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[Herr der Ringe] reine Fantasy oder Analogie zur Wirklichkeit?
Bad Horse:
Wir haben uns ja mal hingesetzt und versucht, den mittelerdischen Völkern deutsche Dialekte zuzuordnen. Was dabei herauskam, war a) witzig, b) halbwegs passend und c) von Tolkien sicher nicht geplant, auch wenn er als Sprachwissenschaftler wahrscheinlich seine Freude daran gehabt hätte. Trotzdem könnte man ja jetzt argumentieren, dass z.B. die Orks Ruhrpöttler waren, oder die Elben Norddeutsche, oder die Zwerge Bayern.
Der Herr der Ringe behandelt sicherlich Motive, die zu Tolkiens Zeit im allgemeinen Bewußtsein verankert waren. Aber ich denke nicht, dass Tolkien eine Analogie zur Wirklichkeit schaffen wollte (das hat er ja auch immer wieder gesagt).
Die Frage ist auch, was bringt es? Verstehen wir den Herrn der Ringe besser, wenn wir diese Analogien setzen? Vermutlich nicht, weil das eben immer noch Sachen auftauchen, die so überhaupt nicht ins Bild passen.
ErikErikson:
Jup, so ist das viel logischer.
Also Auenland is England.
Mordor ist Russland.
Saruman ist Hitler.
Gondor sind die Alliierten?
Die Ostlinge sind die Japaner?
Die Korsaren sind die Italiener?
Rohan sind Frankreich?
Imago:
--- Zitat ---Trotzdem könnte man ja jetzt argumentieren, dass z.B. die Orks Ruhrpöttler waren, oder die Elben Norddeutsche, oder die Zwerge Bayern.
--- Ende Zitat ---
Barad`Dur steht wohl dann irgendwo in der Eifel. Eine schwärzere Sprache als Moselfränkisch ist nicht mehr drin.
Stummkraehe:
Zur den Lokalitäten: Hier hat jemand Karten von Europa und Mittelerde übereinandergelegt...
Arbo:
@ Bad Horse & Image:
Und die Halblinge? Schwaben oder Sachsen? (Letzteres wie die Baldurs-Gate-1-Sprachausgabe ...) ;)
Arbo
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