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[Tim Kirk's Hearts & Souls] Superhelden mit Herz, Systembeschreibung!
Jed Clayton:
Legionarius hat schon ziemlich Recht.
Am Anfang, als ich mir vor einem Jahr die Explorer's Edition gekauft hatte, dachte ich ja, SW würde besonders viel Freiraum für frei beschriebene Actionszenen lassen, oder ein Würfelergebnis würde mir sagen, was passiert. Jetzt höre ich aber immer mehr über Skill Packages, Sonderfähigkeiten, strategische Spielzüge wie in einem Miniaturenspiel und die Savage Deck-Spielkarten, etc. Daher ist SW bestimmt ein Rollenspiel mit vielen Regelelementen. Narrativ kann es mit manchen Spielleitern eventuell trotzdem sein.
Ich zum Beispiel versuche zurzeit auch RuneQuest "narrativ" zu spielen und ich habe schon Leute getroffen, die D&D 4E "narrativ" gespielt haben, d.h. also: mit vielen blumigen Be- und Umschreibungen, wenig Würfelwürfen.
Yvo:
Eben...
...ich spiele beispielsweise grade eine narrative DSA 4.1-Runde. ;)
Jed Clayton:
@Legionarius und Yvo:
Ja, sicherlich. Ich musste übrigens auch erst mal 15 oder 16 Jahre lang Rollenspiele spielen, um das einzusehen. In den ersten 15 Jahren, in denen ich das Hobby betrieb, war ich - aus der Retrospektive betrachtet - ausgesprochen regelverliebt.
Das soll nicht heißen, dass ich da eine 180-Grad-Wendung vollzogen habe, aber interessant ist es schon, dass es ab einem bestimmten Punkt diesen "Drang zur Freiheit" gibt.
reinecke:
Hearts&Souls klingt sehr interessant.
Super finde ich, dass ein Wurf beliebig oft wiederholt werden kann, wenn denn die Kreativität der Spielerinnen und Spieler ausreicht.
Was passiert denn, wenn ich abbreche, sage, mir fällt nichts mehr ein, auch keinen Stress aufladen will. Dann fällt der Bus tatsächlich runter?
Dass hier derartig stark "kreative" Köpfe angesprochen sind, klingt interessant. Eine Ausfallregel wäre natürlich trotzdem irgendwie auch gut. Aber es gibt ja immer noch die anderen, die helfen können. ;)
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Jed Clayton am 12.04.2009 | 19:54 ---Im Gegensatz zu Savage Worlds und anderen Systemen, insbesondere den einfachen "Roll High" Systemen, wird also ein normaler Mensch selbst bei maximalen Würfelergebnissen einen Supermenschen kaum schlagen können.
--- Ende Zitat ---
Wie man es nimmt:
Ein spectacular human gegen einen ordinary superhuman gewinnt in ca. 1 Drittel aller Fälle.
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