Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Arbeitstitel: [Ressource] Homebrew
Tourist:
Was soll das sein ?
Ein Universalsystem (jaja, wie böse) ein bischen im Sinne von Wushu, bei dem es aber mehr Taktik im Meta-Bereich geben soll,
sowie einen Mechanismus der dafür sorgt dass alle Spieler gleichermaßen zum Zug kommen.
Hm, und wie ist das so ganz generell:
Recht klassisch: Ein Spielleiter, eine Gruppe von Spielern. Allerdings hat der Spieler mehr Player-Empowerment als bei ganz klassischen Systemen.
Er kann Ärger vom Zaun brechen (geht ja eh immer) und diesem abenteuertechnische Relevanz verleihen.
Aha und was für Regeln ?
Jeder Spieler hat ein Set von Karten (ich nehme Tarock-Karten an) aber im Grunde geht es mit einem Set von Karten / Zetteln / Notizen mit Werten von 1(Sechs) bis 9 (Ass). Dabei hat jeder Spieler 4 gleiche Karten.
Ergo hat jeder Spieler 36 Karten.
Auch der Spielleiter ist mit solch einem Set ausgestattet.
Des weiteren hat der Spielleiter Counter, wieviele Counter hängt vom Umfang des Abenteuers ab.
Die Spieler haben zusammen genausoviele Counter wie der Spielleiter.
Kommt es nun zum Konflikt (der Spieler will eine Steilwand hochklettern, den Preis für die Übernachtung senken, den Koboldkönig erschlagen)
legt derjenige der den Konflikt heraufbeschworen hat (SL: "Ihr biegt um die Ecke und da steht der Koboldkönig und will euch fressen") (Spieler: "Ich will das Zimmer aber echt günstig und das ausspielen") fest wie wichtig Ihm die Szene ist und 'setzt' von seinen Countern soviele wie er möchte.
Gleiches tut der Gegenpart.
Nun zücken beide Parteien eine Karte
je nach Wunsch und wie es passt eine Vorbeschreibung
dann werden die Karten aufgedeckt
Der Verlierer muss einen Counter abgeben welcher verloren geht (als nicht an den Gewinner).
Beschreibung der Auswirkung
Anschließend werden neue Karten gezogen (Random-Element)
Dies geschieht bis jemand keine Counter mehr hat der er 'gesetzt' hat.
Dann ist der Konflikt entschieden.
Hat ein Spieler keine Counter mehr kann er keine relevanten Aktionen mehr durchführen,
sein Charakter könnte gestorben sein oder auch einrfach nicht mehr recht bei der Sache.
Hat der SL keine Counter mehr ist das Abenteuer zu Ende (Der SL wird also im klassischen Spiel immer ein paar Counter für den Endkampf zurückhalten)
Zielsetzungen der Regeln:
Spannung & Taktik auf der Meta-Ebene ala "verdammt, was wird der SL jetzt wohl für eine Karte aufdecken, reicht meine 10 oder soll ich lieber den König setzten"
Zumindest kein klassisches Charakterblatt, der Charakter ist losgelöst von klassischen Werten, was bedeutet dass man so ziemlich alles erstellen kann solang man sich bewusst ist nicht immer glänzen zu können.
Manipulierbare Wahrscheinlichkeiten, man kann sich zwar nie ganz sicher sein ob die Karte reicht aber es sollte klarer und sicherer sein als bei vielen Würfelbasierten Spielen (vorsicht Mutmaßung)
Gleichberechtigung der Spieler, jeder Spieler kann und muss zur Lösung des Abenteuers beitragen, Solo-Nummern werden durch die Counter unterbunden (außer natürlich jemand hat außerordentliches Glück oder Geschick).
Variante:
Freieres Spiel:
Das Spiel bleibt weiterhin bei SL + Spieler, aber wird wesentlich 'erzähliger' von allen Beteiligten gesteuert.
Spieler & SL haben eine Große Anzahl an Countern.
