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[Serie] True Blood

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Caralywhynn:
für alle, die die dritte STaffel bereits gesehen haben und sehnsüchtig auf die 4. Staffel warten, gibt es hier ein paar Neuigkeiten

korknadel:

--- Zitat von: Lyonesse am 25.05.2010 | 23:56 ---Unkonventionelle Vampir-Serie in der typischen HBO-Manier, die mich nur bis zur Hälfte der 1. Staffel bei der Stange gehalten hat, wonach ich leider passen mußte. Ich kenne die Buchvorlage nicht und könnte nicht einmal sagen, was mich genau gestört hat, aber im Gegensatz zu anderen HBO-Serien, die ich geliebt habe (zB. Sopranos, Rome oder Deadwood), hat 'True Blood' bei mir nicht gezündet. Vielleicht lag es an der untypischen Auslegung des Vampir-Mythos oder das die Untoten kein Geheimnis mehr sind oder an der gedankenlesenden weiblichen Hauptrolle (warum sollte jemand mit dem Talent eigentlich nichts besseres zu tun haben, als in diesem Diner zu arbeiten?!) oder an irgendetwas anderem - ich weiß es nicht. Irgendwie haben mir da sogar die Vampyre-Diaries noch besser gefallen, auch wenn die sich augenscheinlich an ein jüngeres Zielpublikum richten.

--- Ende Zitat ---

Sorry, wenn ich diesen alten Post ausgrabe, aber ich traue meinen Augen nicht. Da kommt jemand mit Vampire Diaries an, wo es um True Blood geht!

Mir ging es nämlich genauso. Vampire Diaries ist Trash, irgendwo zwischen Roswell und Buffy oder so um die Dreh. Das verspricht aber auch genau das und erfüllt teilweise sehr elegant, was es verspricht.

True Blood scheitert in meinen Augen dagegen an dem, was es will oder nicht will. Mal versucht es verkrampft, sich an Six Feet Under anzuhängen, dann versumpft es wieder in billigem Fantasy-Trash (klischeehafte Vampirbars und -königinnen, Voodoo-Rituale (alles bei Carnivale viel besser und zwingender und mit den Motiven der Serie verzahnter)), mal will es mit Sex und Gewalt schocken, dann driftet es wieder in Traditionsschrott ab (die albernen, ordentlichen Vampir-Hierarchien), mal psychologisiert es oder entlarvt Südstaatenfrömmigkeit, dann flacht es aber wieder völlig ab und Sookie kommt mit platter Haudrauf-Logik und -Tolldreistigkeit daher. (Überhaupt bleiben Sookie und ihr Lover furchtbar uninteressant und schauspielerisch blass).

Irgendwie vermag die Serie zu unterhalten, aber nicht, ohne zu enttäuschen und ohne zu ärgern (vor allem, wenn man HBO-Standard erwartet). Das eigentlich viel klischeehaftere und verpöntere Vampire Diaries dagegen unterhält auf seine Art und Weise wenigstens ohne Wenn und Aber. Von daher geht es mir wie Lyonesse. Allerdings dachte ich, ich wäre damit so ziemlich der Einzige  :).

Teylen:
Also ich bin nun etwas weiter, also bis Folge 8 und finde True Blood doch sehr viel besser als die Vampire Diaries.
[TB schaue ich von DVD bei VD verfolge ich die Ausstrahlung auf Pro7]

Auf der positiven Seite steht bei True Blood das Vampire endlich mal wieder halbwegs so sind wie sie zu sein haben. Das heisst allen voran Nacht aktiv. Ohne wenn [ein Ring] und aber [wenn es bewoelkt ist kann man auch am Tag raus].
Zudem gibt es eine vernuenftig wirkende Umsetzung der Sache mit der Hauseinladung sowie eine anstaendige Charakterisierung des Wesens eines Vampirs.

Bei Vampire Diaries schwankt man zwischen romantischen, liebenden Heulsusen die emotionaler sind als jeder Mensch und eiskalten, psychopathischen, gewissenlosen Moerdern.
Bei True Blood wirkt die Charakterisierung als, naja, nicht-Menschen glaubwuerdiger.

