Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Arbeitstitel: [Ressource] Homebrew

<< < (2/3) > >>

Tourist:
So einen Show-Kampf mit 6 Karten und 3 Countern ausgeführt.

Lief sehr gut,
aufgefallen ist dass man wenn der Gegner nur noch einen Counter hat immer das Ass spielen sollte (Todesstoß halt), da der Gegner das aber weiß spielt er wohl auch immer das Ass.
Hach ja, daraus kann man wohl auch einen Taktik entwickeln.

Markus

nächstes Projekt das SR Abenteuer DNA/DOA auf das System umbasteln.

Tourist:
So, nochmal alter Text + neuer Text, da ein paar Regeln dazugekommen sind und ich heute zum ersten mal ein kleines Testspiel leiten durfte.

Was soll das sein ?
Ein Universalsystem (jaja, wie böse) ein bischen im Sinne von Wushu, bei dem es aber mehr Taktik im Meta-Bereich geben soll,
sowie einen Mechanismus der dafür sorgt dass alle Spieler gleichermaßen zum Zug kommen.

Hm, und wie ist das so ganz generell:
Recht klassisch: Ein Spielleiter, eine Gruppe von Spielern. Allerdings hat der Spieler mehr Player-Empowerment als bei ganz klassischen Systemen.
Er kann Ärger vom Zaun brechen (geht ja eh immer) und diesem abenteuertechnische Relevanz verleihen.

Aha und was für Regeln ?
Jeder Spieler hat ein Set von Karten nämlich Pokerkarten von 2 bis Ass.

Der Spielleiter bekommt soviele Karten wie alle Spieler zusammen.
Des weiteren hat der Spielleiter Counter, wieviele Counter hängt vom Umfang des Abenteuers ab.
Die Spieler haben zusammen genausoviele Counter wie der Spielleiter.
Kommt es nun zum Konflikt (der Spieler will eine Steilwand hochklettern, den Preis für die Übernachtung senken, den Koboldkönig erschlagen)
legt derjenige der den Konflikt heraufbeschworen hat (SL: "Ihr biegt um die Ecke und da steht der Koboldkönig und will euch fressen") (Spieler: "Ich will das Zimmer aber echt günstig und das ausspielen") fest wie wichtig Ihm die Szene ist und 'setzt' von seinen Countern soviele wie er möchte.
Gleiches tut der Gegenpart.
Nun zücken beide Parteien eine Karte
je nach Wunsch und wie es passt eine Vorbeschreibung
dann werden die Karten aufgedeckt
Der Verlierer muss einen Counter abgeben welcher verloren geht (als nicht an den Gewinner).
Beschreibung der Auswirkung
Anschließend werden neue Karten gezogen (Random-Element)
Dies geschieht bis jemand keine Counter mehr hat der er 'gesetzt' hat.
Dann ist der Konflikt entschieden.
Hat ein Spieler keine Counter mehr kann er keine relevanten Aktionen mehr durchführen,
sein Charakter könnte gestorben sein oder auch einrfach nicht mehr recht bei der Sache.
Hat der SL keine Counter mehr ist das Abenteuer zu Ende (Der SL wird also im klassischen Spiel immer ein paar Counter für den Endkampf zurückhalten)

Zielsetzungen der Regeln:
Spannung & Taktik auf der Meta-Ebene ala "verdammt, was wird der SL jetzt wohl für eine Karte aufdecken, reicht meine 10 oder soll ich lieber den König setzten"
Zumindest kein klassisches Charakterblatt, der Charakter ist losgelöst von klassischen Werten, was bedeutet dass man so ziemlich alles erstellen kann solang man sich bewusst ist nicht immer glänzen zu können.
Manipulierbare Wahrscheinlichkeiten, man kann sich zwar nie ganz sicher sein ob die Karte reicht aber es sollte klarer und sicherer sein als bei vielen Würfelbasierten Spielen (vorsicht Mutmaßung)
Gleichberechtigung der Spieler, jeder Spieler kann und muss zur Lösung des Abenteuers beitragen, Solo-Nummern werden durch die Counter unterbunden (außer natürlich jemand hat außerordentliches Glück oder Geschick).

