Medien & Phantastik > Sehen
[Buffy, 1. Staffel] Lebenszeit- und Geldverschwendung?
8t88:
--- Zitat von: Gaukelmeister am 12.03.2009 | 16:01 ---Das höre ich jetzt schon zum zweiten Mal. Die erste Staffel scheint nicht so der Bringer zu sein - andererseits muss man vorne anfangen :-\
--- Ende Zitat ---
Die erste Staffel ist Ok.
Sie musste halt zeigen was die Serie bringt und hat halt das "Monster of the Week" Syndrom geprägt dass viele Serien nach IHr hatten.
Schau Sie Dir an, ich weiss ja was Du sonst so guckst. Es ist zwar der Teenie Aspekt drin, aber Whedons "neuer" ansatz auf Althergebrachtes, sind großartig!
Firefly musst du sehen... der Film macht auch sonst keinen sinn!
killedcat:
--- Zitat von: 8t88 am 12.03.2009 | 17:05 ---Firefly musst du sehen... der Film macht auch sonst keinen sinn!
--- Ende Zitat ---
OT:
Doch, macht er. Ich habe zuerst den Film gesehen und war dann so begeistert, dass ich auch die Serie sehen wollte. Film ohne Serie geht durchaus, da der Film den charakteristischen Humor der Serie eins zu eins trägt.
Joe Dizzy:
Buffy ist überhaupt nicht gut gealtert. Als Serie ist sie auf jeden Fall interessant, da vieles was heutzutage eine typische Frauenfigur in einer Serie ausmacht stark von dem beeinflusst wurde was Buffy losgetreten hat.
Ich konnte mit dieser Mischung aus Comedy, B-Movie und Feminismus nicht so viel anfangen; weil die Mischung für meinen Geschmack nur sehr selten wirklich glückt. Vor allem weil Buffy auch zunehmend mehr zum Drama wird und da nerven sowohl die B-Movie Versatzstücke als auch der sehr plumpe und kurzsichtige "Girlpower"-Popfeminismus. Buffy leidet im Vergleich zu Angel sehr stark daran, dass die Autoren Buffy immer und mit allem was sie tut davon kommen lässt. Sicher sie muss schon mal einige herbe Schicksalsschläge einstecken, aber sie ist 1. nie selbst dran schuld und 2. hat sie in allem was sie sagt und tut Recht. Erst die viel gehasste Staffel 6 finde ich richtig gut, weil Buffy da auch mal für den Mist den sie verzapft gerade stehen muss. Aber auch weil die Probleme und Konflikte der Charaktere etwas mehr Substanz haben als vorher. Die letzte Staffel ist jedoch schrecklicher Murks, der nur noch der Versuch ist die Hardcorefans zu bedienen und dementsprechend nichts taugt.
Angel ist ein wenig interessanter - vor allem weil die Serie von den Fussfesseln des feministischen Dogmatismus befreit ist - und ab Ende der 2.Staffel etwas sehr eigenes was unterhaltsam ist und packend.
Sei jedoch gewarnt, dass Whedon ein Problem mit Happy Ends hat... oder überhaupt jeder Form von gesunder und erfüllender Beziehung zwischen Personen. Das ist bei Buffy anfangs noch neu, schockierend und interessant. Aber irgendwann nervt es dann doch.
Gaukelmeister:
@ Georgios
Vielen Dank für die differenzierte und äußerst kritische Einschätzung.
@ Firefly
Der Film hat wunderbar funktioniert. Gute Action, coole Sprüche und eine einigermaßen nachvollziehbare Story - hat mich damals ziemlich positiv überrascht.
Pesttanz:
--- Zitat von: Samael am 12.03.2009 | 15:52 ---Ich schaue die erste Staffel gerade nach vielen Jahren zum zweiten Mal.
1) Schau die OV. Wortwitz und Wortgefechte machen locker 50% des Reizes der Serie aus.
2) Es ist eine Teenieserie.
3) Die erste Staffel ist durchwachsen, richtig los legt die Serie erst in Staffel 2 und 3.
4) Buffy ist Geschmackssache. Jeder Phantastikfan sollte aber mal reinschauen, und Staffel 1 ist die richtige dafür.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich hat Samael das schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Allerdings kann man auch mit der deutschen fassung leben.
Die Spin of Serie Angel fand ich anfangs ebsser. Es wirkte düstere und erwachsener. Das "Setting" sozusagen war ein ebsseres als bei Buffy. ;D
Jedoch wurde es recht schnell sehr wirr und albern.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln