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[begeistert die Welt von...] HeroQuest/HeroWars und Glorantha

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Xemides:

--- Zitat von: Falcon am  3.01.2009 | 15:09 ---aber es ist auch möglich Glorantha Low-Power zu spielen oder? Mein Drang Götter zu verkörpern ist im Rollenspiel nicht so ausgeprägt.
--- Ende Zitat ---

Es ist bei Heroquest zumindest vorgesehen, daß man mit Helden mit weniger Macht beginnt. UNd natürlich kann man die Heldenquesten auch weglassen, nimmt sich dadurch aber eine Ebene des Spieles.


--- Zitat ---ein paar Dinge schrecken schon ab (mechanische Zwerge, Würfelwelt - was passiert überhaupt wenn man zum Rand kommt? - Pflanzenelfen und eben Enten).
--- Ende Zitat ---

Das sind alles Elemente, die Glorantha einzigartig machen, und das sollte ja aufgezeigt werden. Begeisterung hätte Glorantha nicht hervorgerufen, wenn es eine 0815-Fantasywelt wäre. Damit lehnst du anscheinend alles ab (oder zumindest vieles), was Glorantha von anderen Fantasywelten wie Midgard, Aventurien, Forgotten Realms etc. unterscheidet.

Ansonsten kann man das leicht ignorieren im Spiel. Zwerge treten weit aus seltener auf als in anderen Rollenspielen, wie im Übrigen alle nicht menschlichen Rassen, da die Rassen nicht unbedingt befreundet sind. Zwerge verlieren außerhalb ihres Volkes die Unsterblichkeit; Elfen mögen die Menschen nicht; die ihre Wälder abholzen und wer möchte schon mit einem Troll reisen, bei dem man nicht weiß, ob er nicht im nächsten Augenblick Hunger bekommt und einen frisst ?

Wenn man über den Rand der Welt kommt, vor dem man schon einige Hürden durchqueren muss, denn so leicht ist das nicht, kommt man direkt in die Bereiche verschiedener Halbgötter.


--- Zitat ---Was mich immer interessiert ist, ob ein einheitlicher Stil vermittelt wird oder ob auch mal gerne mehrere Zeitepochen als Nachbarn nebeneinander gestellt werden.
--- Ende Zitat ---

Das verstehe ich nicht ganz.

HQ und HW spielen in der Gegenwart, in der die Heldenkriege beginnen, die die Völker Gloranthas und die Länder umgekrampelt werden.

MRQ spielt ein Zeitalter zuvor, während des Imperiums der Wyrmfreunde



--- Zitat ---mir ist noch nicht klar ob HQ jetzt das grundsätzlich bessere HW ist oder ob es eher Geschmackssache ist.
--- Ende Zitat ---

Mit gefällt HQ besser, aber das ist sicher wie bei vielem Geschmackssache.

Letztendlich habe ich aber beide vor zu langer Zeit gelesen und beides nie aktiv gespielt, um da wirklich Unterschiede aufzeigen zu können.

Der Vorschlag beides zu nutzen ist sicherlich nicht schlecht.

Glorantha ist de fakto ein Würfel. Die sterbliche Welt, auf der man sich bewegt und Abenteuer erlebt, ist die Oberfläche des Würfels, eine flache Seite. Genertela und Pamaltela, die beiden Kontinente, haben jeweils die Größe Nordamerikas.

Unter der Oberfläche liegt die Unterwelt, aus der vor langer Zeit die Trolle hervorgekommen sind.

China und Excalibur beschreibt nur, was für Fähigkeiten und Wunder möglich sind, nicht das Setting als solches. Dafür gibt es verschiedene Kulturen die dort agieren, aber weit voneinander entfernt sind.

Hauptabenteueraufhänger  sind die Heldenkriege, die kosmischen Konflikte, in de man hinein wächst und die man mit entscheidet. Aber es ist auch möglich, abseits davon zu spielen und als "normale" Abenteuergruppe um die Welt zu reisen.








Falcon:
also eine Fantasywelt wird für mich nicht besser, wenn darin Halblinge 3Meter groß, grün sind und drei Arme haben (so kommts mir äquivalent in Glorantha vor, wenn mit Einzigartigkeit geworben wird).
Aber man kann selbst eine "normale Fantasywelt" z.b. mit normalen Zwergen einzigartig und stimmig machen, wie Earthdawn zeigt.

Wenn ich über die ganzen Kulte und Riten lese, hat Glorantha wohl gar keine Pflanzenelfen nötig.

