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[Degenesis]Warum schimpft man auf Degenesis-Regeln?
dunklerschatten:
@zwart
Niemand ist dann doch dezent untertrieben, klar an die Zahlen von SR, D+D etc. kommt Degenesis sicher nicht ran.
Wie definierst du denn NIEMAND ?
Bei mir sieht das wie folgt aus
NIEMAND = 0
Soweit ich das beuteilen kann gibt es aber Spieler bzw. Gruppen die Degenesis aktiv spielen.
Und in dem von dir verlinkten Video wird ja auch deutlich gesagt das es "mehr Leser als SPieler gibt" und nicht das "niemand" spielt ;)
Zwart:
OK, ein paar Genies gibt es immer die es schaffen aus einer in sich geschlossenen Romanwelt ein spielbares Rollenspielsetting zu machen. :)
alexandro:
Besser, aus einem unspielbaren System etwas brauchbares zu machen.
Die Welt ist herrlich offen und bietet (im Gegensatz zu Fallout) mehr zu tun, als "Questen" für doofe NSCs zu erledigen oder sich sinnlos mit Mutanten zu kloppen (ich bezeichne das Computerspiel aus diesem Grund auch gerne als "WoW, für Leute ohne Internetanschluss" >;D).
dunklerschatten:
@zwart
Obs Genies sind, kann ich nicht beurteilen. Denke es sind Menschen die einen gewissen Geschmack/Vorliebe haben.
Aber allgemein wird ja im Netz und gerade im RPG Bereich recht "speziell" Diskutiert, es werden da mal schnell Pers. Meinungen über die Regel gepostet und diese dann als allgemeingültig dargestellt.
Bzw. es werden Aussagen auch gerne mal missverstanden/umgedeutet siehe das Video ;)
So wie ich das Regelsystem sehe , gibt es dem SL eine grobe Entscheidungshilfe. Es ist sehr spartanisch und man muss verstärkt interpolieren, zusätzlich sind die Chars keine typischen Helden (tm), die alles mit eine, Fingerschnippen schaffen.
Wenn das dem SL und der Gruppe liegt, läuft das ganz ziemlich rund.
(Das ist jetzt völlig Wertfrei, nicht das sich irgendeine Mimose jetzt angegriffen fühlt)
Das Grauen:
Die Degenesis-Welt wird von vielen einfach nur im Schwarz-Weiß-Spektrum gesehen. Graue Bereiche der Spielwelt gibt es da anscheinend nicht! ;)
Die Charaktererschaffung bietet die Möglichkeit auch entsprechende Charaktere zu bauen, die mit anderen Kulten klar kommen oder entsprechend kooperieren können. Sicher kann man auch Charaktere entwickeln, die mit jedem Kult oder jeder Person Probleme hat, das der entsprechende Charakter dann auf Dauer Probleme hat, versteht sich von selbst. In einem Endzeit-Hintergrund ist es für Einzelgänger schwieriger als in einer Gruppe zu überleben. Sicher sind Konflikte in der Gruppe bei entsprechend unterschiedlichen Kulten möglich, es ist eben ein Endzeit-Rollenspiel, da kann man sich nicht immer einig sein.
Kommt mir immer so vor, das, wem die Regeln nicht passen und auch schon mit dem Hintergrund und Metaplot nicht klarkommt, oder diese Sorte Rollenspiel nicht mag, gleich das ganze System verdammt. Ist schade, aber Geschmäcker sind und waren schon immer unterschiedlich und werden es wohl auch bleiben.
Ich für meinen Teil bin mit dem KatharSys bisher immer gut gefahren! Mein Anspruch an regeln ist mit Sicherheit nicht so groß, wie bei manchem User hier! Mir reicht ein grobes Grundgerüst, das schnell und einfach ist, der Rest bleibt dann gesunder Menschenverstand.
Das in Kürze dazu! Das Thema Degenesis und KatharSys trennt massiv oder vereint, das ist mein Eindruck, den mir die Diskussionen bisher vermittelt haben. Deshalb ausprobieren, schauen, ob es einem gefällt, wenn nicht, sich was anderes suchen und in Frieden weitermachen ;)
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