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Wie funktioniert eigentlich Last.fm?

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der.hobbit:
Oder kurz zusammengefasst: Es gibt ausreichend Datenbanken, mit denen man Lieder gruppieren kann. Nach Stil, Herkunft der Band, Instrumente, Sänger vs. Sängerin ... Diese Daten werden zunächst einmal als grundlage genutzt. Tocotronic und Wir sind Helden kleben eben neher zusammen als Leonard Cohen und Iron Maiden. Soweit, so einfach.

Jetzt kommt aber das tolle: Ich (als Last.FM User) höre INXS, und füge dann als nächstes Lied was von Midnight Oil zu meinen Lieblingen hinzu. Aha! Sagt das Last.fm, offensichtlich mögen INXS-Hörer auch Midnight Oil. Klar, da gibt's auch Fehler, aber wenn du ein paar 100.000 Hörer pro Stunde hast, kriegst du ganz gute Ergebnisse.

Daniel:

--- Zitat von: der.hobbit am 14.03.2009 | 14:28 ---Oder kurz zusammengefasst: Es gibt ausreichend Datenbanken, mit denen man Lieder gruppieren kann. Nach Stil, Herkunft der Band, Instrumente, Sänger vs. Sängerin ... Diese Daten werden zunächst einmal als grundlage genutzt. Tocotronic und Wir sind Helden kleben eben neher zusammen als Leonard Cohen und Iron Maiden. Soweit, so einfach.
--- Ende Zitat ---

Soviel ich weiß, werden solche Daten bei last.fm eben nicht als Grundlage genommen (Content-based filtering). last.fm setzt stark auf Collaborative Filtering. Basierend darauf, welche Musik die Benutzer hören, wird die Ähnlichkeit zwischen dieser Musik bestimmt. Hinzu kommt aber auch noch, dass Benutzer Künstlern, Songs oder Alben Tags vergeben können. Diese werden natürlich ebenfalls berücksichtigt.

Mehr zu Collaborative Filtering: http://en.wikipedia.org/wiki/Collaborative_Filtering

last.fm verfolgt damit einen komplett anderen Ansatz als z.B. Pandora. Pandora beruht darauf, dass eine Vielzahl von Musikwissenschaftlern die Ähnlichkeit der Musik anhand gewisser dem Untersuchungsgegenstand inhärenter Eigenschaften bestimmt haben - unabhängig davon, ob sich dies auch im Hörverhalten der Benutzer widerspiegelt.

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