Sagen wir 180 und es sind 3 Stunden Spiel eingeplant
Nach einer Stunde:
SL ausgebene Counter: 20
Andi: 30
Susi: 12
Klaus: 25
Es werden 60 - 30 (die maximal ausgegebene Counteranzahl) vom SL und der Spielerseite abgezogen.
Neuer Stand
SL: 130
Andi: 20
Susi: 38
Klaus 25
So sollte man die Spielgeschwindigkeit regulieren können.
So, soviel erstmal von mir,
ich freu mich auf Rückmeldungen auch wenn ich eher spärlich posten werden.
Hier 2 Punkte die wohl spannend sein dürften
3. Sag, was du willst.
Zum einen will ich erfahren ob es sowas nicht eh schon gibt (gut das wird mich vermutlich nicht abhalten),
zum anderen ob es für prinzipiell praktikabel gehalten wird oder ob ich einen massiven logischen Fehler eingebaut haben.
9. Sag uns, was du vorhast
Erstmal ist das ein reines Gedankenexperiment, das aber wenn es nicht völlig durchfällt zum Homebrew heranwachsen kann.
Markus
ach ja,
ist natürlich inspiert durch folgenden Thread den ich auch noch durcharbeiten sollte (aber das macht erstmal Brüderchen der mir davon was schenken will, vielleicht zumindest ;) )
ah, und ganz wichtig:
Danke fürs Lesen :)
reinecke:
Wenn ich jetzt 4 Counter setze und mein Gegenüber 2 Counter. Und ich dann zweimal Gewinne, hat mein Gegenüber überhaupt keine Chance mehr, oder?
D.h. die Counter sind deutlich mächtiger, als die Karten.
Können Spieler zusammen COunter setzen?
Tourist:
--- Zitat von: Trollfutter am 4.02.2009 | 22:03 ---Wenn ich jetzt 4 Counter setze und mein Gegenüber 2 Counter. Und ich dann zweimal Gewinne, hat mein Gegenüber überhaupt keine Chance mehr, oder?
--- Ende Zitat ---
Genau,
was sich anbietet z.B. bei der klassischen Keilerei im Wirtshaus, man will gewinnen (4 Counter) gegen Noobs (2 Counter) aber wenn man verliert geht nicht die Welt unter (weswegen man kein 'All In' macht).
--- Zitat ---Können Spieler zusammen COunter setzen?
--- Ende Zitat ---
Jein,
sie können nicht sagen "wir machen einen Spielerpott auf aus dem sich jeder nimmt" aber sie können sagen
"Da sind jetzt diese 3 Goblins die 8 counter haben" S1 setzte 2 Counter, S2: 5 und S3 20 (alle) S4 dafür gar keine weil sie nicht kämpfen und auch sonst nichts konstruktives machen will, dann wird vielleicht S1 aus dem Kampf rausgeprügel (oder wie auch immer man das beschreibt).
Aber Der Kampf wird sicher gewonnen werden.
Markus
sir_paul:
Hallöle,
ich sehe in solchen Fällen immer die Gefahr das ein Spieler plötzlich auf seiner Hand nur niedrige Karten hat (es gibt aber noch hohe Karten im Stapel). Dies könnte dazu führen das er von sich aus keine Konflikte mehr eingeht weil er nur geringe Chancen mit seinen Karten sieht.
Das könnte er zum Teil mit einem höheren Einsatz von Countern umgehen (es wird öfters neu gezogen), aber ich würde darüber nachdenken es dem Spieler frei zu lassen ob er eine Karte aus seiner Hand spielt oder die oberste Karte seines Stapels direkt umdreht.
Gruß
sir_paul
Tourist:
Guter Gedanke,
aber ich werde das erstmal ohne dieses 'feature' ausprobieren und wenn es tatsächlich dazu kommt drüber nachdenken.
Der Spieler wird sich wohl sehr bewusst sein dass er nicht immer gewinnen kann.
Z.B. niedrigste Karte spielen, automatisch verlieren und sich (so gut wie) sicher sein dass man eine bessere Karte bekommt.
Markus
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln