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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)

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Lyonesse:

--- Zitat von: Skele-Surtur am 24.08.2017 | 21:28 ---Denaerys halte ich nicht vor, dass sie jemanden als Verräter hingerichtet hat. Das hat sie iirc noch nicht mal behauptet. Sie führt einen Krieg. Sie hat zu besiegten Feinden gesagt: Dient mir oder sterbt. Sie wollten nicht dienen und sind gestorben. Das war mMn nicht unbedingt ganz in line mit ihrem "Sprengerin der Ketten"-Ding, aber als Grund, jemanden hinzurichten war es so gut wie jeder andere.

--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)War mit das unsympathischste, was sie bisher getan hat und für mich ein klares Zeichen, dass der Wahnsinn bei den
Targaryens nur schlummert. Es wäre vernünftiger gewesen, die Männer erst mal gefangen zu nehmen und dann weiter
zu sehen, statt hier mal eben kurz ein ganzes Adelshaus fast komplett weg zu pusten. Und was heißt hier Verräter? Dann
ist Jon auch ein Verräter und der läuft immer noch rum.

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Lyonesse am 25.08.2017 | 00:24 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)War mit das unsympathischste, was sie bisher getan hat und für mich ein klares Zeichen, dass der Wahnsinn bei den
Targaryens nur schlummert. Es wäre vernünftiger gewesen, die Männer erst mal gefangen zu nehmen und dann weiter
zu sehen, statt hier mal eben kurz ein ganzes Adelshaus fast komplett weg zu pusten. Und was heißt hier Verräter? Dann
ist Jon auch ein Verräter und der läuft immer noch rum.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn man sich die Unterhaltung zwischen Daenarys und Jon anschaut, betrachtet sie ihn ja auch erstmal als sowas wie einen Eidbrüchigen, da sie die Meinung vertritt, dass der Eid, den sein Vorfahr ihrem Vorfahr geleistet hat sozusagen vererbbar ist. Der Unterschied ist: Die einen haben gegen sie gekämpft, der andere befindet sich mit ihr in Verhandlungen. Aber wie ich oben bereits geschrieben habe, glaube ich nicht, dass sie ihn oder die Tarlys als Verräter betrachtet, sondern eben als Feinde in einem Krieg. Sie hat sie vor eine Wahl gestellt und war der Meinung, ihre Drohung wahr machen zu müssen, nachdem sie sie ausgesprochen hatte, um nicht schwach zu wirken - der Grund (oder Vorwand, wenn man so will) ist so gut oder schlecht wie jeder andere. Es waren Gefangene und sie standen politisch nicht im Weg. Sie hinzurichten - und das auf diese Art und Weise - war eine reine Demonstration, nicht mehr und nicht weniger. Die Diskussion, wer wen als Verräter betrachtet und wer jetzt ein Verräter ist, weil er diesem und nicht jenem Thronanwärter folgt, hat damit nichts zu tun und ich kann mir kein Argument vorstellen, dass die Aktion in meinen Augen klüger erscheinen lassen würde.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Skele-Surtur am 24.08.2017 | 22:04 ---Erstmal ist der Satz unvollständig. Also was? Also ist die Argumentation mit dem BGB nicht anwendbar?
--- Ende Zitat ---
nein, das BGB ist nicht anwendbar

@Lyonesse

Warum?

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 25.08.2017 | 06:32 ---nein, das BGB ist nicht anwendbar


--- Ende Zitat ---
Das BGB wende ich zum Glück auch gar nicht an, ich ziehe es beispielhaft heran um zu demonstrieren, dass es andere denkbare Regelungen geben kann. Also was genau ist dein Argument? GoT muss sich ans salische Recht halten? Müssen sie nicht. Basiert auf X (was nicht stimmt, richtig ist eher "inspiriert von X") darum ist Y anzuwenden ist einfach ein Fehlschluss.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich sage ja nicht, dass Cercei als Mutter/Ehefrau verstorbener Könige einen Anspruch auf den Thron hat (weil ich, wie gesagt, kein Experte in westerosischem Erbfolgerecht bin), ich sage, dass es denkbar ist (weil wir es nicht genau wissen). Also was genau willst du eigentlich?

Lichtschwerttänzer:
Das es dynastisch ziemlicher Blödsinn ist, das ein Ehepartner der regierenden Dynastie dadurch das Recht auf Thron und Krone erwirbt oder das Cersei von Queen Margaret  inspiriert ist.

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