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Atomic Age 2000......eine abenteuerliche Zukunft, die niemals war.....

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Waldviech:
Die Core-Story entspricht in etwa der von ZBV oder diversen Godzilla-Streifen: Die Spieler übernehmen die Rolle von Personen, die praktisch in vorderster Front im Kampf gegen die Invasoren stehen. Sei es in Form von Geheimagenten in bester James-Bond-Manier, als Elitepilot der irdischen Streitkräfte oder als Wissenschaftler, der die Invasoren erforscht. Neben diesen Leuten sollten natürlich auch deren "Sidekicks" oder unfreiwillig Involvierte spielbar sein - etwa der "normale" Seemann, der auf der Inselbasis der Invasoren strandet und eher durch Zufall mit in die Schusslinie gerät; der Polizeiinspektor, der bei scheinbar mundanen Ermittlungen auf eine Verschwörung der Invasoren stößt; das normale Mädchen das eine Liebesbeziehung zu einem der oben genannten Helden hat und darüber mit hineingezogen wird; der vierzehnjährige "Boy-Genius" der auf Ideen kommt, die gestandene Wissenschaftler der Regierung nicht haben, etc.pp.
Wichtig dabei ist, daß es sich nicht um ein Akte-X-Setting im modernen Sinne handelt. Natürlich wird der irdische Geheimdienst seine Operationen nicht in der Zeitung bekannt geben, aber jeder, der nicht seit 1959 unter einem Stein gelebt hat, weiß daß es Außerirdische tatsächlich gibt und das sie die Erde bedrohen. Auch, das die Invasoren scheinbar einen zweiten Schlag gegen die Menschheit planen, ist der Öffentlichkeit durchaus bekannt. Sowohl die Alienbekämpfer als auch die Aliens treten dann und wann aus dem Schatten heraus. Fighter-Piloten und Astronauten des Militärs sind z.b. sowas wie Volkshelden. Und um Panik zu verbreiten, melden sich die Invasoren auch dann und wann mal mit Drohmeldungen per Piratensender im Fernsehen. (Laufende Sendung wird unterbrochen, Symbol der Fremden erscheint auf dem Schirm, blecherne Stimme spricht: "Völker der Erde ! Hier sprechen die Bewohner des Planeten X ! Sie haben 48 Stunden Zeit um....")

Das hier:

--- Zitat ---in diesem Klima von Patriotismus und Angst vor der Invasion / Zersetzung / Unterwanderung kann man doch wunderbar das ein oder andere Tribunal im Stile der McCarthy Kommunistenjagden inclusive der Jagd nach "Gehirngewaschenen", oder vermeindlich Gehirngewaschenen unterbringen.
--- Ende Zitat ---
ist also durchaus mit eingeplant. Mit Propagandaplakaten mit der Aufschrift "Watch the Skies !" und Zeichentrickfilmen für Schulkinder, in denen ihnen beigebracht wird, was sie tun sollen, wenn sie ein UFO sehen. Diese Hexenjagdatmosphäre kann den aufrechten Helden natürlich noch zusätzlich zuschaffen machen, etwa wenn sie feststellen, daß sie die ganze Zeit keinen Alienagenten, sondern lediglich den harmlosen Stadtsonderling verfolgt haben, während die wahren Aliens ganz woanders sitzen...
 

Waldviech:
Und noch´n paar weitere wichtige Aspekte:

Geheim- und Superwaffen:
Es wäre sicherlich keine vernünftige, optimistische Sixties-SF, wenn die Menschheit nicht ebenfalls ein paar coole Geheimwaffen besäße, mit denen sie die Invasoren potentiell Kopfschmerzen bereiten kann. Ähnlich wie bei UFO, "Battle in Outer Space" oder Atragon verfügt die Erdallianz durchaus über Spielzeuge wie "Super-X-Fighter", Raumschlachtschiffe mit apokalyptischen Strahlenkanonen oder lustige Flug-U-Boote. Wichtig ist dabei natürlich, daß es diese Sachen nicht in Masse gibt. Um der Tradition zu folgen sind diese Superwaffen stets reine Prototypen. Und die Spieler gucken natürlich nicht nur zu, wie das Teil abhebt, sondern sie verteidigen diese Prototypen gegen Saboteure oder sie sitzen als letzte Hoffnung der Menschheit mit an Bord, wenn der große Knall erfolgt. Denn natürlich braucht´s echte Helden, um die Superwaffen zu steuern. Die Superwaffen sind technologisch zwar hoch entwickelt, aber eben noch nicht ganz auf Augenhöhe mit den Invasoren. Darüber hinaus sind die Aliens in der Überzahl. Also braucht es selbstverständlich echte Teufelskerle....

Riesenmonster:
Im Eingangsposting wurde schon erwähnt: Godzilla und Konsorten stellen ebenfalls eine wichtige Inspiration dieses Settings dar. Einerseits sind im Pazifikraum ein paar Riesenviecher durch radioaktive Strahlung entstanden, andererseits sorgen Agenten der Invasoren sporadisch immer mal wieder für Nachschub. Mit ein paar wenigen Riesenmonstern kann man zwar keinen Planeten erobern, aber die Panik in der Bevölkerung, die der Angriff eines 100 Meter großen und nur schwer verwundbaren Riesentrampelviechs hervorruft, ist nicht zu unterschätzen. Zudem lassen sich einige Geheimoperationen besser durchführen, wenn wenige Kilometer weiter ein riesiger mutierter Lurch für Ablenkung sorgt. Das die Invasoren hinter einigen Riesenmutanten stecken, ist auf der Erde bislang nur eine Theorie von vielen. Ebenso ist unbekannt, ob die Invasoren die von ihnen erschaffenen Monster auch lenken können, oder ob sie sie einfach nur Amok laufen lassen.

ChristophDolge:
Ich bin für einen Riesen-Nacktmull ;)

Waldviech:
Warum nicht ? Klassische Riesenmonsterfilme haben ja so ziemlich alles in eine gigantische Bedrohung verwandelt, was sich irgendwie größer machen lässt, egal wie lächerlich es auch sein mag (mein Liebling ist ja der unsichtbare (!) Riesensaurer.) Gigantische Saurier sind da nur das prominenteste beispiel. Als da wären sonst noch: Igel, Hasen, Motten, Schildkröten und sogar Spitzmäuse (im Film "Killer-Shrews" - die waren zwar nur wolfsgroß, aber dafür mordsgefräßig ;) ). Warum also keinen Nacktmull ? Der ließe sich sogar "ernsthaft" aufziehen - als sich durch die Erde buddelndes Riesenmonster, das plötzlich mitten in Tokio aus dem Boden bricht  ;D

Sequenzer:
Und dann kommen die Power Rangers und retten die Welt :D

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