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Etwas Neues zum deutschen Pathfinder?

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Orakel:

--- Zitat von: Settembrini am  6.06.2009 | 17:08 ---Boba, Du hast von D&D garkeinen Plan, oder?
--- Ende Zitat ---

Hast du mehr (oder irgendwo eine Informationsquelle aufgetan, die anderen versiegt)?

Meine Beobachtungen im D&D 3-Bereich decken sich ziemlich stark mit Bobas Aussage.

Wormys_Queue:
Es gibt ein paar Indikatoren dafür, dass Bobas These nicht so ganz stimmt (obwohl ich definitiv zu dem Personenkreis gehöre, für den das gilt).

Zum einen scheint es so zu sein, dass die Mehrzahl der D&D-Spieler gar nicht in offiziellen Settings spielt, sondern sich selbst eine eigene Kampagnenwelt zusammenschustert. Diese Spieler fallen also schon mal als Settingkäufer raus.

Dann gibts natürlich auch die Spieler, denen das Setting schnurz ist. Wenn die sich z.B. ein Kaufabenteuer zulegen, dann wegen dem darin enthaltenen Plot, nicht, weil sie sich unbedingt für das ja oft nur rudimentär angelegte Setting interessieren.

Das gilt auch für Paizo, wo man auf den Boards nicht lange nach den Leuten suchen muss, die die Abenteuer in andere Settings/die eigene Kampagnenwelt konvertieren, was sogar dann gilt, wenn ihnen Golarion selbst an sich sehr gut gefällt.

Und wenn man sich diesbezügliche Design- und Produktentscheidungen bei WotC bzgl. der 4E anschaut, dann scheinen die auch nicht gerade der Meinung gewesen zu sein, dass es sich lohnt, ein Setting voll und ganz zu unterstützen.

Um ehrlich zu bleiben, sind das natürlich auch "nur" persönliche Eindrücke und Vermutungen meinerseits, die ich jetzt nicht auf harte Fakten stützen kann. Ich glaube zwar, dass es die ein oder andere entsprechende Äußerung von WotC-Leuten gibt, aber spontan mit einem Link dienen kann ich nun auch nicht.

Falcon:
CP schrieb
--- Zitat ---Meiner Meinung nach nicht vergleichbar, da die echte Ausgabe die Beta-Version komplett entwertet. Du kannst die Beta-Version getrost Ebay oder dem Mülleimer überantworten, wenn Du die echte Ausgabe hast.
--- Ende Zitat ---
Bis dahin wirds sicher genug Spieler geben, die nur Beta als TRVE ansehen und in Pathfinder alles nur schlechter und den Untergang des Abendlandes, Verlust des Rollenspiels usw. sehen, einfach weil es zuerst rausgekommen ist, alles was danach kommt also schon per se schlechter sein muss, weil man den Vorgänger zuerst entdeckt hat. Das würde selbst passieren wenn die Beta nur 2 Zeilen lang wäre und D&D4 machts vor. Oder SR4. Das passiert aber bei fast jedem RPG. Vermutlich hats die volle Pathfinderversion also ohnehin schon schwierig genug ;)


Archoangel:

--- Zitat von: Christian Preuss am  6.06.2009 | 15:16 ---Okay. Dann erkläre ich Dir mal, was eine Betaversion ist. Eine Betaversion ist die Vorversion eines Programmes (oder hier eines Rollenspiels), dass zu Testzwecken veröffentlich wird. Die Rückmeldungen der Kunden führen dann dazu, dass das Programm (oder in dem Fall das Rollenspiel) den letzten Feinschliff bekommt und die letzten Bugs entfernt werden.
Du erkennst den Unterschied zwischen einer Betaversion/Vollversion und einem Editionswechsel?

--- Ende Zitat ---

Ah ... also sowas wie die 3E, die ja bekanntlich auf dem Markt war, bevor ausreichende Spieltests abgeschlossen waren?

Ich verstehe die Debatte immer noch nicht ... wenn einem WOW-ler angeboten würde eine neue Ereiterung in der Betaversion zu erwerben und Rückmeldung zu geben, damit er ein Jahr später die endgültige Version kaufen kann, würden sich die Leute wahrscheinlich darum prügeln...

Ich habe mit der Beta ein vollständiges RPG erworben, dass ich spiele. Mein Kauf war freiwillig - das .pdf hätte genügt. Ich werde mir auch die Omega holen. Was ist daran unverständlich? Nur weil Beta draufsteht ist das Teil doch nicht unspielbar - im Gegenteil: sie ist spielbarer als manch ein anderes RPG in seiner finalen Version (4E zum Bleistift).

Wormys_Queue:
Bitte keine 4E-Streitigkeiten hier, da können wir uns anderswo zur Genüge austoben ~;D


Letzten Endes kann ich die Gedankengänge von Christian Preuß schon nachvollziehen und möchte nur darauf hinweisen, dass nie geplant war, mit der Beta irgendwie den großen Reibach zu machen. Man wollte in der Hauptsache den deutschen Lesern denselben Service zur Verfügung stellen, den Paizo den englischsprachigen Lesern geboten hatte.

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