Plus bei True Blood tuen mir sowohl menschliche als auch vampirische Opfer wesentlich mehr leid als bei Vampire Diaries.
Spoiler VD Staffel 1 Folge 20
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Eigentlich mochte ich Pearl und den Schwarzen. Haette mich durchaus interessiert mehr ueber die zu erfahren. Dann gehen sie zur Tuer raus. Gepflockt. Tot. Aeh. Schade. Also nicht Schade wie "bedauerlich" bzw. "betroffen" sondern etwa so schade wie wenn ich beim einkaufen sehe das was ich kaufen wollte aus ist.
Da hilft auch nicht wenn Pearls Leiche nach dem Blitztod von ihrer Tochter beheult wird.Spoiler TB Staffel 1 Folge 8
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Eigentlich kennt man Eddy nicht. Er ist ein Vampir, er ist homosexuell, ist uebergewichtig und verbringt sein Unleben vor dem TV. Es gibt zwei Highlights in seiner Existenz die TV Serie Hereos und Sex mit Lafayette. Dann wirft man ihm ein Silbercape ueber und entfuehrt ihn. Wohl um ihn als V-Spender zu missbrauchen und umzubringen.
Mir tat Eddy bedeutend mehr leid als Pearl bei VD. Obwohl Pearl sehr viel mehr Screentime hatte.
Nun den Voodoo/Hoodoo Part fand ich bisher soweit sehr gut umgesetzt. Also atmossphaerisch, spannend und interessant anzusehen. Die Vampir Gesellschafts Darstellung gefaellt mir. [Und just so als oWoD Fanboy Anmerkung, so haette es nach Gehenna gerne weiter gehen duerfen, das heisst irgendwie stellt sich da bei mir ein leichtes VtM Gefuehl ein. Vielleicht aber auch nur weil da aufeinmal der Sherrif da war :D]
Die Suedstaaten Kommentierung finde ich bisher durchweg gelungen.

Das einzige was mich stoert ist das es bisher eher zuviel Sex gibt und es eher zuzunehmen scheint. Unter dreimal pro Folge geht es wohl kaum. [Und sollte es im dt. Free TV laufen dann wohl erst im Abend bzw. Nachtprogramm von RTL2]
Dazu kommen Sex-Szenen wo, haette es sich ein Fan Fiction Autor ausgedacht, der wohl eher eins auf den Deckel bekommen haette.
Mein Highlight an bizarren und unglaubwuerdigen ist noch,..
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das Sookie ueber den Friedhof laeuft, eine vermeintliche Zombiehand nach ihrem Fuss greift, sich der dreckige & nackte & leicht Zombiehafte Vampire rauswuehlt, und beide spontan - ohne Worte - beschliessen so auf den Friedhof Sex zu haben. 0_0;  :o dagegen ist Taras Notstand nach ganzen 3 Monten + ein paar Wochen ohne Sex nichts ^^;

Nun und ich mag das die Serie ab und an auch offen absurd ist.
Wie da wo Sookie im weissen Nachtgewandt zielsicher anfaengt zu joggen, oder das Telefonat des Polizisten mit der Nudisten Kolonie :D


[Ich mag VD dennoch, nur halt TB lieber]
[Ich habe von keiner anderen HBO Serie mehr als 2 Folgen gesehen und bei den Sopranos gab es weniger Sex]

Ranor:

--- Zitat von: Teylen am 10.12.2010 | 13:15 ---Das einzige was mich stoert ist das es bisher eher zuviel Sex gibt und es eher zuzunehmen scheint. Unter dreimal pro Folge geht es wohl kaum.
--- Ende Zitat ---
Das hat mich auch gestört. Es wirkt irgendwie so, als wollten die Macher städnig beweisen wie "erwachsen" ihre Serie doch ist. Und ja, es wird eher immer mehr als weniger.

Jahleesu:
Ich mag True Blood, ich freu mich drauf bald mal die 3. Staffel sehen zu können, und freu mich drauf die Bücher bald zu lesen die hier stehen. Und hey, ja es hat sehr viel Sex, aber ich mag auch die Sex-szenen, ich find die haben durchaus was...

Das einzige was mich etwas genervt hat, war der Metaplot der zweiten Staffel, der kam mir sehr künstlich in die länge gezogen vor und gab eigentlich nicht genug her um über ne ganze Staffel gezogen zu werden, find ich...

Freu mich auf die dritte Staffel...

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