Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
WoW ab 18?
MadMalik:
Wenn ich mir "Social Network" Seiten, und ihre steigende Beliebtheit anschau... dann kann man schon abhängig werden von Aspekten dergleichen... und trotzdem noch echte soziale Interaktion vernachlässigen.
Ein:
Mann mit Fez, du hast mich wieder einmal zum Schmunzeln gebracht. :d
Timberwere:
Also, ich spiele seit über 3 Jahren WOW, und das mit Begeisterung. Vielleicht bin ich vor allem deshalb so lange dabei geblieben, weil ich nicht nur Monster schnetzele und Quests abarbeite (und ja, die "bring mir 10 von diesem und 10 von jenem" Quests können einem gewaltig auf die Nerven gehen), sondern weil ich WOW als eine feine Plattform für Rollenspiel erlebe. Keine, die meine Pen&Paper-Runden ersetzt, aber durchaus eine, die zusätzlich dazu läuft und sehr viel Spaß macht.
Und ja... eine gewisses Suchtpotential sehe ich durchaus. Ich merke das an mir selbst, dass ich mich am Riemen reißen, mir selbst Grenzen setzen muss. Unbedingt noch diese Daily-Quest machen müssen, weil es nur über die Marken gibt, jeden Tag eine, mit denen man dann wertvolle Rezepte und die Materialien für diese Rezepte kaufen kann, ist eine ziemlich deutliche Motivation. Und solcher Art Motivationen gibt es viele.
Also kann ich durchaus verstehen, dass es Leute gibt, die davon süchtig werden. Ebenso, wie es Leute gibt, die süchtig nach dem Einarmigen Banditen oder Pferdewetten oder Poker werden. Und daher könnte ich mir auch vorstellen, dass eine ab-18-Vorlage für MMORPGs erfolgreich durchgedrückt werden könnte, wenn man selbige MMORPGs eben auf eine Stufe mit Glücksspiel setzt.
Ob das allerdings etwas hilft, sei dahingestellt. Oder besser, genauso wie es über-18-jährige Wettsüchtige gibt, wird es auch weiterhin über-18-jährige MMORPG-Süchtige geben.
Die weiter oben genannte Zahl von 33% wage ich allerdings sehr stark anzuzweifeln.
Eine weitere Anmerkung noch dazu, wie in diesem Thread in bezug auf online-Freunde und Gilden-Kumpel häufig von "Pseudo-sozialen Kontakten" gesprochen wird.
Ich weiß nicht, warum diese Art von sozialem Kontakt als "pseudo" verschrien wird. In WOW oder über Teamspeak mit WOW-Kumpels zu chatten, ist doch auch nichts anderes, als in Skype oder ICQ mit Forumsfreunden zu chatten, die man nur aus dem Forum kennt und noch nie in Persona gesehen hat.
Und ebenso, wie man dann Forumsfreunde auch mal wirklich trifft, ergibt sich auch die Gelegenheit, WOW-Bekannte im RL kennenzulernen. Ich habe in beiden Medien, Forum wie MMORPG, Leute online kennengelernt, dann im Skype / ICQ gechattet, dann auch im Voice-Chat, und sie dann in persona getroffen und mich mit einigen von ihnen durchaus richtig angefreundet, mit Treffen und Telefonieren und was dergleichen "Beweise" für "echte soziale Kontakte" halt so sind. :)
Online-Bekanntschaften also als "pseudo" abzutun, finde ich falsch.
Freierfall:
Auch wenn das Politisch furchtbar unkorrekt ist: Sollen die halt süchtig werden. Klebe man auch so lustige Warnhinweise wie auf Zigarettenschachteln a la "WoW Spielen kann süchtig machen". Dann kann man sagen: Wir haben euch gewarnt, selbst schuld. Ihr habt es euch selbst zuzuschreiben.
mat-in:
Nene... auf Zigaretten sind nur hinweise statt ein Verbot, weil es so viel einbringt ... ne MMORPG Steuer?
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