Zornhau schrieb:

--- Zitat ---Was für Darstellungen davon brauchst Du denn noch, um Dir einen sechsseitigen, also echten Würfel aus Erde und Fels vorstellen zu können?
--- Ende Zitat ---
du musst schon die Posts von mir lesen ;)
kurz nochmal:
das ist eine Würfelkarte http://tbn3.google.com/images?q=tbn:pjJXc1mz9XVchM:http://www.gymhe.bl.schule-bw.de/schuelerprojekte/MT/werk/wuerfel.jpg
Das ist keine:
 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d8/Glorantha.png

ich habs jetzt so verstanden, daß man nur auf einer Fläche spielt. Muss schon Interessant sein über die Kante zu gehen. Und der Ausblick erst  wtf?

wie hat man sich diese Götterkriege und Heldenquesten vorzustellen?
Ist das völlig übertriebener High-Power Nonsens, die Spielercharaktere schmeissen mit  Bergen usw. oder was ist da vorgesehen?

weitere Fragen: seht bitte hier

Xemides:
Frage 3 und 4 habe ich eigentlich versucht dir zu beantworten. Lies meinen Beitrag nochmal durch. Sogar die Sache mit der Kante habe ich schon beschrieben.

Die Grundzüge hat Greg Stafford schon 1966 gelegt, das erste Brettspiel erschien 1974. Da gab es genau wieviele Fantasywelten ? Und so wie jeder Autor seine eigenen Ideen hat, hatte er halt seine Vision. So wie Talislanta auch komplett anders ist.

Entweder man mag das oder nicht.

Für mich ist das etwas, was mich begeistert hat. Für dich halt nicht. Ich kann aber nicht mehr schildern als das, was mich begeistert.

Die Heldenkriege sind im Prinzip offen. Die Beginne sind beschrieben, z.B. in der Sartarkampagne. Die beginnt auf ziemlich niedrigem Niveau und endet mit einem sehr epischen Event. Alles danach ist offen gelassen. Aber auch innerhalb der Kampagne sind nur wenige Meilensteine ausgearbeitet. Man hat immer noch genug Freiheit für eigene Ideen. Von anderen Kulturen mal ganz abgesehen, bei denen gar nichts beschrieben ist (leider). Von daher ist da das möglich, was der SL möglich macht.

Die Heldenquesten sind Reisen in die Sagenwelt. Stell dir vor eine Gruppen Griechen unternimmt eine mystische astrale Reise in ihre Vorzeit oder auf den Olymp und schlüpft in die Rollen der Götter. SIe erleben dann das nach, was sie als Sagen kennen.

Ein Großteil dieser Sagen sind aber gar nicht ausgearbeitet. D.h. da ist die Kreativität des SL gefragt. Wenn der will, daß Orlanth einen Berg wirft, um seinen Feind zu besiegen, machen die Helden das auch. Wenn er einen Speer nimmt, macht er das.

Aber man darf nicht vergessen, daß es nicht der Held des Spielers ist, der das dann macht, sondern der Gott. Dadurch kann der Spieler das immer noch nicht.





Der Nârr:

--- Zitat von: Falcon am  3.01.2009 | 18:07 ---2. Ist die Würfelwelt ein mythisches Bild oder soll die tatsächlich so sein?
Wenn letzteres, wie soll man darauf spielen und wie bewegt man sich auf den Karten?
--- Ende Zitat ---

Du kannst m.E. nicht über die Kante gehen, da du dazu tief tauchen müsstest. Siehe diese Darstellung des Kosmos: http://www.glorantha.com/new/le_cosmos.html

Viele Karten sind auf das Meer ausgerichtet, weil da der Mittelpunkt der Welt ist und ein großer Strudel, durch den das Meer abfließt, iirc.

Falcon:
ah, super. Endlich bekomme ich mal die Darstellung, nach der ich gefragt hatte. Hab so ein Bild nämlich selber nicht gefunden.

abgesehen davon, daß man schwer zum Rand kommt, frage ich mich immer noch, wie die abgeschnittenen Kontinente an der Himmelskuppel rüberkommen sollen, wenn man da steht. Das sieht jetzt nicht so aus, als wäre das ein Küstenrand, was zweifellos geschickter gewesen wäre.


@Quests: also ist es im Grunde nur Color. Ob die Spieler da Blasrohr mit Planeten spielen dürfen und ihre Powergamerallüren ausleben können oder ob man das epische Event z.b. als große Schlacht um eine Stadt darstellt bleibt im Endeffekt offen?

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