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Kooperativer Weltenbau als Forenspiel

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Waldviech:

--- Zitat ---Sachen wie Sword+Sorcery + Horror-Viktorianer sind natürlich schon arg unplausibel
--- Ende Zitat ---
Sehe ich nicht ganz so. es kommt auf den genauen Zusammenhang an. Das beides existiert, bedeutet nicht, daß nun Conan der Barbar und Sherlock Holmes im Orientexpress Gollum jagen müssen. Wenn es auf der einen Seite des Planeten S&S-Barbaren gibt, dann schließt das Horrorviktorianer auf der anderen Seite des Planeten nicht aus. Begegnen sich beide, dann haben wir eine ziemlich klassische Situation des Abenteuerromans alá Henry Rider Haggard oder Edgar Rice Burroughs. In Pellucidar oder Opar verschlägt es Leute aus der "Zivilisation" ja auch in eine Sword&Sorcery-Gegend, ohne das es lächerlich oder aufgesetzt wirkt. Es ist eben auch hier eine Stilfrage. Das die Situation nach 50 Jahren intensivem Kontakt völlig anders aussehen wird, ist ne andere Geschichte....

Ein:
Regeln kann ich nur noch zu Atlantis bieten, da die meisten PB(E)M dem Tod erlegen sind.

Imago:
@Waldviech: Gebe dir vollkommen Recht. Ich bezog mich jetzt auch eher auf diese Durchmischung auf lokaler Ebene.
Obowhl das auch wieder seinen Reiz haben könnte, man denke an eine hochtechnisierte Kaste welche die restliche Bevölkerung klein hält etc.
Wäre natürlich eine Frage wie man sowas im Rahmen eines solchen Spieles darstellt.

@Ein: Ich habs mal überflogen, scheint mir viel feinkörniger zu sein als diese Idee. Läuft wahrscheinlich auch mit Computerunterstützung. Das wäre für dieses Projekt zwar auch cool aber ich habe leider nicht das nötige Knowhow um sowas umzusetzen und werde es daher allgemeiner halten.

Ansonsten sitze ich gerade an den Regeln, momentan stelle ich mir globale und lokale(per Feld) Punkte vor. Ersteres sind Nahrung und Ressourcen, letzteres ist Bevölkerung und Militär (auf einem Feld dargestellt zB als X/3/1(Nation, Bevölkerung, Militär)). Militär ist in irgendeiner Form von Bevölkerung abhängig. Diese Einheiten kann man wandern lassen.
Nahrung dient zur Aufrechterhaltung von Bevölkerung, Ressourcen zum Kaufen von Effekten. Mit beidem kann gehandelt werden.

Man kann die globalen Ressourcen auf die hohe Kante legen um auf eine neue Epoche zu sparen, diese beeinflusst dann wiederum die Bevölkerung und die allgemeine Mobilität von Einheiten. Diese Punkte sind dann unwiederbringlich im "Epochenkonto" verschwunden.

Dazu möchte ich eine Art Schicksalspunkte einführen mit denen man Wunder oder Plagen bewirken kann um sich oder anderen zu helfen oder zu schaden (auch sich selbst wenn es "plotmäßig" gut kommt, dafür gibts keinen Abzug des Punktes oder andere Vorteile).
Regenerieren tut man die Dinger indem man Abenteuerideen und Hintergrund zusätzlich zu seinen Zügen schreibt. Momentan wäre ich dafür das es Kulturen/X Schicksalspunkte pro Runde gibt die nach einer Poll verteilt werden.
Ein Fanmailsystem würde sich da evtl auch anbieten. Ist halt die Frage ob das taktische Element, sprich PvP sowas nicht in Einzelfällen verunmöglicht.

In gewissen Abständen sollen neue Zeitalter anfangen. Ein solcher Neuanfang ist immer von einer größeren Umwälzung begleitet, wie sich das genau gestalten soll weiß ich noch nicht. Das kann auch durchaus eine kosmische Katastrophe sein welche die Karten komplett neu mischt, muss aber nicht. Eventuell könnte man das aber auch so regeln das die Spieler irgendeine Möglichkeit haben ein neues Zeitalter einzuleiten wenn sie es für passend halten.

