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Atomic Age 2000......eine abenteuerliche Zukunft, die niemals war.....
Jed Clayton:
--- Zitat ---Wichtig ist bei dem Setting eben nur, daß sich das Alltagsleben trotz aller Futurismen nicht allzu sehr von dem der wirklichen 60iger unterscheidet, da sonst das Flair leiden würde. In den zugrunde liegenden Romanen und Filmen war die Zukunft praktisch immer "Gegenwart mit coolerer Technik."
--- Ende Zitat ---
Mit anderen Worten, "Come on baby, let's do the (robo) twist...!" ;D
Es mag zwar 2022 sein, aber im Grunde genommen haben wir noch 1962. Klaro. Das liebe ich auch daran. Quasi ebenso wie bei den Flintstones (60er Jahre in der Steinzeit) und den Jetsons (60er Jahre im Weltall).
Für mich ist das nahezu schon das, was Trash-SciFi wirklich sein sollte.
Waldviech:
Ich sehe mal, das Prinzip wird verstanden :d !!
Kommen wir nun zu etwas, das in diesem Setting außerordentlich wichtig ist: Nämlich der ersten Invasion ! Die erfolgte zunächst noch zaghaft im Jahre 1960. Zuerst häuften sich nur die UFO-Sichtungen, Viehverstümmelungen und Entführungen - doch dann begann es, schlimmer zu werden. Schiffe und Flugzeuge verschwanden. Kleinere Ortschaften meldeten sich plötzlich nicht mehr. Die unterseeischen Telefonkabel wurden gekappt.....bis dann schließlich die ersten Flottillen Fliegender Untertassen über den Großstädten der Welt schwebten, mit Todesstrahlen alles in Schutt und Asche legten und ihre tötliche Fracht abwarfen: die Orb-Trooper - kugelförmige Kampfroboter mit tentakelartigen Armen und Beinen. Überall auf dem Planeten herrschte Panik und Anarchie. Die Armeen der Welt warfen alles gegen den Feind, was sie aufbieten konnten, doch zunächst schien es aussichtslos zu sein. Die Untertassenflotte und die Orbtrooper des Feindes mähten alles nieder. Alles schien verloren - doch die Menschheit gab sich nicht geschlagen. Im provisorischen UN-Hauptquartier in Rejikjavik beschlossen die Staatsoberhäupter der Welt, über alle Grenzen und Ideologien hinweg zusammenzuarbeiten, um gegen den schrecklichen Feind aus einer anderen Welt bestehen zu können. Langsam begann, der Widerstand der Menschheit, sich zu koordinieren. Wo vormals Armeen und Bürgerwehren allein gekämpft hatten, stand man nun zusammen. Russische Atom-U-Boote schwammen zusammen im Verband mit amerikanischen, Nord und Süd-Korea vereinigten sich wieder, Rote Armee, Bundeswehr und Nationale Volksarmee machten sich mit den Westalliierten zusammen daran das besetzte Berlin zu befreien, Israel und die Arabische Welt koordinierten ihre Militäraktionen...überall auf der Welt begannen die Menschen sich angesichts der drohenden Auslöschung als EIN Volk zu sehen. Es war ein harter Kampf, der mehr Menschen das Leben kosten sollte, als beide Weltkriege zusammen. Doch der Feind konnte zurückgeschlagen werden ! 1965 verließ das letzte Untertassenschwadron, verfolgt von Abfangjägern der vereinten Welt-Union fluchtartig die Erde.
Über die Invasoren wusste man nach wie vor wenig. Die Orb-Trooper waren reine, befehlsempfangende Drohnen gewesen, die nichts wussten. Die Kommunikation des Feindes konnte nur mühsam und unvollständig entschlüsselt werden - es war gerade mal bekannt, daß die Befehlshaber der Invasion geradezu erschreckend menschenähnlich aussahen. Doch zu einer Autopsie oder einer Befragung dieser Kommandanten kam es nie. Wenn sie starben, lösten sich ihre Körper einfach in grünen Dampf auf und bei Gefangennahme schafften die Außerirdischen es stets, Selbstmord zu begehen, bevor man etwas Brauchbares aus ihnen herausbekommen konnte. Ebenso waren viele Geräte der Invasoren mit Selbstzerstörungsmechanismen ausgestattet. Die Menschheit lernte zwar viel aus dem geborgenen Schrott und der wenigen Beutetechnologie, die sich nicht selbst vaporisierte, aber bei Weitem nicht alles. Nach wie vor ist völlig unklar, WARUM die Invasoren die Erde überhaupt angegriffen haben....
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