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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)
Luxferre:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 17.05.2019 | 09:17 ---das auf dem Vorbild des Rosenkrieges beruht
eiwie kommst du jetzt auf den Blödsinn
--- Ende Zitat ---
Blödsinn ist, realweltliche Geschichte für eine Fantaqsygeschichte heranzuziehen. Auch wenn GoT lose auf realweltlichen Geschehnissen beruht, gibt's hier ... Trommelwirbel ... gar keine Drachen :o oder Feuerzauberer wtf? oder dreiäugige Raben 8] oder lebendige, alte Götter :P
YY:
--- Zitat von: Luxferre am 17.05.2019 | 09:45 ---Auch wenn GoT lose auf realweltlichen Geschehnissen beruht, gibt's hier ... Trommelwirbel ... gar keine Drachen :o oder Feuerzauberer wtf? oder dreiäugige Raben 8] oder lebendige, alte Götter :P
--- Ende Zitat ---
Was jene Stellen nicht berührt, wo keiner dieser Aspekte relevant ist.
GoT hat z.B. - ähnlich wie HdR - gerne mal "lightsaber moments", wenn Gerüstete gegeneinander kämpfen.
Auch die Schlachtendarstellungen darf man mit Verweis auf die Realität kritisieren, weil die oftmals ohne Not völlig sinnlos sind.
Meistens steht man doch gar nicht vor der Entscheidung, irgendwas cool/unterhaltsam oder authentisch zu machen, sondern kann es eben dadurch unterhaltsamer machen, dass es authentisch ist (was gerade im GoT-Kontext erkennbar sein sollte).
Diese Erkenntnis geht aber nach wie vor vielen Filmemachern völlig ab.
Was alles nicht heißt, dass ich bei Lichtschwerttänzers überspezifischen Vergleichen oder andersrum extrem pauschalen Allgemeinplätzen* mitgehe - Westeros darf (und soll?) gerne eigene Regeln und Gepflogenheiten in Sachen Kriegsführung haben. Das muss dann aber wieder sauber vermittelt werden, was zumindest in der Serie oft nicht der Fall ist.
*Häuserkampf ist z.B. erst mit halbwegs modernen Waffen und Kampfmitteln so verlustreich wie behauptet.
Lyonesse:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 17.05.2019 | 09:17 ---Kings Landing hat sich nicht ergeben ...
--- Ende Zitat ---
Ja, stimmt. Cersei suchte noch nach einem weißen Bettlaken und einem Besenstiel.
Aedin Madasohn:
--- Zitat von: YY am 17.05.2019 | 09:58 ---Was jene Stellen nicht berührt, wo keiner dieser Aspekte relevant ist.
GoT hat z.B. - ähnlich wie HdR - gerne mal "lightsaber moments", wenn Gerüstete gegeneinander kämpfen.
Auch die Schlachtendarstellungen darf man mit Verweis auf die Realität kritisieren, weil die oftmals ohne Not völlig sinnlos sind.
Meistens steht man doch gar nicht vor der Entscheidung, irgendwas cool/unterhaltsam oder authentisch zu machen, sondern kann es eben dadurch unterhaltsamer machen, dass es authentisch ist (was gerade im GoT-Kontext erkennbar sein sollte).
Diese Erkenntnis geht aber nach wie vor vielen Filmemachern völlig ab.
--- Ende Zitat ---
:d
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Verweise auf reale Geschichte gehören in den Diskussionsaspekt "total unlogisch/unrealistisch!!!eins11!" bei den Dingen rund um Kriegsführung, Darstellung einer Schlacht, Ausblendung der Logistik etc.pp.
Und wie YY schon sagte: es braucht nur etwas schriftstellerischen Willen, und zack hat man eine spannende Action/Schwertgeplänkel- Szene in der Serie, wo der Nachschubkonvoi angegriffen wurde und "Blong" jetzt die Belagerung von XYZ aufgehoben werden musste und die Story weitergehen kann.
Diese Marschgeschwindigkeit nach Ploterfordernis, Essen fällt vom Himmel, immer ploppen genügend Soldaten auf, die Goldminen der Lannister sind seit drei+ Jahren erschöpft - irgendwelche Reaktionen im hause Lannister zur Kompensation? alles nur Szenenbeiwerk, aber keine Linie! Geschichtsporn
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Thronfolgeregelungen von amtierenden Herrschern gehören zu den am meisten missachten "Regelwerken" der Geschichte. Einige der hier bemühten Argumentationen fussen auf respektierte Mechanismen in der frühen Neuzeit, wo die Königsmacht schon in richtig repräsentative Monarchie wegschwamm.
Solange Monarchen auch echte Könige (über sich nur noch der Himmel und keine Generalstände) waren, machte Macht den König und "die passende" Thronfolgeregelung dafür wurde nachträglich von robentragenden Speichelleckern postuliert.
Zur Not bemühte der aktuelle Sargon/Darius halt einen "göttlichen Auftrag" oder "Frevel des auszumeißelnden Amtsvorgängers".
"Macht" kommt übrigens auch aus der Quellen der Verbündeten zum amtierenden König, so dass Respekt vor dem Eigentum/Monopolen der "Untertanen" große Bedeutung zukommt. Machiavelli argumentiert stark über diese Besitzkontiunität und Abschätzbarkeit des Vorgesetztenverhaltens (um es modern auszudrücken) als Pfeiler für den Machterhalt "alter" Häuser im Gegensatz zu den "neuen" Fürsten. Thronfolgeregelungen
ghoul:
@Lichtschwert: Es besteht ein Unterschied, ob man seine Truppen plündern und brandschatzen lässt, um deren monetaere Bedürfnisse zu befriedigen, oder ob man mit Drachenfeuer so viel in Schutt und Asche legt, dass sich nicht mal mehr das Plündern lohnt. Das ist keine rationale Kriegsführung mehr.
@Teylen: Nachdem die Serie unbestreitbar mehrere männliche Psychopathen porträtiert hat, hoffe ich doch, dass wir wenigstens diesmal eine Frau als wahnsinnig bezeichnen dürfen, ohne dass es sexistisch ist. ;)
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