Weitere Regeln:
1.Natürlich gibts wie bei allen anderen Spielen auch einen Gruppenvertrag, in diesem ist auch die 0. Regel: Spiel nicht mit Idioten
2. Bei Konflikten die nicht nur SL vs einem Spieler sind wird von der Gruppe der Most Valuable Player gewählt der beschreiben darf wie es weitergeht bzw. dieses Recht an jemand anderen abgeben.
3. Im Gruppenvertrag steht wie sehr der Spieler erzählen darf wie es weitergeht, oft wird es sehr klassisch sein und der Spieler darf nur erzählen wie er / die Gruppe den Konflikt löst. Dann übernimmt wieder der SL,
das ist natürlich kein Muss.
4. Im Kampagnenspiel behält man sowohl seine Karten als auch seine Counter, denn diese stellen ein Gleichgewicht dar und beschreiben auch wie sehr der Spieler im letzten Abenteuer Spotlight bekommen hat.


Regel:
Wenn eine Beschreibung eines SLs / ein Element des SLs keine Aktion seitens der Spieler zulässt legt er eine Karte mit einem bestimmten Symbol aus,
sollte er es vergessen / eine Aktion nicht haben wollen zeigt er die Karte mit dem Symbol.
Jeder weiß bescheid und weiter gehts.


Regel:
Man kann Karten abwerfen und neue Karten ziehen,
für jede abgeworfene Karte muss man einen Chip bezahlen.

So kann man noch coolere Charaktere spielen, (man wirft schlechte Karten ab und bekommt hoffentlich bessere) dafür hat man weniger Aktionen:
So entstehen mächtige Randfiguren (Kenshins Meister fällt mir auf die schnelle ein)

Unentschieden:
Haben die Opponenten die gleiche Karte gezogen verbleiben die Chips in der Mitte die nächste Karte entscheidet wer 2 Chips verliert, wird wieder ein Unentschieden erzielt bleiben geht es beim nächsten mal um 3 Chips usw.


Player vs. Player
Die Spieler setzen Chips und legen Karten wie beim Spiel Player vs. DM
Der Spielleiter wirft immer dann einen Chip ab wenn einer der der beiden Spieler einen Chip abwirft. (also jede Runde) und wirft falls möglich die gleichen Karten ab die die Spieler abgeworfen haben, falls ihm das nicht möglich ist wirft er die nächst höherere Karte ab.

Imago:

--- Zitat ---Hat ein Spieler keine Counter mehr kann er keine relevanten Aktionen mehr durchführen,
sein Charakter könnte gestorben sein oder auch einrfach nicht mehr recht bei der Sache.
--- Ende Zitat ---

Was ich mir gerade überlegt habe ... wie ist das denn wenn jemand auf die schnelle alle seine Counter verfeuert?
Grenzt zwar irgendwo schon an gezielte Sabotage des Spoltlights der anderen aber wäre auch möglich wenn man ungeschickt spielt. zB wenn jemand jetzt alle Counter in einen Konflikt legt und dummerweise den kompletten Konflikt an den SL verliert.
Dann ist derjenige für dne Rest des Abends aus dem Spiel und langweilt sich, und die anderen haben keine Chance mehr.
Ich sehe da momentan keien andere Option als einen dahingehenden Gruppenvertrag...

Ansonsten hat es sich imo bewährt ein paar Chips zu opfern wenn man schlechte Karten hat um gute Neue zu bekommen.
Kann natürlich auch schiefgehen und ein exzessives Benutzen dieser Taktik s.o. ...

Imago:
Muss sagen ich bin zunehmend begeisterter. Freu mich auf den nächsten Playtest.

Tourist:
Das freut mich :)
Bei Zeiten geh ich auf deine Ideen im anderen Forum ein.
Hatte deinen Post ganz übersehen.
Ich glaube das passiert auch deswegen nicht weil der SL mit seinen Countern nicht so sehr in die vollen geht.
Klar kann man (und in gewisser weise wäre das sicher auch fair) als SL 'nur' mit den Countern agieren, aber ein klares Outtimewort ala "jungs machts mir nicht schwer das Abenteuer führt euch jetzt nach XY" ist sicher auch nicht verkehrt.
Wenn der SL seine Übermacht an Chips gegen einen Spieler einsetzt um den zu zwingen ist das ja auch nicht sonderlich nett.

Was lernt man drauss:
Es ist doch ein eher kooperatives Spiel

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln