bereindruckend der unsinnige Flammenschwertanstrum. Aussage von Sansa You were the best of them... Mein Wunsch das Dany oder Jon endlich das Zeitliche segnen wurde (erwartungsgemäß) nicht erfüllt. Zu wenig Tode an sich.
--- Ende Zitat ---
Das war nicht (mehr) Melisandre - bzw wenn dann noch weniger, als Bran noch Bran ist! Zumindest gehe ich nach _dem_ Abgang davon aus.
Und Bran: War Köder, jupp. Ich gehe davon aus, dass er auf vage verschwurbelte Art ahnte, was passieren würde aber irgendwie auch nicht ins "Schicksal" eingreifen wollte/konnte. Vielleicht die Resignation des Prohpheten?
Der Falmmenschwertansturm? Das sollte keine Strategie sein, sondern nur dramaturgisch durch die erlöschenden Schwerter die Gefahr im Dunklen nochmal dramaturgisch verdeutlichen. Fand ich ok, wenn auch überflüssig. "Melisandres" Auftritt dabei hat mich dabei viel mehr beeindruckt als die Aktion an sich, bzw war ein schöner Wtf-Faktor.
War wie erwartet und erfhofft: Ein opulente, epische, dramaturgisch aufwühlend inszenierte Schlacht. Für uns hat das so sehr gut funktioniert! Vor allem das Pacing zwischen Getümmel, Gesamtbild und Einzelszenen war gut abgestimmt, so richtig langweilig wurde es nie.
Was die Sterberatio angeht:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)fand ich auch, dass man gern eine(n) Stark (und ggf noch ein paar Andere) hätte opfern können. Oder Dany: Wäre ne super Gelegenheit gewesen, den "Königin des Nordens"-Nummer einfach zu aufzulösen ;) Bin mal gespannt, wie das noch aufgelöst wird
Ansonsten gab's wenig, was vom Fandom vorhergesehen wurde oder ich habe es überlesen - was dann gut war. War überrascht - nicht _nur_ positive, aber schon mehrheitlich. Da mein Kollege sich nicht bei Sky anmelden kann haben wir alle drei Folgen (ich als nochmal) geguckt und so hat das sehr gut ineinander gegriffen. Folge 3 war dann schon katharsisch nach dem Vorgeplänkel.
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