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[JOHN SINCLAIR] Das Rollenspiel
Boba Fett:
--- Zitat von: grasi am 8.05.2009 | 13:47 ---Ich denke das ist eine reine Geschmackssache. Figurenschubsen ist imho eher taktisch und weniger actionlastig.
--- Ende Zitat ---
Vor allem ist Figurenschubsen mit zusätzlicher Investition verbunden (Geld, Zeit, etc.).
Wenn man Frischfleisch an die Tränke führt, muss man diesem den Weg möglichst einfach bereiten, sonst verliert es das Interesse.
Eine Box mit wenigen leichten Spielregeln, 2-3 Abenteuer, Archetypen und Würfeln zum "sofort" losspielen - das braucht man für Einsteiger.
Ausnahme: nur w6, dann kann man die Würfel weglassen
Und auf der Rückseite dann die Werbung für Addons (weitere Abenteuer) und weitere Systeme.
Greifenklaue:
--- Zitat von: Jasper am 8.05.2009 | 09:50 ---Ach, jetzt unabhängig davon, wer es macht: Ich teile diesen Optimismus nicht, dass Heftromane und Rollenspiele eine natürliche Kombination sind. Wie groß ist denn die Schnittmenge aus Heftromanlesern und Rollenspielern wirklich?
--- Ende Zitat ---
Man vergesse nicht die extrem erfolgreiche Hörspielserie, die vermutlich dreimal so viele Hörer hat wie das Heft Leser. :D
Und Hörspiele legen mal voll im Trend. (ein Segen und ein Fluch)
Falcon:
Ja klar, ist das Geschmackssache.
Na dann hoffe ich einfach mal, daß sie jemanden an die Regeln lassen, der das Potential vom "langweiligen Figurenschubsen" wirklich erfassen kann. Dann gefällt mir das JS RPG bestimmt (wobei ich eher auf weitere RomanheftRPGs hoffe, da ich mit Horror nix anfangen kann).
Die Invesition ist kein Gegenargument. Siehe Sammelkarten und co. Die Leuten werden geradezu hineingesogen eben WEIL sie immer mehr dazu kaufen können. Man muss die Figurenspielfraktion nur entsprechend bedienen (und anderes Zusatzmaterial).
Die Annahme, daß neue Spieler denselben Minimalismus an den Tag legen wie die alteingessesenen "Uff-bitte-was leichtes-ich hab-alles-schon-gespielt-und-keinen Bock-mehr-mich-einzuarbeiten" -Rollenspielgurus halte ich für Falsch. Sonst wären hochkomplexe MMOs im Netz z.b. nicht so erfolgreich mit denen ich in Sachen Komplexität und Einarbeitungszeit schon hoffnungslos überfordert bin.
Also lieber keine Leute daran lassen, die selber keinen Bock mehr auf Rollenspiel mit faszinierenden Regelwelten haben und schon mit den Würfeltypen überfordert sind.
Eine Box (mit Figuren drin) halte ich aber für eine gute Idee.
grasi:
--- Zitat ---Sonst wären hochkomplexe MMOs im Netz z.b. nicht so erfolgreich mit denen ich in Sachen Komplexität und Einarbeitungszeit schon hoffnungslos überfordert bin.
--- Ende Zitat ---
Deswegen ja Ausbausets. Das ist bei WoW ja genau so. Die Komplexität stiegert sich ja im Laufe der Zeit erst.
Zornhau:
@Christian Günther:
Ich möchte Dich für den hier im Thread von mir angeschlagenen Tonfall um ENTSCHULDIGUNG BITTEN.
Ich habe mich hier im Tonfall eindeutig vergriffen. Jetzt, einen Tag später tut mir mein Gesagtes leid und ich sehe es als VÖLLIG ÜBERZOGENE und aggressive Nörgelei an.
Daher habe ich meine obigen Beiträge bearbeitet, weil ich nicht möchte, daß später auf diesen Thread aufmerksam werdende Leser diese zurecht als "Pöbeleien" bezeichneten Aussagen von mir gegen Dich lesen müssen.
Ich habe Dich wirklich BLÖDE angemacht, ohne Dich über Deine Mitarbeit an DeGenesis hinaus überhaupt zu kennen, und somit ohne eine irgendwie solide Grundlage für eine Einschätzung zu haben. Das war HOCHGRADIG UNFAIR von mir. Dafür bitte ich ebenfalls um Entschuldigung.
Das John-Sinclair-Rollenspielprojekt ist ein INTERESSANTES Vorhaben, das, wie ich schon schrieb, eine "Türöffnerfunktion" haben könnte. - Diesem Türöffner bin ich mit meinen Beiträgen sogleich mit "Pöbeleien" begegnet, ohne ihm eine CHANCE zu geben. Das war BESCHEUERT von mir.
Mir tut meine gestrige Entgleisung leid.
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