Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
Was ist nicht so toll an D&D4?
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Maltese Falcon am 23.02.2009 | 10:46 ---Den meisten ist es wohl zu viel Balancing.
--- Ende Zitat ---
steht hier auch in den meisten Beiträgen ganz klar drin. Schön das es auch endlich angekommen ist.
--- Zitat von: Maltese Falcon am 23.02.2009 | 10:46 ---Und die Zaubereinteilung in at-Will, Encounter, Daily kann man mit unterschiedlich starken Slots in Zaubergraden vergleichen (ihr wisst, diese realistische Sache bei der man seine Zauber vergisst), nur daß man sozusagen alle Grade schon freigeschaltet hat und manchmal bekommt man einen höhergradigen, manchmal einen niedrigergeradigen Zauber. Aber damit diese Gemeinsamkeit mit 3.5 zu erkennen sind viele 3.5 Spieler eben auch schon überfordert.
--- Ende Zitat ---
Das hat schon jeder kapiert. Doch die Zauberslots stellen ein irreales System dar, was also auch nicht mit der Wirklichkeit kollidieren kann. Bei allem anderen ist das anders.
Die Anwendung der Powers kollidiert ständig mit der Realität, was dazu führt, das ich beständig auf die Metagame-ebene gezogen wird.
Metagaming ist jedoch beim Rollenspiel nur Mittel zum Zweck.Bei D&D4 ist das Mittel zum Zweck verkommen, aber das zu erkennen scheint einige zu überfordern.
Falcon:
vielleicht solltest du mal ein paar Erzählspiele spielen um zu sehen wieviel Meta im RPG drin sein kann ;)
das muss man natürlich nicht mögen.
allerdings waren die 3.5 Feats schon sehr Meta (aber das zählt heute natürlich nicht mehr). Oder konnte man all die ordinären Dinge (z.b. cleave) auch ohne Feat durchführen?
Klar konnte man aber dann musste der SL wieder ausbalancieren z.b. "klar kannst du ohne Feat cleaven, sagen wir mit -5 Attacke".... aber moment mal, das geht ja bei den D&D4 Powers genauso :o (hat sogar jemand...Eulenspiegel?Selganor? in einem aktuellen D&D4 Thread beschrieben).
Thalamus Grondak:
Der Vergleich Feats und Powers hinkt. Mir fällt spontan kein nichtmagisches Feat ein, das man nur x-mal am Tag oder gar völlig unregelmässig an Tagen mit vielen kleinen kämpfen 20-mal und an anderen Tagen nur 1-mal anwenden kann.
Cleave ist ein ganz normales Trainingsfeat. Wer etwas gelernt hat, kann es, wer es nicht gelernt hat(das feat nicht hat) kann es nicht und wenn er es trotzdem versucht, kann er es schlechter, bei spezialmanövern eben so schlecht das man es als unmöglich ansehen kann.
Das ist alles überhaupt nicht mit den, von der Spielrealität abgekoppelten Mechanismen bei D&D4 zu vergleichen.
Natürlich kann man das mögen oder nicht, aber mit überforderung hat das wenig zu tun. Das Problem ist ja nicht das es Leute gibt die D&D4 gut finden, das Problem ist, das sie teilweise die Unterschiede nicht als signifikante Unterschiede aktzeptieren.
Falcon:
er hinkt aber nur leicht. Es ging ja um das Thema Meta und ob man einen 3.5 Feat durchführen kann wenn man ihn nicht besitzt (und es keinen Grund gibt es nicht zu können).
Dann kommt man schnell zu HP und wie man die interpretieren muss (sind 50Schaden eine Wunde, wieso hab ich dann keine Nachteile? Ist es Ausdauer? wieso brauche ich dann 5Tage um wieder gesund zu sein?...)
3.5 als Konsistenz- und Plausibelmonstrum darzustellen ist schon etwas gewagt.
Wolf Sturmklinge:
--- Zitat von: Drudenfusz am 23.02.2009 | 03:56 ---Ja, jedem seine Meinung...
Kein spiel kann alle Leute glücklich machen, für mich treffen die Design-Entscheidungen von 4E genau das was meine Wenigkeit von einem Fantasy-Spiel erwarten. Und genau da liegt aber das Problem, nicht alle haben die selben Erwartungen an das Spiel, somit bleibt dieser, genauso wie jeder andere, Thread nur eine Möglichkeit Meinungen zu äußern aber konstruktiver Austausch? Was erwartest du, das hier die nächste Edition geplant wird? Das man hier Lösungen findet wie man mit 4E doch 3.X spielt? Meiner Erfahrung nach gibt es mit Regelsystemen immer dann Probleme wenn Leute mit den Spielen etwas machen wollen wozu sie nicht konzipiert wurden, und in den letzten Jahren werden viele Spiele mit sehr genauen Hintergedanken gebaut, damit kann nicht jeder umgehen... Aber auch dazu werden wir hier keine Lösung finden.
--- Ende Zitat ---
Für einen konstruktiven Austausch müßten wahrscheinlich Hausregeln implementiert werden und das macht das Spiel nicht unbedingt besser. Ich habe ja bereits in dem Zwillingsthread geschrieben was ich an der 4e gut finde.
Um es zu verdeutlichen:
Mir fällt das Balancing in der 4e negativ auf. Es ist zu offensichtlich und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Regelwerk.
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