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Entwickelt man Spiele, die publiziert werden sollen, irgendwie anders?
killedcat:
Ähm... ich verstehe die Frage nicht. Selbstverständlich bekommt man andere Spiele, wenn die Zielgruppe eine andere ist, oder nicht ???
Ich meine ... wenn ich ein Spiel entwickle, dann werde ich das doch für eine bestimmte Zielgruppe und für einen bestimmten Zweck tun. Wenn die Zielgruppe meine Kumpels sind, dann werde ich es auf ihre Bedürfnisse abstellen, wenn die Zielgruppe eine weitergefasste ist, dann sollte ich doch auch für diese weitergefasste Zielgruppe entwickeln, oder? Ist das nicht irgendwo zwingend? Das gleiche gilt auch für den Zweck. Ich glaube, ich stehe irgendwo auf dem Schlauch. Helft mir mal.
Merlin Emrys:
--- Zitat von: killedcat am 1.05.2009 | 22:23 ---Selbstverständlich bekommt man andere Spiele, wenn die Zielgruppe eine andere ist, oder nicht ???
--- Ende Zitat ---
Ich würde sagen: "Ja, genau."
Ein:
Wovon man sich erst einmal trennen sollte:
Publiziertes Rollenspiel heißt nicht automatisch Mainstream-Rollenspiel.
Ich kann auch ein Rollenspiel ganz abseits des Massengeschmacks schreiben und veröffentlichen.
Die Frage ist dabei eher, ob man möchte, dass es gekauft wird. Und da spielt dann die Abwägung zwischen Innovation und Klischee eine Rolle.
Wenn es zu innovativ ist, will es keiner, wenn es zu klischeehaft ist, will es auch keiner.
Gaukelmeister:
--- Zitat von: killedcat am 1.05.2009 | 22:23 ---Ähm... ich verstehe die Frage nicht. Selbstverständlich bekommt man andere Spiele, wenn die Zielgruppe eine andere ist, oder nicht ???
--- Ende Zitat ---
Die Frage habe ich deswegen gestellt, weil ich verschiedentlich die Meinung gehört habe, dass man das Entwickeln eines Rollenspiels ganz anders angehen müsse, wenn man es schließlich publizieren möchte. Ich gestehe ja selbst ein, dass ich nicht genau weiß, inwiefern das eine richtige Einschätzung ist.
Ich glaube, dass der Hinweis auf die Zielgruppe nur begrenzt richtig ist. Einerseits hat Friedensbringer natürlich Recht, wenn er darauf aufmerksam macht, dass man berücksichtigen muss, wie Leute, die einen gar nicht kennen, das Spiel verstehen und spielen können.
Aber ich halte es, was die Sache mit der Zielgruppe angeht, eher mit Ein:
--- Zitat von: Ein am 2.05.2009 | 09:33 ---Publiziertes Rollenspiel heißt nicht automatisch Mainstream-Rollenspiel.
Ich kann auch ein Rollenspiel ganz abseits des Massengeschmacks schreiben und veröffentlichen.
--- Ende Zitat ---
Ganz genau. Und wenn man nicht unbedingt publiziert, um Kohle zu scheffeln (was ja im Rollenspielmarkt auch eine aberwitzige Idee ist), kann man sich durchaus frei machen von dem Versuch, möglichst viele Menschen zu erreichen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man sich vorstellen kann, wie man Spaß mit dem Spiel haben kann. Aber man muss nicht nach dem Beifall vieler streben.
Joerg.D:
--- Zitat ---Gibt es besondere Erfordernisse, wenn man ein Spiel nicht nur für den Hausgebrauch entwickeln, sondern gerne publizieren möchte?
--- Ende Zitat ---
Ja, gibt es.
Wenn ich etwas für den Hausgebrauch entwickle, brauche ich gute Regeln.
Wenn ich etwas für die Veröffentlichung entwickle, brauche ich gute und verständliche Regeln, mit vielen Beispielen, damit auch andere Leute verstehen, was oder wie sie das Spiel spielen sollen.
Ein passendes Layout und ene gute Rechtschreibung sind bei Veröffentlichungen auch wichtiger als bei einem Produkt, welches nur Zuhause gespielt wird.
Ich hasse Scribus!
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