Hat irgendwer eine Idee ob es sinnvoll ist Dinge wie Magie, Fantasyrassen etc. zu verregeln und wie man das in diesem Rahmen am Besten anfängt.
Bzgl. Fantasyrassen aber auch unterschiedlichen Lebenstilen könnte man natürlich festlegen das sich jede Kultur auf einen Geländetyp spezialisieren muss. Dürfte auch nette Konflikte ankurbeln und könnte für typische Effekte wie "Zwerge in Bergen, Elfen im Wald" sorgen. Sogar Meeres - Zivilisationen wären so möglich.
Wollen wir wenn EDO-Völker oder eher was eigenes. Ersteres hätte halt den Vorteil das es mit den meisten herkömmlichen Fantasysystemen kompatibel ist, letzeres wird halt abgedrehter und evtl auch spaßiger. Dritte Alternative wäre natürlich eine reien Menschenwelt mit exotischen Fantasyrassen als neutrale "Monster"... da fährt man dann auf dem ganz sicheren Gleis.
Bei Monstern bin ich mittlerweile der Überzeugung das es schick wäre wenn man da zB per Schicksalspunkt Felder blockieren kann indem man eine neue Monsterspezies erschafft oder eine alte expandieren lässt. Quasi neutrale Kulturen.

Gibt es eigentlich ein Würfeltool im :T:?

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Laterna Obscura am 14.03.2009 | 01:15 ---Wollen wir wenn EDO-Völker oder eher was eigenes. Ersteres hätte halt den Vorteil das es mit den meisten herkömmlichen Fantasysystemen kompatibel ist, letzeres wird halt abgedrehter und evtl auch spaßiger.
--- Ende Zitat ---
Man kann sich ja wie bei Empire Earth oder Master of Orion seine Rasse selbst zusammenbasteln.

Man hat zum Beispiel 10 Erschaffungspunkte.
- Spezialisierung Geländetyp kostet 3 Erschaffungspunkte.
- Militarisierung +1 kostet 4 Erschaffunsgpunkte.
- Wissenschaft +1 kostet auch 4 Erschaffungspunkte.
- Agrikultur +1 kostet 3 Erschaffungspunkte.
- Bewegungsreichweite +1 kostet 3 Erschaffungspunkte.

Und damit kann man sich dann seine eigene Kultur basteln. - Ob man diese Kultur dann Elfe oder Teriakler nennt, ist dann dem Spieler überlassen. (Und auch, welches Aussehen sie ingame haben. Geregelt sind halt nur die regeltechnischen Auswirkungen.)

Imago:
Naja eigentlich möchte ich kein Spiel machen in dem das politische Gewicht nach "Rassen" verteilt ist. Ich würde eher noch das Gegenteil machen, und Nationen statt "Kulturen" spielbar machen, diese Nationen können ja auch dieselbe Kultur haben. Obowhl sich das durch Bürgerkrieg/ Aufspaltung etc. sowieso ergibt.
Es ist immerhin durchaus möglich das Elfen und Orks in einer Nation zusammenleben. Also die Existenz von Fantasyrassen als reiner Fluff?
Das spricht ja dann immer noch nicht gegen das zwergische Bergkönigreich... nur das es halt genausogut das Bergkönigreich der Elfen, Zwerge und Trolle sein könnte ohne das sich was ändert.

Eine "wechselbare" Spezialisierung auf einen Geländetyp finde ich aber weiterhin spannend.

Letztendlich ist das jetzt wirklich eien Frage des Fokus ... wollen wir eine Welt ala Zamonien oder Bas-Lag wo die skurrilsten Viecher sich die Klinke in die Hand geben? EDO? Low-Fantasy mit Menschen und Monstern?

Ich würde mich weiterhin über Meinungen zu dem groben Regelgerüst freuen ...

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