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Warum Attribute?

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Maarzan:

--- Zitat von: Tybalt am  9.03.2009 | 13:21 ---Nö, natürlich nicht.

Attribut + Fertigkeit ist ein praktikabler Ansatz dafür, daß beides in eine Probe einfließt.

Und wieder: Nö.

Im Gegenteil, es macht Sinn. Körperkraft ist die reine Muskelkraft, die Fertigkeit "Gewicht heben" wäre dann Technik. Und dann kann man sogar abbilden, daß 2 Gewichtheber zwar gleichgut sind, der eine aber mehr auf reine Muskelkraft, der andere mehr auf Technik setzt.

Das hat nun wieder nichts, aber überhaupt nichts mit Attributen und Fertigkeiten zu tun, sondern mit Kaufsystemen und ist ein anderes Thema.


Tybalt

--- Ende Zitat ---

Und alleine um die problematische Parallelbehandlung von Attributen und Fertigkeiten in Kaufsystemen und verbundenen Problemen ging es in dem Beitrag, den ich behandelt/zitiert habe doch.

Funktionalist:
FATE.
Kennt Aspekte, aber das sind keine Attrinute.

Skele-Surtur:
Und wie funktioniert das?

scrandy:

--- Zitat ---'Neue' Handlungsbereiche kann ich da nicht entdecken, abgesehen von "Bibliotheks-Recherche".
--- Ende Zitat ---
Ja, neu im Sinne von "ich hab die erfunden" sind sie natürlich nicht. Aber es gibt nicht den Magier, der gleichzeitig auch noch Schriftgelehrter und Alchemist ist und somit mit Attribut Intelligenz hoch und Stärke niedrig wunderbar geskillt ist. Stattdessen gibt es den Hüter, der sich mit alten und geheimen Schriften auseinandersetzt und im verborgenen neue Informationen gewinnt und den Hammeriten, der nicht nur einen wahnsinns Krieger abgibt sondern auch Seelsorge und Exorzismen durchführen kann und deswegen nicht ganz so einfach dumm gemacht werden kann als Krieger.

Deswegen gibt es eben "neue" Spielbereiche, die zwar nicht neu nach Definition sind, sondern ganz klar von einer Randbedeutung in den Mittelpunkt gerückt wurden und nicht mehr dieses Nieschenkonzept von andere Rollenspielen erfüllen.


--- Zitat ---Und warum Attribute nur bei Klassensystemen Sinn ergeben sollten, erschließt sich mir auch nicht.
--- Ende Zitat ---
Das ist auch so nicht richtig. Attribute sind weder nützlich noch abträglich gegenüber Klassensysteme. Denn z.B. verwendet Mystix mit 6 Gilden und daraus resultierenden Basischarakteren auch eine Art Klassensystem. Da diese Klassen jedoch je nach Thema, Spielweise und Religion sortiert sind, lassen sie sich nicht nach den allgemein verbreiteten Attributen sortieren, was dann natürlich ein Attributssystem überflüssig macht.

Meine These Also: Attribute müssen zum Charakterkonzept passen und die verwende Nischenbildung in irgendeiner Weise fördern oder zumindest bei den Proben geringen Einfluss ausübern (wie bei DSA zum Beispiel). Doch dann stellt sich natürlich die Frage nach der Bedeutung von Attributen. Hat man jedoch genügend abgeleitete Fähigkeiten oder ein Kampfsystem, dass Attributlastig ist, dann ist doch alles in Ordnung mit den Attributen. Trifft das aber alles nicht zu, dann kann man sie auch über Bord schmeissen.
 

--- Zitat von: Surtur am  9.03.2009 | 16:09 ---Weder kenne ich spontan ein System ohne Attribute noch ist mir klar, wie das funktionieren sollte - solange man Proben in irgend einer Form machen können will.
Natürlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, worauf ich ziemlich gespannt bin.

--- Ende Zitat ---
Also Mystix ist sehr Herausforderungsorientiert und man spielt klassische Abenteuer mit einem gewissen Dramturgischen / Dramatischen einschlag. Und in Mystix gibt es keine Attribute. Die Proben werden als Fähigkeitswurf durchgeführt und Proben auf Stärke usw. gibt es einfach nicht. Ich habe das Attributssystem über Bord geworfen, weil es nicht mein Nischenkonzept der Charaktere unterstützt hat und obwohl es mir aller Tradition willen schwergefallen ist, hab ich es gemacht. Beim praktischen Test in meiner heimischen Runde und auf dem Tanelorn Wintertreffen scheinen sie niemandem gefehlt zu haben.

Funktionalist:
Diese Aspekte geben die Bereiche an, in denen dein Char gut sein soll.
Vom System her geben sie Dir die Möglichkeit nochmal zu würfeln, oder direkt einen Würfel zu drehen.

Man hat Standardmäßig nen Wert von 0 in allem, außer den Sachen, die man als Skill hat (1-4). Das ist jeweils der Wert, um den eine Werteglocke verschoben wird.

Wenn man nun den Aspekt:
Muskelprotz
hat und nun eine Tür aufbrechen muss, dann kann man z:B. auf nen Skill wie  "Ringen und Boxen" würfeln und dann nen Aspektpunkt (so 6-10 hat man auf seine Aspekte verteilt) ausgeben, um sein Ergebnis zu verbessern.

Der Aspekt: Diebesgilde könnte zum beispiel auch verbraucht werden, um eine solche in die Stadt zu erzählen....

Wäre z.B. eine funktionierende Möglichkeit eines (recht groben aber) vielseitigen und schnellen systems (Ein Kampf ist eine erweiterte Probe auf jeder Seite usw. aber das ist hier ja unwichtig.)
sers,
Alex

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