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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)

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AlucartDante:

--- Zitat von: tartex am 14.05.2019 | 07:43 ---Mich ärgert, wie Varys und Tyrion dumm geschrieben wurden, damit Daenerys schnell mal böse werden konnte.
...
Das haben die Berater nicht verdient, die ja 7 Staffeln lang als die klügsten und erfahrensten von ganz Westeron aufgebaut wurden.

--- Ende Zitat ---
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Wieso dumm?

Varys ist nun mal recht machtlos. Er wusste genau was läuft. Er wusste er würde wahrscheinlich verlieren, aber er konnte nicht anders. Er schuf eine große Intrige gegen Daenarys und verlor. Im Grunde hat er alles vorausgesehen. Vielleicht sogar, dass sein Opfer Jon und Tyrion langfristig zum Umdenken bringen könnten. Er ist weise wie Bran ohne irgendwelche Fähigkeiten.

Tyrion mag vom Ausmaß Daenarys Wahnsinn überrascht gewesen sein. Aber auch er hat es kommen sehen. Auch er hat den Willen seiner Königin missachtet und eine Strategie versucht, mit der er sein Leben riskiert hat, um das Blutvergießen zu verhindern.

Gerade in der letzten Folge wurde zum ersten Mal gezeigt, dass Varys und Tyrion die beiden klügsten Köpfe Westeros sind, was zuvor nie gezeigt wurde. Sie mögen verloren haben, aber GoT ist eben kein Heldenepos. Es geht mehr um brechtsche Epik. Die ganze Geschichte wäre doch unwahr geworden, wenn ein einzelner Mensch den Wahnsinn des Krieges hätte verhindert.

Hotzenplot:

--- Zitat von: viral am 14.05.2019 | 10:22 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Naja ... sauberer hätte es sein können. Jetzt ohne Not mit dem Drachen durch die Stadt wüten und dabei die Bevölkerung und Soldaten, die sich ergeben haben, zu massakrieren, war jetzt etwas viel.

Man kann argumentieren, dass sie eben von ihrem Machthunger, Rachehunger etc. überwältigt wurde, aber genau das Thema kam etwas kurz. Ansätze davon sieht man zuvor, aber es wirkt unglaubwürdig .... da hätte man wohl eine Folge dazu spendieren müssen, um das entsprechend breitzutreten ...

--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ja, das sehe ich ganz genau so. Es war einfach zu viel des Bösen. Der Rachedurst wird ja nicht einmal gelöscht (gegenüber Cersei nämlich). Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass einfach alles viel zu schnell und mit dem viel zu groben Pinsel gemalt wurde. Bob Ross würde sich schämen ^^

Hewisa (gone for good):

--- Zitat von: Hotzenplot am 14.05.2019 | 10:29 ---Bob Ross würde sich schämen
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Der macht doch nur happy little accidents ;D

Eliane:

--- Zitat von: Gawain am 14.05.2019 | 08:48 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Ich hatte den Eindruck, Dany hat schon auf Dragonstone beschlossen Kings Landing zu verbrennen. So jedenfalls habe ich ihr ominöses Nicken zu Greyworm gedeutet. Aber das ist sicherlich nicht eindeutig.
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(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Meiner Meinung nach hat sie den Entschluss gefasst, als Jon sie auf Dragonstone zurückgewiesen hat. Danach sagte sie ja sowas wie "let it be fear".
Ich fand den Moment spannend, als sie nach der Kapitulation mit dem Drachen loslegte. Zuerst dachte ich, sie greift eben das Red Keep an, und dann traf es die Stadt.
Die Folge hatte Stärken und Schwächen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Gut gefallen hat mir Varys Tod. Ich hätte ihn zwar lieber lebend gesehen, aber es passte irgendwie, dass sein Spiel mal in die Hose geht und ihn die Konsequenzen treffen.
Tyrion war mal cool, ich mag ihn zwar immer noch, aber seine Aktionen sind eher auf der dusseligen Seite. Und dass er der Schwester immer noch die Treue hält, kann ich echt nicht verstehen. Mal sehen, ob er mit Sansa eine neue Dynastie gründet.
Cerseis Zusammenbruch fand ich gut, als sie endlich mal mit der Realität konfrontiert wurde.
Jaimie… tja, endlich ist er tot, da fehlte mir irgendwie ein roter Faden in der Charakterentwicklung, zumindest in dieser Staffel.
Euron war cool, der ist halt einfach nur durchgeknallt und kann segeln, das kam schön raus. Schade, dass er Jaimie nicht wirklich getötet hat.
Quyburns Abgang war erfrischend kurz. Hound und Mountain fand ich auch ganz ok.
Arya find ich ja immer toll, aber was ich nicht so richtig nachvollziehen kann ist der spontane Wechsel zwischen super cool und panisch flüchtendem Mädchen. Das ist mir schon in Winterfell aufgefallen, auf mich wirkt es etwas beliebig. Panik an sich passte ja zu den Situationen, aber sie wechselt so beliebig hin und her, wie es gerade für den Plot passt. Und wieso hat sie bitte das Feuer so völlig unbeschadet überstanden, währen alles um sie herum zu Asche verbrannt ist?
Jon nervt, wie immer, mal sehen ob er irgendwann auf den Trichter kommt, dass er das Massaker hätte verhindern können. Wäre nett, wenn auch mal die Gedanken hinter dem Hundeblick klar würden, vielleicht wäre er dann ansatzweise interessant.
Danaerys Entwicklung find ich ok. Da ihr Leben im Endeffekt aus einem heftigen Schicksalsschlag nach dem anderen besteht und alle mäßigenden Einflüsse tot sind passt es schon, dass die Familienschwäche durchkommt.
Der Ein-Drachen-Feuersturm - tja, das hat das Drehbuch eben so gewollt, egal ob es passt, Sinn macht und die vorherigen Folgen noch bescheuerter dastehen lässt. Immerhin ist er irgendwie cool animiert.
Der Untergang von Kings Landing war schick und ein schöner Twist, ich hatte ja fast an eine friedliche Lösung geglaubt und wurde daher ordentlich überrascht. Dass Drachenfeuer mal eben so fette Mauern einstürzen lässt fand ich seltsam, aber das stand halt im Drehbuch...
Insgesamt fand ich die Folge eine der besseren der Staffel, es passiert immerhin etwas. Mal sehen, wie die letzte Folge wird.

Hellstorm:
Aber die große Frage ist nun...wird der assassin tron oder der Nichtswisser...die Drachendame umstoßen?

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