Medien & Phantastik > Hören
Musik und Politik - Untrennbar verknüpft?
Jestocost:
Ah, das Riefenstahl-Problem.
Persönlich glaube ich ja, dass Kunst über Politik stehen muss - politische Kunst ist keine Kunst, sondern Agitprop.
Während es bei Literatur und Filmen vielleicht noch angeht, dass man eine Trennung zwischen Werk und Autor vornimmt, wird's bei Musik sehr viel schwieriger:
Musiker agieren in einer Subkultur und sind auch immer Vorbilder - und darum kann man deren politische Meinung schlecht von ihrer Musik trennen, weil beides immer zusammen rezipiert wird: Der Musiker ist dann schlecht von seinem Werk zu trennen.
WitzeClown:
Naja...alles eine Frage wie scheinheilig man ist.
Ich bezweifle, dass viele (jugendliche) Ramones Hörer sich überhaupt dafür interessieren was der Johnny so alles gut fand. ;)
MadMalik:
Ich hör auch linkes Electrogedudel, auch wenn ich mit ihrer Weltsicht oft nix anfangen kann, selbiges gilt für einies an Deutschpunk. Aber wir wissen ja alle; wo man singt da lass dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder. >;D
Freierfall:
Ich kann das problemlos. Ich habe früher gerne Punk gehört, obwohl ich noch nie sonderlich was mit deren polit. Messange anfangen konnte, heute höre ich viel Metal, ohne Satanismus, Naizis (im NSBM) oder sonstwas deswegen zu favorisieren.
Ich kann auch die Musik hören, wenn ich die Musiker persönlich nicht leiden kann, z.B. liebe ich ja Samsas Traum, kann den Kaschte aber absolut nicht ab...
Visionär:
--- Zitat von: Mann Mit Fez am 23.04.2009 | 15:40 ---Aber wir wissen ja alle; wo man singt da lass dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder. >;D
--- Ende Zitat ---
Die Fahnen hoch...
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