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[RIFTS] Das ewig gehasste RIFTS?

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Waldviech:
Welches der verschiedenen Rifts-Settings würde dich denn insbesondere reizen ? Nur so aus Neugierde....
Besonders "klassisches" Rifts wäre wohl Nordamerika im Dunstkreis der Coalition. Aber die Riftswelt bietet so viele schöne Ansätze (die oftmals alle vorne und hinten nicht zusammenpassen, geschweige denn das halbwegs logisch begründbar wäre warum sie direkt nebeneinander liegen. Aber egal. Es ist RIFTS  ;D )

Jed Clayton:

--- Zitat von: Alexei L. Umarov am  6.02.2009 | 21:31 ---Am Ende kann man natürlich immer sagen, man vermisst etwas nicht, was fehlt. Es geht hierbei auch gar nicht um ein RQ vs. Trauma. Aber bessere/mächtigere Regeln zu haben, die nicht komplizierter sind, war immer ein Vorteil. Trauma ist nicht anders als RuneQuest. Es ist in erster Linie ein mächtigeres RuneQuest.
Aber Trauma ist RuneQuest in mancherlei Hinsicht auch unterlegen, z.B. dauert die Charaktererschaffung deutlich länger.
Ach, ich weiß nicht, ob Dich das interessiert. Eigentlich geht es ja hier um Rifts, aber ich hätte zu gerne mal ein Rifts-Setting mit Trauma ausprobiert. Nicht zuletzt, um zu sehen wie das mit den Magieregeln funktioniert.


--- Ende Zitat ---

Da können wir glaub' ich beide nur spekulieren. Trauma hört sich nach einer brauchbaren Alternative an, aber der Punkt ist ja, dass du nur darüber nachgedacht hast, es in Verbindung mit Rifts zu verwenden, aber es noch nicht tatsächlich so gespielt hast.
Genauso habe ich RuneQuest nur ins Gespräch gebracht, habe es aber noch nicht für RIFTS verwendet.

Vor Jahren hat mir auch mal ein Bekannter von seinem Vorhaben erzählt, für die RIFTS-Welt, also das RIFTS-Setting (es sind ja sowieso mehrere Welten!), als Regelsystem Fuzion zu verwenden.

Wieder jemand anderes sagte mir, er hätte zwar RIFTS und Robotech, würde aber auf alle Fälle mindestens die Charaktererschaffung stark modifizieren.

Ich höre also immer: RIFTS ist eigentlich keine schlechte Idee, aber die Regeln kaum spielbar, oder falls doch spielbar, dann irgendwie zu unausgewogen oder nicht mehr zeitgemäß. Das Argument "nicht mehr zeitgemäß" kann ich eh nicht stehen lassen, denn neuartig sind DSA, Midgard und D&D auch schon lange nicht mehr.

Ich denke, wenn schon andere Regeln und nicht nur RIFTS-Regeln mit Flicken und Vereinfachungen, dann kann man von RIFTS echt nur noch die Kampagnenwelt stehen lassen und alles andere muss neu aufgeschrieben werden.

Ich bin aber froh, dass Palladium nicht so viele in-game Effekte von den "Levels" abhängig macht wie z.B. D&D 4E. Ich kann damit leicht von Palladium auf irgendein anderes W100-System konvertieren, oder auch auf eines mit ganz anderen Würfelformen. Dazulernen werden die Charaktere dann immer noch, aber eben nicht mehr in den Grenzen der "Levels".

Jed Clayton:

--- Zitat von: Waldviech am  6.02.2009 | 21:55 ---Welches der verschiedenen Rifts-Settings würde dich denn insbesondere reizen ? Nur so aus Neugierde....
Besonders "klassisches" Rifts wäre wohl Nordamerika im Dunstkreis der Coalition. Aber die Riftswelt bietet so viele schöne Ansätze (die oftmals alle vorne und hinten nicht zusammenpassen, geschweige denn das halbwegs logisch begründbar wäre warum sie direkt nebeneinander liegen. Aber egal. Es ist RIFTS  ;D )

--- Ende Zitat ---

Bei RIFTS liegt's doch letzten Endes immer an der ausufernden Magie, an den Ley Lines, den Einflüssen der außerirdischen Rassen, der Rückkehr der Götter... Die Magie hat diese Welt umgekrempelt und sie durchströmt sie wie Wasser oder Radioaktivität. Sie ist überall.  :D

Na, was mich angeht... New German Republic habe ich noch nie bespielt. Außerdem würde ich tendenziell gern Mystic England oder Mystic Britain oder wie das heißt ausprobieren, mit Druiden und Gestaltwandlern. Dann natürlich noch Japan, und den Lone Star State of Texas (wegen der Trashigkeit und aus Neugier und sonst auch), die "Hölle" oder Hades (den Band habe ich sogar hier), vielleicht eine der D-Bee Dimensionen, kommt eben darauf an, was dort tatsächlich vor sich geht.

Waldviech:
Na vielleicht doch lieber was eigenes wie Trauma 50K  ~;D - so wie Palladium bezüglich des Copyrights drauf ist wäre das vielleicht besser. Die NGR gegen das Gargoyle-Imperium ist mit Trauma problematisch. Aber die mit Mechas gut ausgestattete futuristische NEO-Bundesrepublik gegen das sinistere außerdimensionale Drachenbrut-Königreich - das hat ja mit RIFTS nix zu tun  ;D. Ähnlich ließe sich das bestimmt auch mit Japan managen. Die Republic of Japan ist problematisch, aber der Conglomerate-Citystate of Cyber-Osaka, den es nach einem Quantenexperiment in eine mittelalterliche Fantasy-Paralleldimension des alten Japan teleportiert..... ::)

Waldviech:

--- Zitat --- 8]
--- Ende Zitat ---
Ach, Bitte nicht übel nehmen - war ja nicht (ganz) ernst gemeint  ;). Es ging mir, wie du ja schon geschrieben hast, eher um das selbe Prinzip wie bei 50K. Jeder weiß, was eigentlich gemeint ist, nur rein rechtlich sitzt man auf der richtigen Seite. Zusätzlich hat man natürlich noch die Möglichkeit, um eigene Ideen zu erweitern oder hie und da zu parodieren. Für das Deutschland-Drachen-Setting könnte man beispielsweise die europäisch-nahöstliche Drachentötertradition einbauen: Es kamen immer mal wieder reptiloide Ungeheuer durch, trafen aber letztlich immer wieder auf Helden wie Georg von Kapadokien, Beowulf oder eben....Siegfried ! Möchtest du das Deutschland-Drachen-Setting etwas aus dem Riftskontext lösen, könnte die Apokalypse vielleicht eine außerdimensionale Invasion im Stil von "Herrschaft des Feuers" sein.  :D

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